Zeckenmittel Hund – wirksam gegen durch Zecken verursachte Erkrankungen

Aktualisiert am: 21. Juli 2021

Ein Zeckenmittel für den Hund wird – je nach Produktart – sowohl therapeutisch als auch vorbeugend eingesetzt. Wenn sich die Zecke in der Haut des Hundes erst einmal festgebissen hat, ist in vielen Fällen außerdem die Verwendung einer Zeckenzange oder -karte unumgänglich. Und selbst dann besteht die Gefahr, den Parasiten nicht vollständig entfernen zu können.

Damit es gar nicht erst zu einem Zeckenbiss kommt, können diverse Zeckenmittel zum Einsatz kommen. In verschiedenartigen Darreichungsformen erhältlich sorgen diese für die Abwehr der unliebsamen und durchaus gefährlichen Plagegeister.

Zeckenmittel für Hunde Testsieger 2021

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Spot-on-Präparat, gegen Flöhe, Zecken und Haarlinge, sechs Pipetten mit je 2,68 ml, Wirkstoff: Fipronil, für Hunde von 20 bis 40 Kilogramm

Hochwirksame Lösung zum Auftragen auf die Hundehaut: Das Frontline Spot on H40

Spot-on-Präparat tötet innerhalb von 48 Stunden über 90 Prozent der Zecken ab. Auf der Basis seines Hauptwirkstoffs Fipronil (einem Biozid) unterstützt Frontline Spot on H40 effektiv und schnell bei der Bekämpfung von Zecken, Flöhen und Haarlingen. Die Anti-Zeckenwirkung hält bis zu vier und die Anti-Flöhewirkung bis zu acht Wochen an.
Das Spot-on-Mittel wird direkt auf die Haut aufgetragen und eignet sich für die Anwendung bei Hunden mit einem Körpergewicht von 20 bis 40 Kilogramm.
Ein Großteil der Hundebesitzerinnen und -besitzer, der bereits Erfahrung mit dem Produkt sammeln konnte, bewertet die Schutzfunktion des Zeckenmittels positiv. Viele konnte schon nach der ersten Anwendung Erfolge erzielen.
Nebenwirkungen konnten bei der Anwendung nicht festgestellt werden. Dazu wird der Geruch des Mittels als angenehm neutral beschrieben. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind aus diesem Grund schon seit etlichen Jahren von dem Produkt überzeugt.

Nach der Anwendung des Frontline Spot on H40 darf das Tier mindestens zwei Tage nicht mit Wasser in Berührung kommen, da sich das Mittel andernfalls auswaschen könnte. Des Weiteren gehört ein wenig Fingerspitzengefühl beim Auftragen dazu, um unnötige Verschmierungen im Fell so gering wie möglich zu halten.
Beim ersten Auftragen neigen die Hunde erfahrungsgemäß zum Kratzen an der betroffenen Stelle. Der Juckreiz legt sich nach kurzer Zeit wieder.
In keinem Fall sollte das Tier in der Lage sein, die Lösung abzulecken. Daher empfiehlt sich das Aufbringen an nicht zugänglichen Partien, wie beispielsweise dem Nackenbereich.
Im Gegensatz zu alternativen Zeckenmitteln, wie etwa dem Zeckenhalsband, kann das Frontline Spot on H40 nicht zu einhundert Prozent verhindern, dass sich Zecken festbeißen. Dank des Wirkstoffs sterben diese allerdings nach dem Ansaugen vergleichsweise schnell ab.
Voraussetzung für ein dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis ist die regelmäßige Anwendung des Zecken- und Flohmittels. Dieser Fakt macht sich hinsichtlich des Anschaffungspreises zwar im Geldbeutel bemerkbar, jedoch rechtfertigt die Wirkung die Kosten.
Für etwas größere Hunde ist eine Pipette mit der Lösung zumeist nicht ausreichend. Der Anbruch einer zweiten Pipette ist hier unumgänglich.

Vorteile:
  • hohe Wirkeffizienz
  • einfach mit Pipette aufzutragen
  • Zeckenschutz bis zu vier Wochen
  • keine Nebenwirkungen
  • neutraler Geruch
Nachteile:
  • chemischer Wirkstoff (Biozid)
  • während der Einwirkzeit kein Wasserkontakt erlaubt

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Zeckenhalsband, Länge: 65 Zentimeter, Wirkstoff: Deltamethrin

Zeckenhalsband für große Hunde: Das Scalibor – Zecken Halsband für große Hunde

ist wirksam gegen Zecken, Schmetterlings- und Stechmücken (Culex pipiens). Als Hauptwirkstoff des Scalibor – Zecken Halsbands für große Hunde agiert das Insektizid Deltamethrin.
Es handelt sich also um ein chemisches Zeckenmittel. Diesen Fakt rechtfertigen die meisten Hundehalterinnen und -halter jedoch mit dessen zuverlässiger Wirkung.
Das 65 Zentimeter lange XXL-Band kann problemlos auf die gewünschte Länge zurechtgeschnitten werden. Somit können es auch kleinere Hunde tragen.
Es wird empfohlen, dem Tier das Halsband abzunehmen, wenn es mit Wasser in Kontakt tritt, beispielsweise beim Schwimmen in einem See oder Bach. Die chemischen Inhaltsstoffe könnten sich andernfalls negativ auf das empfindliche Ökosystem auswirken.
Bei Hunden, die unter Allergien leiden, führte die Benutzung des Halsbandes in einigen Fällen zu typisch allergischem Juckreiz. Erste Anzeichen hierfür sollten ein Signal dafür sein, die Nutzung des Scalibor – Zecken Halsbands für große Hunde zu stoppen.
Ebenfalls ungeeignet ist das Zeckenschutzband für Hundewelpen unter sieben Wochen sowie für Hunde, die unter Hautverletzungen leiden.

Vorteile:
  • zuverlässige Wirkung
  • einfache Anwendung
  • kann auf Wunschlänge zugeschnitten werden
Nachteile:
  • nicht für Hundewelpen geeignet
  • kann bei allergieempfindlichen Hunden Hautirritationen hervorrufen

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Spray gegen Zecken, Flöhe und Herbstgrasmilben, 100 ml oder 400 ml, Biozidprodukt mit natürlichem Wirkstoff (Lavandinöl 6g/kg und Margosa Extrakt 1,2 g/kg), Anwendung: zweimal monatlich

Anti-Zecken-Pumpspray für Hunde und Katzen: Das beaphar Zecken & Flohschutz Spray

kann zur Anwendung bei Hunden und Katzen ab einem Alter von 12 Wochen kommen. Es wirkt auf der Basis von natürlichen Inhaltsstoffen und enthält unter anderem Lavendelöl und Margosa Extrakt .
Als positiv bewerten Hunde- und Katzenbesitzer den angenehmen Geruch des beaphar Zecken & Flohschutz Sprays. Die chemische Zusammensetzung des Produkts lässt sich nicht erriechen. In puncto Wirksamkeit gibt es unterschiedliche Meinungen.

Die Mehrheit der Anwenderinnen und Anwender schreiben dem Spray einen zufriedenstellenden Effekt zu. Bei den Tieren einiger Anderer zeigte es allerdings keine Wirkung. Auch stellt das großzügige Auftragen des beaphar Zecken & Flohschutz Spray häufig ein Problem dar.
Es führt dazu, dass die Tiere die aufgesprühte Lösung mit Leichtigkeit ablecken können. Auf diese Art und Weise und durch die Berührung mit Wasser wäscht sich diese vergleichsweise schnell ab, sodass das Produkt seine Wirkung verliert.
In den meisten Fällen ist das beaphar Zecken & Flohschutz Spray gut verträglich. Bei Tieren, die empfindlich auf die Inhaltsstoffe reagieren, sollte es jedoch es nicht zum Einsatz kommen.

Vorteile:
  • Wirkstoff natürlichen Ursprungs
  • einfache Anwendung
  • angenehmer Geruch
  • für Hunde und Katzen geeignet
  • gute Verträglichkeit
Nachteile:
  • kein punktuelles Auftragen möglich
  • kann bei allergieempfindlichen Tieren Hautirritationen hervorrufen
  • mittelmäßige Wirksamkeit

Zeckenmittel Hund kaufen – darauf sollte geachtet werden

Haustier-Besitzerinnen und -besitzer sollten dem Zeckenschutz für Hunde besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Mit gefährlichen Erregern infiziert, können die Parasiten Auslöser für nachhaltige gesundheitliche Schäden sein.

Aus diesem Grund ist es ratsam, den Hund nach jedem Ausflug in den städtischen Park, nach dem Spaziergang oder generell regelmäßig auf Zecken abgesucht werden. Ein sofortiges Einschreiten ist bei Zeckenbefall immens wichtig.

Wer einem Zeckenbefall möglichst vorbeugen möchte, sucht nach passenden Präparaten. Diese unterscheiden sich in erster Linie hinsichtlich der Darreichungsform aber auch in Bezug auf deren Zusammensetzung. Insbesondere Letztere sollte stets von der individuellen Verträglichkeit des Tieres abhängig gemacht werden. Ferner ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf eines Zeckenschutzmittels mit Fragen auseinanderzusetzen, die die Wirkung und Dauer der Anwendung betreffen.

Welche verschiedenen Zeckenmittel gibt es?

Das Angebot an Hunde-Zeckenmitteln ist fast unübersichtlich groß. Da ist es manchmal gar nicht so einfach, das Passende für den eigenen Vierbeiner herauszufiltern. Zu den am häufigsten zum Einsatz kommenden Präparaten zählen folgende:

  • Kautabletten: Der Hauptvorteil von Kautabletten für den Zeckenschutz ist, dass die Haut und das Fell des Hundes nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Stattdessen nimmt das Tier den Wirkstoff oral auf und gibt ihn mit dem Blut, dass die Zecke in sich aufsaugt, an den Parasiten weiter. Als Nachteil ist zu werten, dass das Mittel die Zecke nicht im Vorfeld abwehrt. Diese muss sich vielmehr erst festbeißen. Im schlechtesten Fall kann sie in sich tragende Erreger vor dem Beginn der Tablettenwirkung in den Blutkreislauf des Hundes einbringen.
  • Spot-on-Zeckenmittel: Spot-ons werden direkt auf die Haut des Hundes aufgebracht. Das Fell wird hierfür zunächst in einen Scheitel gelegt. Die Anwendung der Mittel ist vergleichsweise simpel. Sie setzen sich jedoch in aller Regel aus giftigen Inhaltsstoffen zusammen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Tiere das Mittel nicht ablecken. Der Hund darf zudem für circa drei bis sieben Tage nicht mit Wasser in Berührung kommen, da sich das Spot-on andernfalls abwaschen würde. Spot-on-Zeckenmittel wirken bei einem bereits eingetretenen Zeckenbefall und schützen darüber hinaus einige Wochen vor erneuten unerwünschten Besuchern.
  • Sprays: Ebenso wie Spot-ons tragen Hundebesitzerinnen und -besitzer Sprays auf die Haut beziehungsweise das Fell des Tieres Dies kann aus einer gewissen Distanz erfolgen. Hinsichtlich der Interaktion mit Wasser gelten dieselben Bestimmungen.
  • Zeckenhalsbänder: Zeckenhalsbänder enthalten im Normalfall ähnliche Inhaltsstoffe wie Spot-ons. Der Hund trägt sie um den Hals. Sie können eine lange Wirkdauer – teilweise über die gesamte Zeckensaison – vorweisen. Zeckenhalsbänder mit chemischen Wirkstoffen, beispielsweise mit Nervengift, können eine gewisse Gefahr für das Tier und sein Umfeld mit sich bringen.
  • Kombinierte Floh- und Zeckenmittel: Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, helfen diese Zeckenmittel sowohl gegen Zecken- als auch gegen Flohbefall.

Wer sich fragt, ob man seinen Hund im Vorfeld gegen Zeckenbefall impfen kann, der wird leider enttäuscht. Bisher gibt es keine entsprechende Prophylaxe.

Dennoch besteht die Möglichkeit zu einer Impfung gegen die lebensgefährliche von Zecken ausgelöste Erkrankung Borreliose. Gegen die gefürchtete Viruserkrankung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis bzw. Hirnhautentzündung) gibt es für Hunde bisher keine Impfung.

Deswegen ist es besonders wichtig, einen Zeckenbefall frühzeitig zu behandeln und in Zukunft so gut es geht zu vermeiden.

Wie und auf der Basis welcher Inhaltsstoffe wirken Zeckenmittel für Hunde?

Ein Zeckenschutzmittel kann entweder prophylaktisch oder bekämpfend wirken. In erstem Fall sorgt es dafür, dass Zecken und Flöhe im Vorfeld abgewehrt werden (sogenannte repellierende Zeckenmittel) und im zweiten, dass Parasiten, die sich festgebissen haben, absterben (sogenannte abtötende Zeckenmittel).

Die Wirkeigenschaften der Präparate beruhen auf einer entsprechenden Zusammensetzung. Diese beinhaltet bei chemischen Zeckenmitteln verschiedene Chemikalien, je nach Art des Schutzes. Meistens werden Pestizide, Nervengifte und Biozide verwendet.

  • Zeckenhalsbänder: Halsbänder enthalten meistens Stoffe, die Zecken (und auch Mücken und Flöhe) davon abhält, überhaupt erst zu stechen. Am häufigsten kommen Organphosphate, Pyrethroide und Carbamate vor. Bei den Pyrethroiden sind als Wirkstoffe vorrangig Flumethrin, Permethrin und Deltamethrin erwähnenswert. Wichtig ist, dass diese Stoffe für Katzen gefährlich sein könnten. Katzen haben teilweise andere Enzyme als Hunde und können daher einige Stoffe (wie Pyrethroide) nicht abbauen.
  • Tabletten: Die Tabletten gegen Zecken bestehen aus Isoxazoline. Als Wirkstoff wird meistens Fluralaner verwendet. Die Wirkung ist nicht repellierend, was bedeutet, dass die Zecke erst nach dem Stechen getötet wird. Der Abbau der Tabletten findet im Orgasmus nur sehr langsam statt (daher die lange Wirkzeit). Obwohl auch Isoxazoline Chemie ist, handelt es sich dennoch um eine gute Alternative, wenn das Tier Kontakt zu anderen Tieren oder Kindern hat (bei Halsbändern oder Spot-On-Varianten wäre das teilweise zu gefährlich).
  • Spot-on: Spot-on-Präparaten sind den Halsbändern von der Wirkungsweise ähnlich. In der Regel kommen Phenylpyrazole (z.B. Fipronil) oder Avermectine (z.B. Selamectin) zum Einsatz. Obwohl es sich um Chemie handelt, gelangt diese aber nicht in den Körper. Stattdessen werden die Talgdrüsen und die Epidermis (die erste Hautschicht des Tieres) belegt. Genau aus diesem Grund sind Spot-on-Präparate aber auch nicht geeignet, wenn auch Kinder oder andere Tiere im Haushalt leben oder der Hund gerne baden geht.

Obwohl es sich um chemische Stoffe handelt, die für die meisten Zeckenschutz-Mittel verwendet werden, ist die Dosierung dennoch recht niedrig. In der Regel enthalten die Präparate genau die Menge an Wirkstoffen, die den Parasiten gefährlich werden können. Für das Nervensystem von Mensch und Hund sollen die Stoffe ungefährlich sein.

Dennoch gibt es natürlich Fälle, in denen es trotzdem gefährlich werden kann. Das gilt, wenn das Tier empfindlich oder allergisch auf Wirkstoffe reagiert. Auch andere Tiere oder Kinder können gefährdet sein, wenn die Wirkstoffe beispielsweise in den Körper gelangen.

Gibt es auch Bio-Zeckenmittel oder Zeckenmittel ohne Chemie?

Bio-Zeckenmittel beziehungsweise Zeckenmittel auf biologischer Basis setzen sich für gewöhnlich aus natürlichen Bestandteilen zusammen. Das können zum Beispiel die Folgenden sein:

  • ätherische Öle
  • Kokosfett
  • Milchsäure
  • Geraniol (natürlicher Duftstoff)

Im Gegensatz zu chemischen Zeckenmitteln sind biologische Präparate für Tier, Mensch und Natur unproblematisch. Selbst wenn der Hund das aufgetragene Mittel abschleckt, besteht keine Gefahr.

Aus diesem Grund ist insbesondere bei Welpen zu einem natürlichen Zeckenschutz zu raten. Eine wichtige Aussage zur Alterseignung liefern in der Regel die Herstellerhinweise auf dem jeweiligen Produkt.

Wann und wie lange sollten Zeckenmittel maximal angewendet werden?

Empfehlenswert ist es, die Tiere kurz vor dem Beginn der alljährlichen Zeckensaison mit einem entsprechenden Mittel zu behandeln. Die Parasiten breiten sich bereits bei einstelligen Plustemperaturen in der Natur aus.

Wie lange der Zeckenschutz seine Wirkung aufrechtzuerhalten vermag, hängt vom Produkt und dessen Zusammensetzung ab. Präparate mit chemischen Inhaltsstoffen überzeugen zumeist mit einer dauerhafteren Effizienz. Natürliche Zeckenmittel müssen häufiger erneuert werden.

Wichtig ist es, die maximal vorgegebene Anwendungsmenge und -dauer niemals zu überschreiten. Andernfalls kann das Tier mit allergischen Reaktionen oder sonstigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen reagieren.

Welche Hausmittel können für die Zeckenabwehr eingesetzt werden?

Eine chemiefreie Alternative, die sich leicht im Haushalt zur Verfügung stellen lässt, sind Öle. Als effektiv in der Abwehr von Zecken gelten insbesondere Kokos-, Teebaum und Schwarzkümmelöl, wobei die letzten beiden niemals unverdünnt verabreicht werden sollten.

Kokosöl enthält viel pflanzliches Fett. Ebendieses mögen Ungeziefer nicht. Für Tiere ist es hingegen völlig ungefährlich. Im Vergleich zu chemischen Zeckenmitteln fallen die Wirkung sowie die Wirkdauer von natürlichen Ölen weniger intensiv aus.

Als Ausweichmöglichkeit zu einem klassischen Zeckenmittel kommen zudem Knoblauch, Bierhefe oder Babypuder infrage. Darüber hinaus zählt das Zitronengewächs Zistrose zu den oft und gerne angewendeten Zeckenschutzmitteln.

Die Zistrose wird im Normalfall in Form von Kapseln verabreicht, die dem Tier unter das Futter gemischt werden. Sie enthält Bestandteile, die das Immunsystem stärken und wirken entzündungshemmend, antimikrobiell sowie antiviral.

Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass Bernsteinketten als Abwehrmittel gegen Zecken und Flöhe helfen. Bernsteine in ihrer reinen Form enthalten sogenannte Terpene, die von Zecken als unangenehm empfunden werden.

Eine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung kann man den Steinen allerdings nicht zusprechen. Vielmehr bergen die Ketten ein Verletzungsrisiko für die Tiere.

Homöopathische Mittel wie Globuli oder Bachblüten werden ebenfalls häufig erwähnt, wenn es um den Zeckenschutz geht. Eine wissenschaftlich nachweisbare Wirkung bleiben sie jedoch schuldig. Homöopathie ist gegen Zecken wirkungslos.

Was tun, wenn sich doch eine Zecke im Hund festgebissen hat?

Wenn vorbeugende Maßnahmen fehlgeschlagen sind und bekämpfende Zeckenmittel keinen Erfolg gebracht haben, bleibt zumeist nur der Griff zur Zeckenzange, Zeckenkarte oder Zeckenpinzette.

Alle Hilfsmittel dienen dazu, festgebissene Parasiten aus der Haut zu lösen. Diese Methode der Zeckenentfernung erfordert nicht nur ein wenig Fingerspitzengefühl, sondern gleichermaßen etwas Übung. Erwischt man die Zecke nicht korrekt, besteht die Gefahr, dass der Kopf abreißt und in der Haut stecken bleibt.

Die kleinen Werkzeuge können im Übrigen auch dann zum Einsatz kommen, wenn es darum geht, eine bereits durch ein Zeckenmittel abgetötete Zecke zu entfernen.

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Anti mosquitoe and anti-insect for active dog outdoors. person uses spray to prevent insect and tick bites of pet on hiking © Freepik/boykoimage


Letzte Aktualisierung am 26.07.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API