Wesen, Charakter und Eigenschaften des Rottweilers

Wie ist das Wesen des Rottweilers wirklich? Die einen sehen ihn als furchteinflößenden “Kampfhund”, für die anderen ist er ein kinderfreundlicher Familienhund, für wieder andere sportlicher Kumpel. Kaum eine Rasse ist so vielseitig, aber auch kaum eine Rasse wird so falsch in der Öffentlichkeit wahrgenommen und dargestellt. Hier finden Rotti-Liebhaber oder Menschen, die sich einen Rottweiler zulegen möchten, viele Informationen rund um das Wesen und Verhalten des Rottweilers.

Der Rassestandard des Rottweilers

Laut Rassestandard hat der Rottweiler ein besonders ausgeglichenes und ruhiges Wesen. Allerdings gehört er zu den Gebrauchshunden, hat enorm viel Kraft und beschützt seine Besitzer. Hier gibt es umfassende Informationen zu Zuchtverbänden und dem Rassestandard.

FCI-Gruppe des Rottweilers

Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) ist der größte, weltweit agierende Dachverband im Hundewesen. Von der FCI werden die Hunderassen systematisch in Gruppen eingeteilt, die wiederum in viele Sektionen und Untersektionen unterteilt sind1. Der Rottweiler gehört zur FCI-Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde). Es mag auf den ersten Blick erscheinen, als seien hier sehr unterschiedlich Hunde in einer Gruppe zusammengefasst. Doch so ist es gar nicht. Pinscher, Schnauzer, Rottweiler und Sennenhunde haben einiges gemeinsam: Sie sind nervenstark, selbstbewusst, territorial und haben meist auch Wach- und Schutztrieb.

In Sektion 1 dieser FCI-Gruppe findet man die Schnauzer und Pinscher (zum Beispiel Dobermann, Deutscher Pinscher, Zwergpinscher. Riesenschnauzer, Schnauzer und Zwergschnauzer). In Sektion 3 sind die Sennenhunde zu finden (Appenzeller, Entlebucher, Berner und Großer Schweizer Sennenhund). Diese haben einige Gemeinsamkeiten mit dem Rottweiler, die im Artikel zur Geschichte des Rottweilers (Anm: Link) deutlich werden. In Sektion 2 findet man  Molossoide, inklusive des Rottweilers. Insgesamt 37 Molosser-artige Hunde, also Hunde mit massigem Körperbau, werden dort aufgeführt. Neben dem Rottweiler unter anderem Boxer, Dogge, Dogo Argentino, Neufundländer, Leonberger und Bullmastiff.

Zuchtverbände und Zuchtlinien beim Rottweiler

Zuchtverein für die Rottweiler-Zucht in Deutschland ist im VDH der Allgemeine Deutsche Rottweiler Club (ADRK) e.V.2, bei dem mehrere Hundert Züchter Mitglied sind. Zusätzlich gibt es den ebenfalls VDH-anerkannten DRV (Deutscher Rottweiler Verein) e.V.3. Mehr zum Hintergrund des DRV siehe Gesundheit des Rottweilers.

Innerhalb der Rasse können die Hunde sich stark unterscheiden. Aus diesem Grund sollten zukünftige Rotti-Besitzer sich ausführlich mit den verschiedenen Zuchtlinien beschäftigen. Zum einen kann sich die Optik unterscheiden. Schwerere und leichtere Rottweiler, schlankere und massigere Hunde, mit kürzerer oder längerer Schnauze sind möglich. Allerdings sollte die gewünschte Optik hier nicht den Vorrang haben, sondern das Wesen. Und auch das Wesen des Rottweilers hängt unter anderem von der Zuchtlinie ab. Viele Züchter haben Hunde, die im Schutzhundesport geführt werden und die Vielseitigkeitsprüfung (VPG oder IPO) abgelegt haben. Andere Züchter wiederum legen verstärkten Wert auf gute Ausstellungsergebnisse. Wieder andere haben Zuchtziele, bei denen es vor allem um Gesundheit, aber weniger um Gebrauchsfähigkeit oder sportlichen Einsatz geht.

Hunde aus einer Gebrauchszucht oder Leistungszucht gelten oft als anspruchsvoller. Das sins sie aber nicht grundsätzlich. Beschäftigung benötigt ein Rottweiler sowieso immer. Man sollte sich vorher überlegen, was einem wichtig ist. Ob ein Hund nervös oder wesensfest, viel Auslastung braucht oder eher gemütlich unterwegs ist, im VPG Potenzial hat oder eher nicht, das hängt in hohem Maße von seinen Ahnen ab. Am besten spricht man hier mit einem oder mehreren Züchtern oder holt sich bei erfahrenen Rotti-Besitzern Ratschläge.

Rassestandard: Das Wesen des Rottweilers

Egal aus welcher Zuchtlinie der Rottweiler kommt, er sollte nach Vorgabe der Zuchtvereine immer dem Rassestandard entsprechen. Doch wie sieht dieser Rassestandard des Rottweilers aus, wenn man sich Wesen, Charakter und Eigenschaften betrachtet?

Der VDH4 gibt an: “Rottweiler haben ein ausgeglichenes, ruhiges Wesen, das mit einem stabilen Nervenkostüm und einer hohen Reizschwelle einhergeht. Familienanschluss ist ein Muss. Der stattliche Vierbeiner schätzt Liebe und Zuwendung. Am liebsten ist er immer in der Nähe seiner Familie. Viel Sozialkontakt trägt zu seiner Ausgeglichenheit bei.”

Die Rassebeschreibung des ADRK ist ähnlich: “Der Rottweiler ist von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit und zugleich gelassen gegenüber seiner Umwelt.”

Als ausschließende Fehler gelten unter anderem Ängstlichkeit, Nervosität, Bösartigkeit und übertriebenes Misstrauen. Wie aber passt nun diese Rassebeschreibung zu dem Image, das der Rottweiler in der Bevölkerung hat? Und warum steht eine als “freundlich und friedliche” beschriebene Rasse wie der Rottweiler in manchen Regionen auf der Rasseliste? Mehr dazu im folgenden Kapitel.

Rasseliste und schlechter Ruf des Rottweilers

In einigen Teilen Deutschlands, Österreichs und in der Schweiz stehen Rottweiler auf der Liste der gefährlichen Hunderassen. Wer sich einen Rottweiler zulegen möchte, sollte also vorher genau abklären, wie hier die Auflagen in der jeweiligen Region sind. Teilweise sind Schutzgebühren fällig, ein Wesenstest muss absolviert werden oder die Hundesteuer ist erhöht.

Jeder, der sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, weiß, dass die Einstufung von Hunderassen als “Listenhunde” sehr umstritten ist. Darum soll es hier aber jetzt nicht gehen, denn wer einen Rottweiler hat, muss zwangsläufig mit der lokalen Gesetzgebung leben. Im Alltag ergeben sich dadurch aber einige Problematiken, denen man sich als Rottweiler-Halter sehr bewusst sein sollte.

Schlechter Ruf und gefährliches Aussehen

Bevor die Wahl auf einen Rottweiler fällt, sollte man nicht vergessen, dass das gefährliche Aussehen eines Hundes den Alltag beeinflussen kann. Gerade der Rottweiler hat leider ein denkbar schlechtes Image. Dazu trägt zum einen sein Aussehen bei (schwarz, massig, breit und groß). Zum anderen aber auch einige Vorfälle, die in den Medien großes Aufsehen erregten. Zusätzlich werden Ängste auch durch Filme geschürt. Oder durch Zeitungsartikel über Beißunfälle, bei denen oft ein zähnefletschender Rottweiler zu sehen ist (selbst wenn am Unfall eine ganz andere Rasse beteiligt war).

Viele Menschen haben dadurch Angst vor Rottweilern. Und daraus ergibt sich für Rotti-Halter eine besondere Verantwortung im Alltag. Gute Sozialisation, umsichtige Erziehung und eine gute Führung sollten immer dazu gehören. Auch die Auswahl eines seriösen Züchters mit wesensfesten, weder nervösen noch aggressiven Hunden, trägt dazu bei, dass der eigene Hund ein Stück dazu beiträgt, den schlechten Ruf des Rottweilers zu bekämpfen.

Der Rotti ist kein “Kampfhund”

Im Gegensatz zu Rassen wie dem Pitbull wurde der Rottweiler niemals in seiner Geschichte auf Kampfhundeigenschaften gezüchtet. Dennoch wird man im Alltag immer wieder den Begriff “Kampfhund” hören. Es kann vorkommen, dass Menschen die Straßenseite wechseln, ihre Kinder ängstlich zur Seite ziehen oder unfreundlich werden. Es kann passieren, dass Eltern Bedenken haben, ihre Kinder zu Besuch vorbeizuschicken oder dass Besucher sich nicht ins Haus trauen. Man muss also ein dickes Fell aber vor allem viel Verständnis für Ängste haben, wenn man mit Rottweiler unterwegs ist. Immerhin ist der Rottweiler durch seine Größe, Masse und Bisskraft, verbunden mit Wachtrieb, Territorialität und Schutztrieb, tatsächlich ein Hund, der ein gewisses Gefährdungspotenzial mitbringt. Genauso oft wird man bei Spaziergängen aber auch auf Fans der Rasse treffen, die mit Herzchen in den Augen Fragen zum Hund stellen. Denn wer einmal dem Charme der anhänglichen, zuverlässigen und verschmusten Rottis erlegen ist, kommt davon nicht los. Der Rottweiler polarisiert zum Teil also. Und damit muss man auch umgehen können und wollen.

Das Leben mit einem Rottweiler: Rassebeschreibungen näher erläutert

Nach außen hin respekteinflößend. Wachsam, jedoch nicht aggressiv. Im Hundesport jederzeit voll da und zu allem bereit. Zu seiner Familie friedlich und geduldig. So könnte man den typischen Rottweiler beschreiben. Aber damit der eigene Rottweiler auch wirklich zu einem solchen Hund wird, sollte man folgende Punkte über das Wesen eines Rottweilers wissen und beachten.

Wachtrieb beim Rottweiler

Der Rottweiler soll und darf Wachtrieb und Schutztrieb haben. Wachtrieb kann bedeuten, dass er Fremde auf dem eigenen Grundstück meldet oder, wenn er sie als Bedrohung wertet, auch stellt. Dabei spielt das territoriale Verhalten eine große Rolle. Sozialisation, Erziehung und der Charakter des einzelnen Hundes tragen dazu bei, wie ausgeprägt der Hund ein Wachverhalten zeigt. Es gibt auch Rottweiler, die völlig unbefangen auf Fremde, auch im eigenen Haus und Garten, reagieren. Andere wiederum benötigen eine enge Führung und Sicherung, um Konfliktsituationen zu vermeiden. Der typische Rottweiler liegt oft in der Mitte. Fast jeder Rotti-Besitzer kennt das Grummeln (eine Mischung aus Schnauben und kurzem Knurren), mit dem Besucher zunächst bedacht werden. Und das reicht auch meist aus, um Fremde erst einmal auf Abstand zu halten.

Schutztrieb, aber keine gesteigerte Aggressionsbereitschaft

Der Schutztrieb bezieht sich meist darauf, dass der Rottweiler Personen aus dem eigenen “Rudel” beschützt. Wer noch keinen Hund mit Schutztrieb hatte, sieht das oft etwas verklärt. Natürlich klingt es wünschenswert und beeindrucken, dass man mit dem Rottweiler einen starken Beschützer an seiner Seite hat, wenn es einmal brenzlig werden sollte. Aber unter Umständen kann das Beschützen auch ungewollt passieren: Wenn Besucherkinder zu wild (aus Hundesicht bedrohlich) mit dem eigenen Kind spielen. Oder wenn beim Hundespaziergang ein Bekannter rufend und winkend auf einen zuläuft. Auch wenn sich jemand zu dicht am Besitzer vorbeidrängelt, kann das Schutzverhalten beim Hund auslösen. Hier ist Voraussicht gefragt, um solche Situationen zu vermeiden. Und auch eine gute Kenntnis der Hundesprache und des eigenen Hundes.

Wer das berücksichtigt, konsequent erzieht und den Hund entsprechend führt, hat dafür einen verlässlichen “Fels in der Brandung” an seiner Seite. Denn grundlos aggressiv ist ein Rottweiler nie. Im Gegenteil, schließlich werden bissige Hunde oder Rottweiler, die Fremden gegenüber übertrieben misstrauisch reagieren, bei seriösen Züchtern gar nicht erst zur Zucht zugelassen.

Mehr Informationen zu diesem sehr wichtigen Punkt finden Rotti-Halter und Interessenten von Rottweiler-Welpen auch hier:

Zum Umgang mit Wach- und Schutztrieb gibt es unter Training und Erziehung des Rottweilers viele hilfreiche Tipps.

Wer wissen möchte, ob er einem Rottweiler mental und körperlich gewachsen ist, kann unsere Checkliste durchgehen unter: Für wen eignet sich ein Rottweiler?

Arbeitsfreudig, aufmerksam, gehorsam und führig

Der Rottweiler ist nicht umsonst ein Gebrauchshund und wird auch heute noch als Diensthund eingesetzt. Dafür eignen sich nur Hunde, die sich relativ leicht trainieren lassen. Auch der Rottweiler arbeitet gerne und ist bei guter Erziehung sehr folgsam. Dadurch findet man Rottweiler fast überall: Als Rettungshunde, Lawinensuchhunde oder als Diensthunde bei der Bundeswehr sowie bei der Polizei als Drogenspürhund, Fährtenhund oder Schutzhund. Gelegentlich wird er als Polizeihund auch zur Suche von Leichen, Blut, Brandmitteln oder Sprengstoff abgerichtet4.

Der Rottweiler eignet sich deshalb für viele Bereiche. Privat wird er oft im Schutzhundesport (VPG / IPO) geführt, hat aber auch an vielen anderen Beschäftigungen Freude. Mehr dazu unter Beschäftigung und Auslastung für den Rottweiler. Wer gerne mit seinem Hund trainiert, der findet im Rotti einen willigen, starken und dankbaren Begleiter.

Selbstsicher, selbstständig und unerschrocken

Auch wenn der Rottweiler arbeitswillig ist und freudig mitarbeitet, kann (und soll) er auch selbstständig arbeiten. Als ehemaliger Hüte-, Treib- und Wachhund musst er das schließlich auch. Wer bei ausbrechendem Vieh beim Viehtrieb oder bei Viehdieben lange zögerte, war als Metzgerhund (siehe Geschichte des Rottweilers (Anm: Link)) kaum zu gebrauchen.

Auch heute noch ist der Rottweiler ein ernster und mutiger Gebrauchshund. Und er ist auch ernst zu nehmen. Merkt er jedoch von Anfang an, dass seine Besitzer für ihn die richtigen Entscheidungen treffen, gibt er auch gerne die Verantwortung ab. Wer allerdings verpasst, den Rottweiler konsequent anzuleiten, der bekommt unter Umständen einen selbstständig agierenden Hund. Und bei einem massigen Hund mit Wach- und Schutztrieb kann das unter Umständen unangenehm enden.

Auf der anderen Seite steht aber auch die positive Seite der Medaille. Der Rottweiler ist, eine gute Zucht vorausgesetzt, in jeder Lebenslage unerschrocken und gelassen. Nervosität und Ängstlichkeit sind ihm fremd. Seine Reizschwelle ist hoch, ihn bringt wenig aus der Ruhe. Darum kann er ein perfekter Familienhund sein, der auch inmitten des größten Trubels tiefenentspannt bleibt. Nur beim Sport, Spaziergängen und dem Training dreht er auf und zeigt, was alles an unbändiger Power in ihm steckt.

Hundesport oder rassegerechte Auslastung gehören dazu

Der Rottweiler gehört zu den ältesten Gebrauchshunderassen in Deutschland. Auch heute noch ist er kein einfacher Familien- und Begleithund. Er benötigt rassegerechte Auslastung. Bewährt hat sich beim Rottweiler der Vielseitigkeitssport mit Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst. Doch auch viele andere Beschäftigungen sind möglich.

Auf jeden Fall gilt: Mit zwei kurzen Spaziergängen am Tag ist es nicht getan. Rottweiler brauchen eine Aufgabe.  Ansonsten suchen sie sich diese möglicherweise selbst. In ihrer Beschäftigung gehen Rottis oft regelrecht auf und können im Sport immense Power entwickeln. Allerdings ist der Rottweiler kein Arbeits-Junkie, der jeden Tag auf Achse sein muss. Im Gegenteil, wer regelmäßig anspruchsvolle Beschäftigungen mit dem Rottweiler ausübt, der hat einen gelassenen Hund, der zeitweise auch mit wenig Action sehr gut zurechtkommt.

Verträglichkeit des Rottweilers mit anderen Hunden

Der Rottweiler wurde nie darauf selektiert, besonders verträglich mit anderen Hunden zu sein. Anders sieht das bei Meutehunden wie dem Beagle aus, die auch in großen Gruppen problemlos gehalten und zur Jagd verwendet wurden. Darum haben viele Rottweiler wenig Interesse an Kontakten mit fremden Hunden. Allerdings sind die meisten Rottweiler, wenn sie gut sozialisiert wurden, durchaus verträglich. Regelmäßige Treffen mit bekannten Hunden, vor allem wenn diese ein ähnliches Kaliber haben, schätzen Rottweiler sehr. Da ihre Reizschwelle hoch ist, kann es passieren, dass sie völlig unbeeindruckt an bellenden Hunden vorbeilaufen und aufdringliche Hunde einfach gelassen von sich “abprallen” lassen.

Man sollte jedoch bei Kontakten mit anderen Hunden bedenken: Rottweiler-Rüden (nicht alle) neigen bisweilen zum “Prollen” und gehen auch einem Kampf nicht aus dem Weg, wenn der andere Rüde mitmacht. Das sollte man zu verhindern wissen. Auch bei kleinen Fremdhunden ist Vorsicht geboten. Zu starke Größenunterschiede bergen immer Konfliktpotenzial, da der kleinere Hund leicht überrannt wird oder Angst bekommt. Sehr territorial veranlagte Rottweiler reagieren manchmal nur vor dem eigenen Haus oder auf sehr häufig besuchten Gassistrecken aggressiv auf andere Hunde.

Hat der Rottweiler Jagdtrieb?

Der Rottweiler gehört zu den Rassen, die keinen stark ausgeprägten Jagdtrieb haben. Das heißt jedoch nicht, dass kein Rottweiler jemals jagt. Einen gewissen Jagdtrieb bringt fast jeder Hund mit. Was Rottweiler jedoch so gut wie nie tun, ist das Nachverfolgen von Spuren oder das aktive Suchen von Wild. Rennt jedoch etwas vor der Rotti-Nase los, kann es je nach Hundecharakter durchaus passieren, dass der Rottweiler erst einmal hinterherrennt. Vor allem als Junghund. Ob und wie weit er dann tatsächlich hinterherspurtet, hängt vom einzelnen Hund aber vor allem auch von der Erziehung ab. Die meisten Rottweiler können mit entsprechendem Training jedoch problemlos bei Spaziergängen frei laufen.

 

Quellen

  1. FCI: Einteilung der Hunderassen. (Link zur Webseite)
  2. Allgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub (ADRK) e.V.: Link zur Webseite
  3. Deutscher Rottweiler Verein (DRV) e.V.: Link zur Webseite
  4. VDH: Beschreibung Rottweiler

Bildquellen

Illustrationen: Stefan Große Halbuer

Rottweiler in poppies © Depositphotos.com/cynoclub

Off Leash Rottweiler Dog © Depositphotos.com/ammmit

Watchful rottweiler © Depositphotos.com/grossja

Rottweiler in agility © Depositphotos.com/cynoclub