Hundebett – für einen erholsamen Schlaf des Vierbeiners

Aktualisiert am: 09.03.2022

Ein eigenes Hundebett ist der ideale Schlafplatz und Rückzugsort für die treuen Vierbeiner. Sie schlafen weich, fühlen sich durch den hohen Rand geschützt und können dennoch ihre Umgebung beobachten. Worauf es beim Kauf eines Hundebettes ankommt und wie die perfekte Größe für den tierischen Freund aussieht, verraten wir an dieser Stelle.

Hundebetten Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: in drei Größen verfügbar, viscoelastischer Schaum, Wendekissen, Kissen- und Bettbezug abnehmbar und waschbar, Bezug aus Polyester, mit Memory-Effekt (orthopädisch), rutschfester Boden, Größe S = 74 x 31 cm Liegefläche, Größe M = 73 x 53 cm Liegefläche, Größe L = 100 x 80 cm Liegefläche

Orthopädisches Hundebett: Das Trixie Vital Bett Lino

überzeugt vor allem durch die orthopädische Matratze mit Memory-Effekt. Dadurch ist das Bettchen vor allem auch für ältere Hunde oder Vierbeiner mit Schmerzen geeignet.
Hundebesitzer berichten, dass ihre Lieblinge das Bettchen gut angenommen haben. Es ist bequem und angenehm warm. Wenn die Größe passend ausgewählt wurde, können sich die Tiere lang ausstrecken.
Die Reinigung ist laut Kundenberichten sehr einfach. Auch nach zwei Jahren und häufiger Reinigung sieht das Trixie Vital Bett Lino noch sehr gut aus. In Einzelfällen kam es aber frühzeitig zu Beschädigungen, sodass nicht jeder Tierbesitzer lange Freude hatte.
Als vorteilhaft betont wurde von Käufern auch die Stabilität des Hundebettes. Das gefällt einerseits den Tieren, da sie ihren Kopf ablegen können. Auch Hundebesitzer sind aber davon angetan, da das Bettchen die Form hält.
Die einfache Waschbarkeit ist für alle Käufer von Stoff-Hundebetten sehr wichtig. Das Trixie Vital Bett Lino erfüllt hierbei alle Wünsche, denn es lässt sich einfach reinigen und waschen. Das Abziehen bereitet keine Probleme und der Bezug trocknet zügig.
Obwohl es sich um ein orthopädisches Hundebett mit Memory-Funktion handelt, wird es von Käufern für alle Tiere eingesetzt. Auch die gesunden und jungen Hunde freuen sich über das kuschelige Material und die bequeme Matratze.

Vorteile:
  • mit Memory-Effekt
  • orthopädisches Hundebett
  • Bezug abnehmbar und waschbar
  • kuschelig weich
  • rutschfester Boden

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: vier Größen verfügbar, robust, kratzfest, Bezüge abnehmbar, formstabil, Obermaterial Velour, rutschfest, Ersatzbezüge separat erhältlich, 15 cm Polsterung, Liegefläche ca. 50 x 33 cm (M), 70 x 50 cm (XL), 85 x 55 cm (XXL) oder 105 x 65 cm (XXXL), bei 40 Grad maschinenwaschbar

Waschbares Velour-Hundebett: Das Knuffelwuff Hundebett

ist in vier verschiedenen Größen erhältlich, bei denen der Hersteller auch die Liegemaße angibt. Dadurch können Hundebesitzer direkt die richtige Größe für ihren Vierbeiner ermitteln.
Das Material ist robust, kratzfest und besteht aus einem pflegeleichten Velours. Käufern ist bei diesem Stoff sehr wichtig, ob es viele Geräusche macht, wenn sich die Tiere bewegen. Das ist beim Knuffelwuff Hundebett nicht der Fall. Das Bettchen ist sehr geräuscharm.
Vorteilhaft soll die Polsterung des Bettes sein, die laut Hersteller ganze 15 cm bis zum Boden betragen soll. In der Praxis berichten Hundebesitzer aber, dass für sie die Füllung zu gering ausfällt und nicht viel aushält.
Als positiv betont wird, dass das Hundebettchen recht starr ist. Dadurch behält es die Form und selbst wenn die Tiere ins Bett hüpfen, bleibt es meistens an Ort und Stelle. Liegen schwere Hunde im Bett und verlassen es, geht es nach wenigen Sekunden in die ursprüngliche Form zurück.
Die Reinigung des Knuffelwuff Hundebett gestaltet sich den Käufern zufolge sehr einfach. Auch nach Monaten werden die Bezüge noch problemlos abgenommen und in der Maschine gewaschen. Falls es nach dem Waschen Probleme gibt, den Bezug wieder über das Kissen zu bekommen, kann optional etwas Füllung entfernt werden.

Vorteile:
  • pflegeleichtes Velours-Material
  • Bezug waschbar
  • geräuscharm
  • viele verschiedene Größe
  • sehr leichte Reinigung
Nachteile:
  • Polsterung zum Boden hin nicht ausreichend

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: drei Größen verfügbar, Plüsch-Material, 3,4 kg Eigengewicht, Bezug abnehmbar und waschbar, atmungsaktives Gewebe, sehr weich, hochelastische PP-Füllung, gummierte Noppen auf der Rückseite, Außenmaße sind 110 x 75 cm, 90 x 75 cm oder 70 x 55 cm

Kuscheliges Plüsch-Hundebett: Das FEANDREA Hundebett

könnte kaum kuscheliger und weicher sein. Das gefällt sowohl den Hunden als auch den Besitzern. Ein Plüsch-Hundebett ist aber generell etwas reinigungsintensiver.
Hier punktet das FEANDREA Hundebett mit einem abnehmbaren und in der Maschine waschbaren Bezug. Käufer berichten, dass es auch nach mehrmaligem Waschen das weiche Gefühl behält.
Sehr nachteilig ist allerdings, dass die Maße des Herstellers die Außenmaße sind. Dadurch werden die Bettchen oft erst mal zu klein gekauft.
Auf einem glatten Boden steht das FEANDREA Hundebett dennoch relativ gut. Auf der Unterseite verfügt es über gummierte Noppen und ist damit rutschfest. Käufer berichten, dass das je nach eigenem Boden mal besser oder mal schlechter funktioniert. Im Zweifel wird noch ein Gummigitter als Unterlage benötigt.
In Sachen Liegekomfort fühlen sich die meisten Vierbeiner in diesem Hunde Kuschelbett pudelwohl. Das Material ist kuschelig und so können sich die Hunde schnell anschmiegen. Besitzer bemängeln allerdings, dass der Rand wenig formstabil ist.
So bietet das Bettchen nicht so viel Stabilität und auch die Füllung verrutscht bei einigen Käufern schnell. Hier kommt es aber auf die Größe und das Gewicht des Tieres an. Größere Hunde liegen mit dem Kopf teilweise auf dem Boden.
Für kleine Hunde ist das FEANDREA Hundebett allerdings ideal. Sie schlummern in der kuscheligen Füllung und fühlen sich wohl. Das leichte Köpfchen drückt die Seitenwände nicht herunter.

Vorteile:
  • sehr kuscheliges Material
  • Bezug ist in der Maschine waschbar
  • wird von Hunden sehr gut angenommen
  • rutschfeste Gummi-Noppen
  • atmungsaktiver Stoff
Nachteile:
  • Maße geben nur die Außenmaße an
  • Ränder nicht sehr stabil

Hundebett kaufen – welche Aspekte sind dabei wichtig?

Hundebett, Hundekorb, Hundekissen – es gibt viele Begriffe, um einen Schlafplatz des Vierbeiners zu beschreiben. Obwohl einige Hersteller die Begriffe synonym verwenden, gibt es dennoch große Unterschiede.

Wir fokussieren uns auf das klassische Hundebett. Es handelt sich um einen offenen und meist rechteckigen Schlafplatz mit hohem Rand und kuscheligem Innenraum. In der Regel ist der Einstieg immer etwas niedriger.

Obwohl das die klassische Hundebetten-Form ist, so gibt es natürlich noch weitere Varianten. Einige Hundebettchen sind oval oder rund geformt (sie erinnern dann an einen Donut). Andere Bettchen wurden als Höhle konzipiert und sind vor allem für kleine Hunde geeignet.

Braucht jeder Hund ein Hundebettchen?

Nein, ein Hundebett ist natürlich nicht immer nötig. Fakt ist aber, dass jeder Hund auch einen Schlafplatz braucht. Ein Ort, an dem er oder sie zur Ruhe kommt. Wie dieser aussieht, bleibt natürlich dem Besitzer überlassen.

Natürlich können Hunde auch auf dem Teppich, Boden oder auf der Couch übernachten. Schöner ist es jedoch, wenn sie einen ganz eigenen Schlafplatz besitzen. Sie wissen: Das gehört mir und hier kann ich mich zurückziehen. Ob es schlussendlich ein Hundebett, Hundekissen oder ein Hundesofa wird, bleibt den persönlichen Vorlieben überlassen.

Welche Hundebett-Größe für welchen Hund?

Die Größe eines Hundebettchens muss perfekt zum Hund passen. Hierfür gibt es eine einfache Formel, um die idealen Maße des Bettes herauszufinden.

Hierfür wird ein Maßband benötigt. Anschließend vom Ansatz der Rute bis zur Nasenspitze des Tieres messen. Besitzer sollten zusätzlich 10 cm addieren.

Diese Zentimeter-Angabe verrät die ideale Größe eines Hundebettes. Zu beachten ist aber, dass die Herstellerangaben teilweise unterschiedlich sind. Teilweise sind die Angaben die Außenmaße und teilweise die Liegefläche.

Wer einen Wert vom eigenen Hund ermittelt hat, braucht anschließend den Liegeflächen-Wert. Wenn beide Werte übereinstimmen, passt das Bettchen perfekt.

  • Hundebett bis 50 cm Liegefläche: Diese Hundebettchen sind beispielsweise für Chihuahua, Dackel und Jack Russell geeignet.
  • Hundebett von 50 bis 70 cm Liegefläche: Die Rassen Border Terrier oder französische Bulldoggen fühlen sich bei dieser Größe besonders wohl.
  • Hundebett von 70 bis 90 cm Liegefläche: Diese Größe ist beispielsweise für Schnauzer, Bullterrier oder Chow Chow geeignet.
  • Hundebett von 90 bis 100 cm Liegefläche: Border Collies oder Bulldoggen fühlen sich bei dieser Größe wohl.
  • Hundebett von 100 bis 120 cm Liegefläche: Diese Bettengröße eignet sich beispielsweise für Golden Retriever, Schäferhunde, Dalmatiner, Collies und Boxer.
  • Hundebetten ab 120 cm Liegefläche: Berner Sennenhunde, Bernhardiner und Doggen benötigen diese Hundebettchen-Größe.

Auf die Herstellerangaben von S, XL oder XXL sollten Hundebesitzer nicht unbedingt achten. Zwar kann die Angabe ein Indiz sein, aber sie sagt grundlegend nichts über die genauen Maße aus.

Besser ist es, die genauen Liegemaße zu kennen. Nur dann kann der eigene Hund ausgemessen werden und passt genau ins Hundebettchen.

Welches Material eignet sich für ein Hundebettchen?

Eines steht fest: Das Hundebett soll möglichst kuschelig weich und flauschig für unseren Vierbeiner sein. Doch fernab der Gemütlichkeit geht es natürlich auch um praktische Eigenschaften. Ist das Bettchen auch im Outdoor-Bereich zu gebrauchen und wasserdicht? Ist es unzerstörbar oder ist das Material für scharfe Zähne sehr anfällig?

Für Hundebetten kommen vor allem Bettchen aus Leder, Kunstleder oder Plüsch zum Einsatz. Alle diese Materialien haben gewisse Vor- und Nachteile.

  • Hundebett aus Kunstleder: Dieses Material lässt sich leicht reinigen und ist sehr widerstandsfähig. Die Optik ist hochwertig und Kunstleder ist zudem kratzfest. Nachteilig ist aber, dass sich nicht jeder Hund auf dem glatten Material wohlfühlt. Einmal angenommen, ist es aber der perfekte Schlafplatz.
  • Hundebett aus Leder: Auch echtes Leder ist sehr einfach zu reinigen, langlebig und auch robust. Es hat eine sehr hochwertige Optik, ist aber auch in der Anschaffung teurer. Damit es lange hält, muss es zudem aufwendiger als Kunstleder gepflegt werden. Oft wird diese Variante als Luxus Hundebett verkauft.
  • Hundebett aus Stoff: Als dritte Variante gibt es viele Hundebetten mit textilem Stoff. Das Material ist ebenfalls leicht zu reinigen, da der Bezug meistens waschbar ist. Das Material ist zudem wärmend und für die Vierbeiner sehr gemütlich. Nachteilig ist aber, dass Schmutzrückstände öfter hängen bleibt.

Sonstige Hundebett-Varianten in der Übersicht

Bei einem klassischen Hundebettchen müssen Besitzer eigentlich nur zwei Entscheidungen treffen. Welche Größe soll es haben und welches Material ist geeignet? Abgesehen davon spielt natürlich auch die Optik eine Rolle. Es gibt auf dem Markt aber auch spezielle Hundebetten, die bestimmte Eigenschaften aufweisen oder Bedürfnisse erfüllen.

  • Orthopädisches Hundebett: Ältere Hunde oder Vierbeiner mit Schmerzen brauchen auch einen speziellen Schlafplatz. Hierfür gibt es orthopädische Hundebetten. Die spezielle Matratze (Visco Schaum oder Memory Foam) passt sich dabei dem Hundekörper an. Dadurch ist das orthopädische Hundebettchen ergonomischer und schonender für die Gelenke und Knochen.
  • Hundebett für das Auto: Ein klassisches Hundebett ist nicht für einen Kofferraum oder für das Auto allgemein geeignet. Dennoch gibt es Hundekörbe in Bettenform. Sie lassen sich beispielsweise an einen Sitz anbringen und bieten zu allen Seiten erhöhte Ränder. So hat der Vierbeiner ein Bettgefühl, ist aber sicher im Auto unterwegs. Wichtig ist, dass diese Variante im Fahrerraum nur mit zusätzlichem Gurt genutzt werden darf. Für den Kofferraum gibt es Varianten, bei denen es sich um eine gepolsterte Matte mit erhöhtem Rand handelt – eine Mischung aus Bett und Kofferraummatte.
  • Hundebett ohne Rand: Die meisten Hundebettchen sind mit einem hohen Rand gestaltet, auf dem das Tier den Kopf ablegen kann. Teilweise sind aber nicht alle vier Ränder erhöht, sondern nur beispielsweise zwei Ränder. Bei dieser Variante ist das Hundebett nach vorne hin offen und zwei Seiten erhöht, um den Kopf bequem ablegen zu können.

Wie wird ein Hunde Kuschelbett gereinigt?

In einem Hundebett sammeln sich schon am ersten Tag jede Menge Partikel. Hundehaare, die Reste vom Hundefutter oder Kauknochen, ein wenig Dreck und Schmutz vom Spazierengehen.

All das bleibt im Hundebett hängen, weshalb eine einfache Reinigung auch sehr wichtig ist. Wir empfehlen, das Hundebettchen einmal pro Woche gründlich zu reinigen.

Je nach Modell ist der Bezug des Bettes vielleicht waschbar. Falls es sich um Leder oder Kunstleder handelt, ist der äußere Teil abwaschbar. Vor der Reinigung ist es empfehlenswert, mit einer speziellen Polster- oder Tierhaarbürste groben Schmutz wegzusaugen.

Wichtig: Tierbesitzer sollten zur Reinigung des Hundebettes niemals aggressive Reinigungsmittel verwenden. Auch Reinigungstücher mit Gerüchen stoßen bei den Vierbeinern nicht gerade auf Anklang. Sie haben eine deutlich feinere Nase als wir und könnten das Bett danach sogar ablehnen.

Wo ist der perfekte Ort für ein Hundebett?

Das Hundebettchen ist da, aber wo soll es nun stehen? Wichtig ist, dass der Ort eine gewisse Ruhezone ist. Er sollte ruhig sein und dem Tier auch gleichermaßen Schutz bieten. Ein Bettchen im Flur oder an einem Ort, wo häufig Menschen entlanglaufen, ist daher nicht gut geeignet.

Unsere flauschigen Vierbeiner wollen aber auch nicht von ihrer Familie getrennt sein. Zu weit abgelegen sollte der Schlafplatz daher auch nicht sein. Ideal ist eine Ecke im Wohnzimmer oder an einem zentralen Ort. Geschützt und dennoch mit dabei.

Alternativprodukte

Nicht immer muss es direkt ein Hundebettchen sein. Manchen Vierbeinern reicht auch ein einfaches Hundekissen. Wieder andere Fellnasen wollen erhöht auf einem Hundesofa schlafen oder kuscheln sich am liebsten mit einer Decke in einen festen Hundekorb.

  • Hundekorb: Ein Hundekorb ist einem Hundebett nicht unähnlich, allerdings nicht immer gepolstert. Ein Weidenkorb zum Beispiel benötigt zusätzlich Decken oder ein Hundekissen, damit es für den Vierbeiner nicht zu hart ist. Dafür gestaltet sich aber auch die Reinigung einfacher.
  • Hundesofa: Wenn das Hundebett nicht auf dem Boden liegen, sondern etwas erhöht sein soll, ist ein Hundesofa ideal. Auch diese Schlafplätze sind ganz individuell gestaltet, aber fast immer erhöht.
  • Hundekissen: Wenn ein Hund mit einem erhöhten Rand vom Hundebett nicht so gut zurechtkommt, dann ist ein Hundekissen eine bessere Alternative. Die Kissen sind genauso flauschig und weich, aber besitzen keinen erhöhten Rand.