Trockenbarf – Hundeernährung für optimale Gesundheit

Aktualisiert am: 29.01.2024

Als Hundebesitzer möchte ich das Beste für meinen vierbeinigen Freund, und das schließt auch eine ausgewogene Ernährung für ihn ein. Trockenbarf steht für „biologisch angemessene Trockennahrung auf Rohbasis“ und ist eine Ernährungsform, die dabei helfen soll, unseren Hunden die benötigten Nährstoffe und Vitamine auf natürliche Weise zuzuführen.

Diese Ernährung orientiert sich an dem Fressverhalten von Wölfen, den Vorfahren unserer Hunde, und beinhaltet daher hauptsächlich Fleisch, Innereien, Knochen und Gemüse. Es ist eine dehydrierte oder gefriergetrocknete Form von BARF und soll die Vorteile des rohen Fütterns bieten, während es gleichzeitig einfacher zuzubereiten und aufzubewahren ist.

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Trockenbarf – Was ist das?

Als Hundebesitzer bin ich immer auf der Suche nach der besten Ernährung für meinen Vierbeiner. Trockenbarf steht für biologisch artgerechtes rohes Futter in getrockneter Form. Es ist eine Ernährungsform für Hunde, die auf rohem Fleisch, Gemüse und Obst basiert.

Diese Zutaten werden schonend getrocknet, um ein langes Haltbarkeitsdatum zu gewährleisten, ohne dass wichtige Nährstoffe verloren gehen. Trockenbarf unterscheidet sich somit von herkömmlichem Trockenfutter, da es frei von künstlichen Zusatzstoffen, Farben und Konservierungsstoffen ist.

Einige Vorteile von Trockenbarf sind:

  • Natürliche Ernährung: Da Trockenbarf auf rohen Zutaten basiert, kommt es der natürlichen Ernährungsweise von Hunden am nächsten.
  • Hohe Qualität: viele Trockenbarf-Produkte bestehen aus sehr hochwertigen Zutaten, die frei von Pestiziden und Antibiotika sind.
  • Weniger Allergien: Durch Vermeidung von künstlichen Zusatzstoffen können Allergien und Unverträglichkeiten reduziert werden.

Die Fütterung von Trockenbarf soll möglichst abwechslungsreich gestaltet werden, um alle notwendigen Nährstoffe abzudecken. Hierzu gehört auch die Zugabe von Barf-Ölen, die essenzielle Fettsäuren enthalten.

Insgesamt hat mich Trockenbarf als eine gesunde und natürliche Ernährungsform überzeugt. Jedoch sollte bei der Umstellung auf diese Ernährungsart darauf geachtet werden, dass es nicht zu einseitig ist und alle notwendigen Nährstoffe abdeckt.

Vorteile von Trockenbarf für Hunde

Ernährungsphysiologische Vorteile

Ich habe festgestellt, dass Trockenbarf viele ernährungsphysiologische Vorteile für Hunde bietet. Es enthält in der Regel alle notwendigen Nährstoffe, die für eine ausgewogene Ernährung erforderlich sind, wie Proteine, Fette, Vitamine und Mineralien. Die feste Konsistenz von Trockenbarf trägt dazu bei, dass die Zähne meines Hundes sauber und gesund bleiben, indem sie Plaque und Zahnsteinbildung reduzieren.

Einfachheit in der Handhabung

Trockenbarf ist für mich als Hundebesitzer sehr praktisch. Es hat eine längere Haltbarkeit als Nassfutter, benötigt keine Kühlung und verursacht weniger Geruch. Da Trockenbarf leicht zu portionieren und zu lagern ist, habe ich immer die richtige Menge an Futter für meinen Hund zur Hand.

Hygienische Aspekte

Ich schätze auch die hygienischen Vorteile von Trockenbarf. Es zieht weniger Fliegen und Ungeziefer an als Nassfutter und verursacht weniger Flecken auf dem Futterplatz. Vor allem bei der Fütterung im Freien ist dies sehr praktisch.

Wie man Trockenbarf zubereitet

Als Hundebesitzer möchte ich meinen Hund mit dem bestmöglichen Futter versorgen. Eine Option dafür ist Trockenbarf, das aus getrocknetem Fleisch, Gemüse und Obst besteht und durch Anreicherung mit Nährstoffen ein gesundes, ausgewogenes Futter darstellt. In diesem Abschnitt erkläre ich, wie ich Trockenbarf zubereite.

Einweichen

Genauso wie man Trockenfutter einweichen kann, wird auch das Trockenbarf mit Wasser vermischt. Allerdings wird es im Gegensatz zu Trockenfutter nicht weich und zerfällt, sondern die fleischigen Brocken oder das gewolfte Fleisch gewinnen wieder ihre natürliche Fleischkonsistenz zurück. Zu Beginn weiche ich das Trockenbarf mit Wasser oder Fleischbrühe ein, um es für meinen Hund leichter verdaulich zu machen. Je nach Herstellerangaben und persönlichen Vorlieben meines Hundes variiert die Menge des hinzugefügten Wassers. Eine gängige Regel ist, das Trockenbarf im Verhältnis 1:1,5 bis 2,5 (Trockenbarf zu Wasser) einzuweichen. Das heißt, auf 100 Gramm Trockenbarf kommen 150 bis 250 ml Flüssigkeit.

  1. Trockenbarf in einen Napf geben
  2. Wasser oder Fleischbrühe hinzufügen
  3. Gut umrühren
  4. Etwa 15–30 Minuten quellen lassen

Ergänzungen

Um die Mahlzeit für meinen Hund abwechslungsreicher und nahrhafter zu gestalten, füge ich dem Trockenbarf verschiedene Nahrungsergänzungsmittel für Hunde hinzu. Dabei achte ich darauf, dass nicht zu oft und nicht zu viele Extras verfüttert werden, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Hier einige Beispiele für Ergänzungen, die ich meinem Hund gebe:

  • Mineralstoffe & Vitamine: Je nach Bedarf meines Hundes füge ich gezielte Vitamine und Mineralstoffe hinzu, um eventuelle Nährstoffmängel auszugleichen.
  • Barf-Öle: Um die Zufuhr an essenziellen Fettsäuren sicherzustellen, gebe ich ab und zu hochwertige Öle wie Lachsöl, Leinöl oder Borretschöl hinzu.
  • Gemüse & Obst: Um natürliche Vitamine und Ballaststoffe zu liefern, füge ich gelegentlich klein geschnittenes oder püriertes Gemüse und Obst hinzu. Im Handel ist speziell auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmtes Barf-Gemüse erhältlich. Ich finde Gemüseflocken besonders praktisch, weil sie einfach auf das Futter gestreut werden können.

Nachdem die Ergänzungen hinzugefügt wurden, rühre ich die Mischung noch einmal gut um und serviere sie meinem Hund. Durch Variationen im Trockenbarf und den Ergänzungen stelle ich sicher, dass mein Hund eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung erhält.

Häufige Zutaten für Trockenbarf

Fleisch- und Fischquellen

Bei der Zubereitung von Trockenbarf für meinen Hund achte ich darauf, abwechslungsreiche Fleisch- und Fischquellen zu nutzen. Dazu gehören:

  • Rind
  • Huhn
  • Pute
  • Lamm
  • Fisch (z. B. Lachs oder Forelle)

Gemüse und Obst

Neben Fleisch und Fisch füge ich meinem Trockenbarf auch Gemüse und Obst hinzu, um meinem Hund alle notwendigen Nährstoffe zu bieten. Ich achte darauf, dass diese Zutaten gut verdaulich sind. Hier einige Beispiele:

  • Karotten
  • Brokkoli
  • Äpfel
  • Beeren (z. B. Blaubeeren, Himbeeren)
  • Bananen

Ergänzungsmittel

Um die Mahlzeit für meinen Hund optimal zu gestalten, ergänze ich das Trockenbarf mit verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln. Dazu zählen:

Indem ich diese Zutaten kombiniere, stelle ich sicher, dass mein Hund eine ausgewogene Mahlzeit erhält.

Mögliche Probleme bei der Umstellung auf Trockenbarf

Als ich auf Trockenbarf für meinen Hund umgestellt habe, sind mir einige mögliche Probleme aufgefallen:

  1. Verdauungsprobleme: Anfangs kann es zu Durchfall, Blähungen oder anderen Verdauungsbeschwerden kommen. Dies liegt daran, dass sich der Verdauungstrakt des Hundes an die neue Ernährung gewöhnt. Es ist wichtig, den Umstellungsprozess langsam und schrittweise durchzuführen, um solche Probleme zu minimieren.
  2. Allergien: Manche Hunde reagieren allergisch auf bestimmte Zutaten in Trockenbarf. Achte auf mögliche allergische Reaktionen, wie Hautausschläge, Juckreiz oder Atemprobleme. Tritt dies auf, spreche darüber mit einem Tierarzt, der die richtige Diagnose stellen und gegebenenfalls eine alternative Kost empfehlen kann.
  3. Mangel- oder Überversorgung: Ein ausgewogenes Trockenbarf-Menü ist entscheidend, um Mangel- oder Überversorgungen vorzubeugen. Dabei sollten alle notwendigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien abgedeckt sein. Hierfür benötigst du gründliche Kenntnisse über die Bedürfnisse deines Hundes und ggf. Beratung eines Experten, um ein geeignetes Futter auszuwählen.
  4. Ablehnung des Futters: Manche Hunde mögen die Konsistenz oder den Geschmack des Trockenbarfs zunächst nicht. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, verschiedene Marken oder Geschmacksrichtungen auszuprobieren und die Umstellung behutsam zu gestalten.

Es ist also wichtig, sich vor der Umstellung auf Trockenbarf ausreichend zu informieren und Rücksprache mit einem Tierarzt oder Experten zu halten, um mögliche Probleme zu vermeiden oder rechtzeitig zu erkennen. So können eine gesunde Ernährung und das Wohlbefinden des Hundes sichergestellt werden.

Ernährungsbedürfnisse von Hunden in verschiedenen Lebensphasen

Als Welpe benötigt ein Hund eine Ernährung, die reich an Proteinen, Fetten und Kalzium ist. Junge Hunde werden deswegen am besten mit speziellem Welpenfutter gefüttert, um ein gesundes Wachstum und eine starke Knochenbildung zu fördern. Trockenbarf ist grundsätzlich auch für Welpen geeignet, allerdings musst du bei dieser Ernährungsform viel Wissen und Erfahrung mitbringen, damit dein junger Hund keine Mangelerscheinungen erleidet.

In der Jugendphase (6 Monate bis 2 Jahre) gibt es moderate Veränderungen in den Nährstoffanforderungen. Der Hund benötigt weiterhin hochwertige Proteine und genügend Energie, aber du musst verstärkt darauf achten, dass er nicht übergewichtig wird. Ab einem Alter von 6 Monaten kannst du damit beginnen, die Fütterungsmenge an sein Aktivitätsniveau und seinen Energiebedarf anzupassen.

Im Erwachsenenalter (2 bis 7 Jahre) ist es wichtig, den Hund auf ein ausgewogenes und vollwertiges Futter für ausgewachsene Hunde umzustellen. Dieses Futter sollte folgende Nährstoffe beinhalten:

  • Protein: 18–25 %
  • Fett: 10–15 %
  • Natrium: 0,3 % (minimal)
  • Kalzium: 0,5-1,2 %

In der Seniorphase (ab 7 Jahren) ändert sich der Stoffwechsel deines Hundes, was zu einer geringeren Energieanforderung führt. Wähle ein Senior-Futter, das weniger Fett und Kalorien, aber mehr Ballaststoffe und funktionelle Nährstoffe enthält. Hier sind die empfohlenen Nährstoffwerte für einen Seniorhund:

  • Protein: 20–25 %
  • Fett: 8–12 %
  • Natrium: 0,075 % (minimal)
  • Kalzium: 0,5-1,2 %

Während der Schwangerschaft und der Säugephase muss die Ernährung einer Hündin an ihre erhöhten Nährstoff- und Energiebedürfnisse angepasst werden. In dieser Zeit sollte sie mindestens 25 % mehr Futter erhalten. Auch die Fütterungshäufigkeit muss ggf. umgestellt werden.

Jeder Hund ist einzigartig, und seine Ernährungsbedürfnisse können je nach Rasse, Größe, Aktivitätsniveau und Gesundheitszustand variieren. Daher ist es wichtig, im Zweifelsfall einen Tierarzt um Rat zu fragen, um sicherzustellen, dass du die besten Ernährungsentscheidungen für deinen Hund triffst.

Abschließende Gedanken

Nach meiner Erfahrung bietet Trockenbarf eine gute Alternative zur herkömmlichen Ernährung von Hunden. Es gibt verschiedene Vorteile, die ich beobachtet habe:

  • Verbesserung der allgemeinen Gesundheit: Mein Hund hat ein glänzenderes Fell und mehr Energie.
  • Einfache Lagerung: Durch die Trocknung ist das Produkt länger haltbar und nimmt wenig Platz ein.
  • Vielfalt: Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen und Inhaltsstoffe zur Auswahl, um den Bedürfnissen meines Hundes gerecht zu werden.

Eine Sache, die ich bei der Umstellung auf Trockenbarf beachten musste, war die Umsetzung. Es ist wichtig, dies schrittweise durchzuführen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Einige Ratschläge, die ich befolgt habe, sind:

  1. Trockenbarf langsam einführen: Beginne mit einer kleinen Menge und erhöhen diese schrittweise über 1–2 Wochen.
  2. Frisches Wasser bereitstellen: Achte darauf, dass genügend Wasser zur Verfügung steht, um die Trockenheit des Futters auszugleichen.
  3. Überwachen deinen Hund: Achte auf Anzeichen von Unwohlsein oder Allergien und passe die Futtermenge oder Zusammensetzung entsprechend an.

Insgesamt bin ich mit der Entscheidung, auf Trockenbarf umzusteigen, zufrieden. Für meinen Hund hat es viele Vorteile gebracht, und ich finde es auch praktisch für mich. Bei richtiger Anwendung und unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Hundes kann Trockenbarf eine sinnvolle Ernährungsalternative sein.

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