Retrieverleine – Leine und Halsband in einem

Aktualisiert am: 21.07.2021

Eine Retrieverleine wird auch als Moxonleine bezeichnet und stellt sich aus Halsband und Leine zusammen. Wer eine solche kaufen möchte, sollte sich zuvor eingehend damit beschäftigen, welches Material infrage kommt. Ferner ist es sinnvoll zu wissen, in welchen Bereichen man sie nutzt.

Selbstverständlich spielen auch noch weitere Faktoren beim Kauf eine Rolle. Neben der Dicke der Leine kann zum Beispiel die Verarbeitung und das Design ausschlaggebend bei der Entscheidung sein.

Retrieverleinen Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Retrieverleine mit Zugbegrenzung, 1 cm dick, 170 cm lang, verstärktes Taumaterial, Lederkappen, weiche Handhabung, stufenlos einstellbar

Langlebige Retrieverleine: Die HUNTER Freestyle Retrieverleine

ist prinzipiell für die Verwendung bei allen Hunderassen geeignet. Sie besitzt eine Länge von insgesamt 170 Zentimetern und ist ein Zentimeter dick. Gefertigt wurde sie aus einem haltbaren und robusten Taumaterial, welches sehr wetterfest ist.
Viele der Nutzer beschreiben, dass sie sehr gut in der Hand liegt, auch wenn Taumaterial nicht gerade bekannt dafür ist. Die Verarbeitung ist gut und somit besitzt die Retrieverleine alle Attribute, die man von einem guten Produkt erwarten kann.
Sie ist mit einer stufenlos einstellbaren Zugbegrenzung ausgestattet, die sich leicht bewegen lässt, am Hals dann jedoch dort bleibt, wo sie bleiben soll. Für etwas mehr Haltbarkeit hat der Hersteller an den zusammengeführten Enden Lederkappen eingearbeitet, um die Nähte optimal zu schützen.
Einige der Nutzer verwenden die HUNTER Freestyle Retrieverleine vor allem abends, wenn sie noch einmal kurz mit dem Hund nach draußen gehen, weil sie viel leichter zu handhaben ist. Besonders geschätzt wird, dass speziell langhaarige Hunde durch die Verwendung der Retrieverleine keine Filzknoten mehr entwickeln. Bei richtiger Einstellung und einer gewissen Leinenführigkeit liegt die Moxonleine locker um den Hals und engt den Vierbeiner nicht ein.
Während die Leine in den Augen mancher als leicht empfunden wird, denken andere, das Material sei zu schwer. In einem Fall wurde sogar bemängelt, dass sich keine Reflektorstreifen auf der Leine befinden. Einer der Nutzer berichtete, dass bei seinem Exemplar die Zugbegrenzung fehlte.
In einer der Bewertungen haben wir außerdem den Hinweis darauf gefunden, dass es einem Hund gelangt, die Leine innerhalb kurzer Zeit durchzubeißen. Wichtig ist, dass dieses Produkt hauptsächlich nur bei Hunden angewandt wird, die eine gewisse Leinenführigkeit aufweisen. Für Welpen ist sie außerdem ungeeignet und sollte daher in diesem Fall nicht verwendet werden.
Einer der Kunden beklagte sich darüber, dass die Handschlaufe nicht verstellbar war. Bemerkt wurde übrigens auch, dass die HUNTER Freestyle Retrieverleine insgesamt zwar 170 Zentimeter lang ist, davon nach Abzug des integrierten Halsbandes aber nur noch ungefähr 140 Zentimeter übrig bleiben – je nach Umfang des Hundehalses.
Insgesamt konnte die Retrieverleine aber mit einer guten Verarbeitungsqualität überzeugen und bot den meisten Hundebesitzern eine gute Alternative zur gewöhnlichen Leine an.

Vorteile:
  • individueller Halsumfang einstellbar
  • fühlt sich griffig, aber weich an
  • einfache Handhabung
  • passt den meisten Hunden gut
  • verstärkte Nähte mit Lederkappen
Nachteile:
  • Hund kann die Leine leicht durchkauen
  • Längenangabe war für manche Käufer irreführend

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Retrieverleine aus Nylon, 120 cm lang, 1 cm dick, frei einstellbare Zugbegrenzung

Vegane Moxonleine: Die dibea Retrieverleine

besitzt eine Länge von insgesamt 120 Zentimetern. Dazu ist sie einen Zentimeter dick und somit für mittelgroße Hunde geeignet. Gefertigt wurde sie aus Nylon, während der Hersteller für die Kappen Kunstleder verwendet hat.
Die Halsung der Retrieverleine lässt sich dank der frei einstellbaren Zugbegrenzung individuell auf den Hund anpassen. Ein integrierter Stopper verhindert, dass sich die Leine zu weit öffnet. Bemängelt wurde, dass dieser aus Kunststoff besteht und sich daher etwas schwieriger auf der Leine hin- und herschieben lässt.
Während einige Nutzer schreiben, dass die dibea Retrieverleine anfangs ein wenig steif in der Hand liegt, bringen andere an, dass sie mit der Zeit ihre Beschaffenheit verändert. Sie wird griffiger und somit ist der Umgang sehr viel angenehmer.
Was die Verarbeitung angeht, macht die dibea Retrieverleine einen soliden Eindruck und behält auch nach einer Weile ihre schöne Beschaffenheit. Die meisten Besitzer nutzen die Leine demzufolge immer wieder gerne.

Vorteile:
  • leichte Handhabung
  • gute Verarbeitungsqualität
  • frei einstellbare Zugbegrenzung
  • Zugstopper bleibt in Position und verschiebt sich nicht
  • für viele Hunderassen geeignet
Nachteile:
  • öffnen der Halsung wird durch den Zugstopper erschwert
  • Material ist anfangs etwas steif

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Moxonleine aus Biothane, 16 oder 19 mm breit, wasserfest, UV-beständig, 0,75 m lang, Made in Germany, rostfreie Metallelemente, 2 frei einstellbare Zugbegrenzungen

Strapazierfähige Retrieverleine: Die Lennie BioThane Retrieverleine

besitzt eine Länge von 75 Zentimetern und ist mit einer frei einstellbaren Halsung ausgestattet. Die Zugstoppringe lassen sich individuell auf den Halsumfang des Hundes einstellen und sind somit für viele Vierbeiner geeignet. Sie besitzt, je nach Wunsch, eine Breite von 16 oder 19 Zentimetern.
Ein großer Vorteil der Moxonleine besteht darin, dass sie wasserfest ist und sich durch ihre Beschaffenheit keinerlei Knoten in ihr entwickeln. Die integrierten Metallelemente sind aus rostfreiem Messing gefertigt und somit lange haltbar. Außerdem darf die Lennie BioThane Retrieverleine das Prädikat „Made in Germany“ tragen.
Manche der Käufer beklagten, dass sich die Leine aus Biothane sehr leicht verdreht und dadurch nicht gut in der Hand liegt. Einigen war die Lennie BioThane Retrieverleine auch zu steif. In seltenen Fällen hatte der Hund die Leine auch rasch durchgebissen.
Die integrierten Metallringe lassen sich zwar nur schwer verschieben, es war für die meisten Anwender trotzdem ein Vorteil. Denn durch den straffen Sitz bleiben sie auch dort, wo sie sein sollen.

Vorteile:
  • strapazierfähiges Material mit guter Verarbeitung
  • wasserfest
  • leicht zu handhaben
  • frei einstellbare Zugbegrenzungen
  • UV-beständig
  • Made in Germany
Nachteile:
  • Zugbegrenzungen lassen sich nur schwer verschieben
  • Leine war manchen zu kurz
  • Material war einigen Nutzern zu steif

Retrieverleine kaufen – welche Aspekte sind dabei wichtig?

Spezielle Hundeleinen, wozu auch die Retrieverleine gehört, zeichnen sich meistens durch besondere Eigenschaften aus. Daher ist es umso wichtiger zu wissen, was man beim Kauf beachten sollte. Retrieverleinen haben den Vorteil, dass man kein zusätzliches Geschirr oder Halsband kaufen muss, da sie sich aus eben diesen Komponenten zusammensetzt.

Beim Kauf ist es wichtig, nicht nur auf das Material zu achten, sondern ebenso auf weitere Eigenschaften wie die Länge oder Dicke. Außerdem ist es immer empfehlenswert zu wissen, wozu eine Moxonleine eigentlich verwendet wird und wie man sie einstellt.

Was genau ist eine Retrieverleine?

Bei der sogenannten Retrieverleine, die oftmals auch als Moxonleine bezeichnet wird, handelt es sich um eine spezielle Art von Hundeleine. Sie setzt sich aus einer Führleine und einem Halsband zusammen, die in einem Stück gefertigt ist.

Retrieverleinen besitzen hierzu zwei Schlaufen. Die kleinere von beiden ist die typische Handschlaufe, während die andere in ihrer Weite verstellt werden kann. Nachdem man sie auf den Halsumfang des Hundes eingestellt hat, wird sie praktisch als Halsband verwendet.

Damit sich die Leine nicht ohne irgendwelche Begrenzung um den Hundehals zuzieht, ist zusätzlich ein Stopper in die Leine integriert. Er lässt sich so einstellen, dass sich die Halsung nur bis zu einem bestimmten Punkt verengt. Das Würgen des Hundes wird somit vermieden.

Verwendet wird sie oftmals im Bereich der Jagd und für den Hundesport. Denn bei beidem besteht die Gefahr, dass der Hund unter Umständen mit seinem Halsband irgendwo hängenbleibt. Sie wird auch gerne im Rahmen von Hundeausstellungen verwendet, um die Optik des Hundes bei der Vorstellung beim Bewertungsrichter nicht zu beeinflussen.

Welche Vorteile besitzt eine Retrieverleine?

Moxonleinen besitzen im Gegensatz zu normalen Leinen einige Vorteile, weswegen ihre Nutzung durchaus gerechtfertigt ist:

  • Der Besitzer kann den Hund rasch an- und wieder ableinen.
  • Er benötigt keinerlei Geschirr oder zusätzliches Halsband.
  • Wenn der Hund frei läuft, besteht keinerlei Gefahr, dass er mit einem Halsband oder Geschirr hängenbleibt.
  • Die Leine ist am Hals individuell auf den Hund einstellbar.

Im Prinzip erlangt der Hund durch die Verwendung ein Maß an Freiheit, was ihm kein Halsband oder Geschirr bieten kann.

Aus welchen Materialien werden Retrieverleinen hergestellt?

Retrieverleinen werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Bei der Wahl für das richtige Modell ist es daher sinnvoll zu wissen, welche dies sind. Es gibt Retrieverleinen aus den folgenden Materialien:

  • Nylon: Ein sehr reißfestes und robustes Material, welches nicht nur stabil ist, sondern auch preislich überzeugen kann. Allerdings besitzt es auch Nachteile. So kann man sich die Haut verbrennen, wenn einem die Leine durch die Finger gezogen wird und es besitzt eine rutschige Oberfläche. Zudem weist Nylon kein Wasser ab. Wenn es sich vollsaugt, ist die Leine für den Hund umso schwerer.
  • Leder: Es ist sehr beliebt und auch stabil. Lederleinen kann man für gewöhnlich über eine sehr lange Zeit hinweg nutzen. Außerdem liegt sie gut in der Hand, was die Verwendung äußerst angenehm gestaltet. Leider sind sie relativ kostspielig und weisen kein Wasser ab.
  • Tau: Das Material ist sehr langlebig und robust. Man kann es sogar ohne Probleme in die Waschmaschine geben, wenn es gereinigt werden soll. Allerdings liegt es nicht so gut in der Hand und macht auch optisch nicht besonders viel her.
  • Biothane: Bei Biothane handelt es sich um ein Material, das besonders seit ein paar Jahren im Kommen ist. Der Kern besteht aus einem Polyestergewebe, welches mit Kunststoff ummantelt ist. Dies verleiht ihm eine besonders hohe Haltbarkeit. Außerdem wird das Material sehr gut von Allergikern vertragen. Der Nachteil: Es ist meist etwas teurer und rutscht einem auch mal aus der Hand.

Für welches Material man sich entscheidet, hängt in erster Linie vom persönlichen Geschmack und vom Budget ab. In Bezug auf die Haltbarkeit sind alle Materialien relativ langlebig und können auch über Jahre hinweg zweckdienlich sein.

Vielleicht hilft es zu überlegen, welches Material am besten in der Hand liegt und sich somit am besten anfühlt. Sollte der Hund allergisch auf Leder oder Nylon sein, empfiehlt sich selbstverständlich ein Modell aus Biothane.

Worauf beim Kauf noch zu achten ist

Beim Kauf gibt es neben dem Material noch andere Eigenschaften, auf die man bei einer Retrieverleine achten sollte. Diese stellen sich wie folgt zusammen:

  • Länge: Moxonleinen sind meist zwischen einem und zwei Meter lang. Je kürzer die Leine ist, desto besser hat man den Hund unter Kontrolle. Mittels längeren Leinen gibt man dem Hund etwas mehr Freiheit.
  • Dicke: Die Dicke der Leine sollte auf den Hund abgestimmt sein. Das bedeutet, dass je größer der Hund ist, desto dicker sollte auch die Leine ausfallen. Andernfalls schneidet sie am Hals des Hundes ein und kann ihn verletzen.
  • Verstellmöglichkeiten: Für gewöhnlich ist die Halsschlaufe der Retrieverleine immer verstellbar. Hierzu müssen der Stopper als auch die Zugbegrenzung frei zu bewegen sein. Allerdings sollten insbesondere die Zugbegrenzung, wenn man sie erst einmal eingestellt hat, nicht so einfach zu verstellen sein. Somit wird bei der Benutzung vermieden, dass sich die Leine von selbst verstellt.
  • Verarbeitungsqualität: Je nachdem aus welchem Material die Leine gefertigt ist, ergeben sich andere Qualitätsindizien, auf die man achten sollte. Eine gute Qualität zeichnet sich bei Leder zum Beispiel ab, wenn es sich um Naturleder handelt, statt um Kunstleder. Nylon oder Tau sind manchmal schlecht verarbeitet, sodass sich der eine oder andere Faden löst. Biothane hingegen kann bezüglich seiner Ummantelung schlecht verarbeitet sein, sodass diese rissig wirkt.
  • Design: Retrieverleinen gibt es in zahllosen Designs und Ausführungen. Hierbei spielt in erster Linie der eigene Geschmack eine Rolle. Besonders farbenfrohe Varianten und Muster finden sich bei Nylon und Biothane. Leder wirkt dagegen etwas edler, was die Optik angeht.

Ist eine Retrieverleine für alle Hunde geeignet?

Im Prinzip ist die Retrieverleine besonders für die Hunde geeignet, die eine gute Leinenführigkeit besitzen. Da sich die Leine um den Hals zusammenzieht, sollte sie daher nicht unbedingt bei Hunden eingesetzt werden, die zu stark an der Leine ziehen.

Andernfalls könnte dies dazu führen, dass der Hund stranguliert wird. Insbesondere Moxonleinen ohne Zugstopp sollte man in einem solchen Fall nicht verwenden.

Ebenso ist es fraglich, ob man die Retrieverleine bereits bei einem Welpen einsetzen sollte. Dieser besitzt noch nicht die Leinenführigkeit eines erwachsenen Hundes, der richtig erzogen wurde. Da der Hundehals sehr empfindlich ist, sollte man daher eine solche Leine nicht bei einem Welpen einsetzen.

Ein oder zwei Zugstopper?

Jede gute Retrieverleine hat zwei Zugstopper. Der erste Zugstopper begrenzt den Zweiten, sodass sichergestellt wird, dass sich der Hund nicht strangulieren kann. Der zweite Zugstopper befindet sich auf der anderen Seite und ist dafür vorgesehen, dass sich die lose Schlaufe nicht unendlich weit öffnen kann.

Wenn der Hund nicht zieht, kann die Schlaufe so groß werden, dass der Kopf des Hundes herauskommen könnte. In diesem Fall wäre der Hund frei und somit nicht mehr unter Kontrolle. Es ist daher wichtig, dass eine gute Retrieverleine stets zwei Zugstopper aufweist.

Sind Retrieverleinen verboten?

Da sich die Leine um den Hundehals zusammenzieht, wird von manchen angenommen, dass sie unter Umständen sogar verboten sein könnte. Innerhalb Deutschlands gibt es hierfür jedoch keinerlei Gesetz, welches den Gebrauch untersagt.

In Österreich hingegen sieht die Situation etwas anders aus. Hier ist es sogar im Tierschutzgesetz verankert, dass Zugstopp-Halsbänder und Retrieverleinen ohne Zugbegrenzung verboten sind. Der Grund: Sie sind so konzipiert, dass einem Hund Schmerzen zugefügt und die Atmung des Hundes behindert werden kann.

Wie wird der Halsumfang bei der Leine korrekt eingestellt?

Zunächst ist es sinnvoll, den Halsumfang des Hundes auszumessen. Die Zugbegrenzung, die meist mittels Schieber in der Leine integriert ist, wird dann einfach auf die richtige Länge eingestellt. Die Leine sollte so eingestellt sein, dass der Hund nicht gewürgt wird, aber sich bis zu einem gewissen Maß zuziehen kann.

Hierbei ist zu beachten, dass die Position der Zugbegrenzung regelmäßig zu kontrollieren ist. Zieht der Hund nämlich zu stark an der Leine, kann es sein, dass sich die Zugbegrenzung unbeabsichtigt verstellt.