Halskrause Hund – der effektive Leckschutz für den Hund

Aktualisiert am: 09.03.2022

Eine Halskrause für den Hund ist unbequem und ein lästiges Übel, welches sie nur zu gerne abstreifen würden. In manchen Fällen ist das Tragen einer solchen jedoch unvermeidbar. Zum Beispiel nach einer Operation oder wenn der Hund eine Verletzung hat, an der er nicht lecken soll.

Halskrausen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Für welche man sich entscheidet, hängt auch ein wenig vom Hund ab. Außerdem: Wie legt man sie richtig an?

Halskrausen für Hunde Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: patentierte Halskrause, kegelförmig, weich, mit Schaumstoff gepolstert, Klettverschluss für individuelle Passform, integrierte Halsbandschlaufen, integrierte Kunststoffstreben, wasserfest und -abweisend, Nylonbezug, reflektierende Streifen, Größe XS-XXL

Flexible und weiche Halskrause: Durch ihre Beschaffenheit ist die Comfy Cone All Four Paws „The Halskrause für Haustiere

sehr gut als Leckschutz zu gebrauchen. Sie ist aus einem flexiblen Schaumstoffmaterial gefertigt, das mit einem Nylonbezug überzogen wurde. Stabilität verleihen ihr integrierte Kunststoffstreben, die man jederzeit entfernen kann.
Sie gehört mit zur Gruppe der kegelförmigen Trichter-Halskrausen, ist aber bedeutend weicher als die Varianten aus Kunststoff. Daher lässt sie sich zum Trinken und Fressen, nach der Entnahme der Streben, bequem nach hinten rollen. Durch ihre Flexibilität wird sie von zahlreichen Hunden sehr gut angenommen.
Die Reinigung der Comfy Cone All Four Paws „The Halskrause für Haustiere fällt unkompliziert aus. Da das Material ohnehin wasserabweisend und -fest ist, bleibt Schmutz meist gar nicht erst daran hängen. Beim Säubern greift man am besten auf ein Tuch und etwas Wasser zurück.
Unterwegs ist der Hund durch den Reflektorstreifen auch bei Dunkelheit noch sehr gut zu erkennen. Angelegt wird der Kragen mittels Halsband.
Dieses lässt sich ganz einfach durch die unten angebrachten Schlaufen ziehen. Ferner gewährleistet der integrierte Klettverschluss eine individuelle Einstellbarkeit in Bezug auf die Weite des Kragens.
Die meisten Nutzer waren mit der Halskrause sehr zufrieden und berichten davon, dass ihr Hund sie ohne Schwierigkeiten annahm. Nachts konnten sie beruhigt schlafen, da sich der Halskragen ohne Mühe an ihre Liegeposition anpasste. Laut vieler Käufer ist mit ihr ein sicherer Schutz gewährleistet.
Als Kritik wurde seitens mancher Käufer angebracht, dass der Klettverschluss ihrem Hund Angst machte. Da dieser im Nackenbereich angebracht ist, werden manche Hunde beim Öffnen verunsichert. Mit ein paar Leckerlies sei es jedoch möglich gewesen, den Halskragen „schön zu füttern“.
Ein paar Anwender beschwerten sich darüber, dass der Comfy Cone All Four Paws „The Halskrause für Haustiere die Sicht des Hundes erschwert. Viele Hunde haben damit kein Problem, einzelne wollten jedoch nicht einmal fressen oder trinken, während sie den Kragen trugen.
Selten wurde auch kritisiert, dass der Kragen relativ schwer sei, selbst nach der Entfernung der Kunststoffstreben. Die betroffenen Hunde bewegten sich keinen Millimeter mehr, nachdem der Halter seinem Hund den Kragen angelegt hatte.
Einigen war der Kragen zu steif und nicht weich genug. Insgesamt sind jedoch viele Nutzer mit der Halskrause zufrieden und konnten sie als sinnvollen Leckschutz nutzen.

Vorteile:
  • aus weichem Nylon und Schaumstoff gefertigt
  • individuell einstellbar
  • leicht zu reinigen
  • hohe Akzeptanz beim Hund
  • lässt sich mittels Halsband befestigen
Nachteile:
  • war manchen Nutzern zu steif
  • Klettverschluss im Nacken machte manchen Hunden Angst
  • Kragen ist relativ schwer

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Trichter-Halskrause aus Kunststoff, transparent, Klettverschluss, umsäumte Ränder, stufenlose Verstellbarkeit, Größe XS-XL

Halskragen mit Klettverschluss: Das Trixie Halsband mit Klettverschluss

gehört zur Gruppe der Trichter-Halskrausen und bietet laut Hersteller einen relativ sicheren Schutz nach Operationen oder bei Verletzungen. Sie ist aus Kunststoff gefertigt und transparent gehalten. Dadurch hat der Hund nach wie vor eine optimale Sicht.
Zwar ist der Halskragen relativ starr, aber noch immer so flexibel gestaltet, dass sich der Hund damit problemlos hinlegen kann. Befestigt wird er lediglich mit einem Klettverschluss, den man stufenlos einstellen kann.
Somit ist eine optimale Anpassung an den Halsumfang gewährleistet. Leider fehlen die zusätzlichen Halsbandschlaufen, die eine noch sichere Befestigung ermöglichen würden.
Die Ränder des Trixie Halsband mit Klettverschluss sind mit Stoff umsäumt. Daher kann sich der Hund weder am Hals noch am vorderen Ende an scharfen Kanten verletzen.
Einige Käufer berichten davon, dass der Halskragen bei Pfotenverletzungen keinen optimalen Schutz bietet. Der betroffene Hund konnte noch immer leicht an seine Pfoten gelangen. Der starre Kunststoff war in diesem Fall so flexibel, dass er sich vom Hund einfach verbiegen ließ.
Ein paar der Nutzer hatten auch Probleme mit den Größenangaben des Trixie Halsband mit Klettverschluss. Hier fiel der Kragen, trotz nachmessen, etwas zu groß für den Hund aus.

Vorteile:
  • einfache Einstellung per Klettband
  • umsäumte Ränder reduzieren Verletzungsgefahr
  • durchsichtig gestaltet
  • starr gehalten aber sehr leicht
  • flexibel genug damit der Hund sich hinlegen kann
Nachteile:
  • keine Halsbandschlaufen integriert
  • Größenangaben stimmten nicht immer
  • gewährleistete keinen guten Schutz bei Pfotenverletzungen

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: aufblasbarer Kragen, Befestigung per Klettverschluss, weicher Stoffbezug, Bezug waschbar, Innenring aus PVC

Aufblasbarer Schutzkragen: Der Voarge Schützender aufblasbarer Hundekragen

vermittelt dem Hund beim Tragen freie Sicht und schützt Wunden oder Verletzungen gleichzeitig davor, vom Hund beleckt zu werden.
Für die Nutzung ist es zunächst wichtig, den Halskragen aufzublasen. Dann kann man ihn auch schon umlegen. Befestigt wird er mittels Klettverschluss, der sich bis zu einem gewissen Maß an den Umfang des Hundehalses anpassen lässt.
Den Bezug des Voarge Schützender aufblasbarer Hundekragen kann man mittels Reißverschluss abziehen und abwaschen. Viele Nutzer hatten damit keine Schwierigkeiten. Er verzog sich während der Wäsche nicht und ließ sich hinterher wieder leicht auf den Innenring ziehen.
Der Innenring des Voarge Schützender aufblasbarer Hundekragen besteht aus PVC und ist somit relativ stabil. Gleichzeitig ist er auch so weich, dass der Hund prima auf ihm liegen kann.
In Einzelfällen berichteten Nutzer davon, dass der Ring mit der Zeit Luft verliert und man ihn daher immer wieder kontrollieren muss. Bei Hunden mit langen Beinen wurde von manchen kritisiert, dass diese trotz Halskrause an ihre Verletzung herankamen.

Vorteile:
  • leicht anzuziehen
  • weich und somit für die Nacht geeignet
  • Sicht des Hundes bleibt gewährleistet
  • weicher Bezugsstoff, der sich waschen lässt
  • individuell an den Hundehals anpassbar
Nachteile:
  • verlor bei manchen Nutzern relativ schnell Luft
  • einige Hunde kamen trotz Schutz an ihre Verletzung heran

Halskrause Hund kaufen – welche Aspekte sind dabei wichtig?

Wenn ein Hund davon abgehalten werden soll, sich zu lecken oder zu kratzen, ist die Verwendung einer Halskrause erforderlich. Im Regelfall ist dies immer dann nötig, wenn der Hund verletzt ist oder sich von einer Operation erholen soll.

Allerdings wissen nur die wenigsten, worauf sie beim Kauf einer Halskrause für den Hund achten müssen. Der typische Trichter aus Plastik ist außerdem in der heutigen Zeit nicht mehr die einzige Möglichkeit, um den Hund davon abzuhalten, seine Wunden zu lecken.

Neben der Art der Halskrause spielt beim Kauf auch das Material eine große Rolle. Zwar steht die Abdeckung der Wunde immer die Hauptrolle, das Wohlbefinden des Hundes ist dabei jedoch ebenso wichtig.

In welchen Fällen ist der Einsatz einer Halskrause für den Hund sinnvoll?

Ein Halskragen für Hunde kommt meist dann zum Einsatz, wenn das Tier operiert wurde. Um eine möglichst unproblematische Heilung anzustreben, darf die Wunde nicht beleckt oder beknabbert werden. Um den Hund daran zu hindern, wird ihm in der Regel daher eine Halskrause angezogen.

Der Heilungsprozess wird somit maßgeblich beeinflusst. Neben der Verwendung nach Operationen kommt die Halskrause aber ebenso zum Einsatz, wenn der Hund zum Beispiel andere Verletzungen hat, die nicht durch eine Operation entstanden sind. Mit dazu gehören zum Beispiel Hot Spots (Hautentzündung), allergischer Juckreiz, Bisswunden oder Ähnliches.

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Welche Arten von Halskrausen für den Hund gibt es?

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Arten von Halskrausen. Diese fassen sich wie folgt zusammen:

  • Trichter-Halskrause: Sie ist der Klassiker und – wie ihr Name bereits vermuten lässt – geformt wie ein Trichter. Sie wird mithilfe des Halsbandes am Hund befestigt. Mit ihr hat der Hund genügend Freiraum, um sich zu bewegen, zu trinken und zu fressen. An Wunden kommt er meistens nicht mehr heran. Diese Halskrausen schützen den Hund nicht nur davor, dass er sich zum Beispiel an einer Kastrationswunde leckt. Sie können ebenso effizient bei einer Kopfverletzung eingesetzt werden, damit sich der Hund nicht mehr daran kratzt.
  • Aufblasbare Halskragen: Diese Halskragen sind ringförmig und werden vor dem Gebrauch über ein Ventil mit Luft gefüllt. Sie lassen sich somit perfekt an den Hundehals anpassen. Man bezeichnet sie auch als Mondkragen. Abhängig von der Position der Verletzung hat der Hund allerdings noch immer die Möglichkeit, bestimmte Stellen mit dem Maul oder den Hinterpfoten zu erreichen. Bei einer Verletzung an der Pfote oder dem Auge sind derlei Kragen zum Beispiel nicht besonders effizient.
  • Scheiben-Halskrause: Sie gleicht einem großen Teller, in dessen Mitte sich ein Loch befindet. Den hinteren Bereich des Körpers kann der Hund dank ihr nicht erreichen. Allerdings sind die meisten Halskrausen dieser Art sehr groß und biegsam. Dies birgt das Risiko, dass sich der Hund an Möbeln stößt. Einige Hunde sind außerdem so geschickt, dass sie das biegsame Material des Kragens so zurechtbiegen, dass sie die Wunde trotzdem erreichen.
  • Röhren-Halskrause: Sie ist geformt wie ein breites Band, das einfach um den Hals gewickelt wird. Der Hund ist danach nicht mehr in der Lage dazu, seinen Kopf zu bewegen. Sie dienen nicht nur als Leckschutz, sondern werden ebenfalls zur Heilung von Zerrungen eingesetzt. Leider lässt sich mit dieser Art von Halskrause zum Beispiel bei Ohrenverletzungen kein vollständiger Kratzschutz erzielen.

Für welche Art von Halskrause man sich am Ende entscheidet, hängt einerseits von der Verletzung ab, andererseits von der Toleranz des Hundes. Die einen akzeptieren eine Trichter-Halskrause ohne Mühe, andere kommen eher mit einer aufblasbaren Variante zurecht.

Wichtig ist, dass die Wunde oder Verletzung unter dem Einsatz der Halskrause möglichst gut abheilen kann. Zwar ist die Akzeptanz des Hundes bei der Auswahl ein Kriterium, steht jedoch nicht im Vordergrund der Entscheidung.

Aus welchen Materialien sind Hundekragen gefertigt?

Neben seiner Art ist auch das Material von Halskrausen sehr unterschiedlich. Mit dazu gehört:

  • Kunststoff: Ein sehr haltbares Material, welches bei der Herstellung vieler Halskrausen eingesetzt wird. Er wird meist bei Trichter-Halskrausen und aufblasbaren Halskrausen verwendet. Da er bei vielen Halskrausen eine transparente Erscheinung hat, wird die Sicht des Hundes zu den Seiten nur bedingt behindert.
  • Stoff: Sie werden auch oftmals als weiche Halskrausen bezeichnet. Sie haben meist den Vorzug, dass sie sehr viel weicher und flexibler sind als die Variante aus Kunststoff. Dementsprechend sind sie auch perfekt für den Gebrauch während der Nacht geeignet. Viele Hunde finden sie bequemer. Leider sind sie meistens auch etwas schwerer als Ausführungen aus Kunststoff. Als Grundlage wird in den meisten Fällen Nylon oder Neopren eingesetzt.
  • Schaumstoff: Die meisten Scheiben-Halskragen sind aus Schaumstoff gefertigt. Das Material ist relativ flexibel, bleibt dabei aber einigermaßen steif, um den Hund vom Lecken abzuhalten. Viele Halskrausen aus Schaumstoff sind außerdem mit einem angenehmen oder leicht zu pflegenden Stoff überzogen.

Bei der Wahl des richtigen Materials spielt die Akzeptanz des Hundes eine Rolle größere Rolle. Es gibt Hunde, die absolut kein Problem mit dem Tragen einer Halskrause aus Kunststoff haben. Andere hingegen setzen alles daran, diesen in seine Einzelteile zu zerlegen.

Für die Nacht sind Halskrausen aus Stoff für den Hund immer am angenehmsten, da sie flexibel sind und den Hund gleichzeitig vom Lecken der Wunde abhalten. Schaumstoff ist zwar auch flexibel, die meisten Halskrausen dieser Art sind jedoch sehr großflächig und behindern den Hund beim Schlafen.

Wichtig ist, hier einen Mittelweg aus Akzeptanz und Effizienz zu finden.

Worauf beim Kauf noch zu achten ist

Neben dem Material und dem Modell gibt es noch ein paar andere Kriterien, nach denen sich eine Halskrause für Hunde auswählen lässt. Darunter:

  • Größe: Um den Hund effizient vom Lecken und Knabbern abzuhalten, muss die Halskrause die richtige Größe aufweisen. Bei trichterförmigen Varianten bedeutet dies, dass die Breite des Kragens mindestens bis zur Nasenspitze des Hundes reichen sollte, am besten noch darüber hinaus. Ferner ist der Halsumfang des Kragens zu beachten. Er sollte nicht zu eng am Hundehals sitzen. Gleichzeitig darf er auch nicht zu weit sein, da der Hund sonst dazu in der Lage ist, sich den Kragen selbstständig auszuziehen.
  • Befestigung: Einige Modelle werden mit einem Klettverschluss am Hund fixiert. Dabei handelt es sich vielfach um die Scheiben-Halskrausen und aufblasbaren Modelle. Unterdessen werden die meisten Trichter-Halskrausen mit dem Halsband ausgestattet und so am Hund angebracht.
  • Reinigung: Je nachdem, aus welchem Material der Halskragen besteht, lässt er sich besser oder schlechter reinigen. Aufblasbare Modelle sind manchmal mit einem Stoffbezug versehen, den man waschen kann. Modelle aus Kunststoff lassen sich hingegen einfach mit einem feuchten Tuch reinigen.
  • Fressen und Trinken: Der Hund sollte, während er den Halskragen trägt, ohne Probleme Fressen und Trinken können. Starre Modelle aus Kunststoff erschweren es ihm, während Varianten aus Stoff sehr flexibel sind. Sie lassen sich teilweise sogar abknicken, um dem Hund die Nahrungsaufnahme zu erleichtern.

Wie lange muss ein Hund die Halskrause tragen?

Einigen stellt sich wahrscheinlich die Frage, ob der Hund den Halskragen immer tragen muss. Hierzu lässt sich sagen, dass sofern man seinen Hund beaufsichtigt, man die Halskrause auch mal abgelegt darf.

Man sollte ihn dabei jedoch immer zu 100 Prozent im Auge behalten. Ist man dagegen für eine Weile unterwegs und der Hund alleine zu Hause, sollte man ihm den Halskragen immer anziehen.

Was die Frage angeht, wie lange der Hund den Halskragen überhaupt tragen muss, lässt diese sich so beantworten: Im Grunde so lange, bis die Wunde abgeheilt ist oder die Fäden gezogen werden. Bei einer Kastration sind dies zum Beispiel etwa sechs bis zehn Tage.

Bei anderen Erkrankungen kann eine längere Tragezeit erforderlich sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Hund zum Beispiel unter Ekzemen oder Hot Spots leidet. Diese sind nämlich häufig nicht binnen einer Woche verheilt.

Im Zweifel ist es ratsam, hierzu seinen Tierarzt zu befragen. Rät dieser zu einer weiteren Verwendung, sollte man dem Folge leisten.

Kann man einen Hund an eine Halskrause gewöhnen?

Normalerweise ist es so, dass viele Hunde von jetzt auf gleich eine Halskrause tragen müssen. Eine Vorbereitung ist dementsprechend nur schwer möglich. In diesem Fall hilft es jedoch, ihn mit Leckerchen und gutem Zureden zu besänftigen.

Alternativ dazu kann man einen Hund bereits vorher an einen Halskragen gewöhnen, indem man ihm diesen immer mal wieder für kurze Zeit anzieht. Er sollte weder zu Erziehungszwecken noch zur Strafe angezogen werden. Diese Maßnahme dient einzig und alleine dazu, dem Hund klar zu machen, dass keine Gefahr von dem Kragen ausgeht.

Die Halskrause wird dem Hund in diesem Fall schmackhaft gemacht. Beispielsweise, indem man hier auch wieder zu Leckerchen greift. Im Fall der Fälle sind Hunde, die zuvor an den Kragen gewöhnt wurden, deutlich weniger gestresst.

Wie wird eine Halskrause korrekt angelegt?

Die meisten Halskrausen verfügen am unteren Rand über ein paar Schlaufen. Hier wird ein schmales Halsband durchgezogen. Dies gewährleistet nicht nur eine sichere Befestigung am Hund, sondern ebenso auch eine individuelle Einstellungsmöglichkeit.

Andere Halskragen besitzen einen festen Halsumfang und werden mit einem Klettverschluss am Hund befestigt. Wichtig ist, dass der Hund noch gut atmen, sich den Kragen jedoch nicht selbstständig ausziehen kann.

Alternativprodukte

Manchmal ist es sinnvoll, sich nach einer Alternative zum Hundekragen umzusehen. Tatsächlich gibt es ein paar andere Produkte, die dann infrage kommen:

  • Hundebody: Es gibt Hunde, die nach einer Operation oder bei einer Verletzung mit einem Body prima zurechtkommen. Dieser deckt die Wunde ab, lässt ihr jedoch noch genug Luft, damit sie abheilen kann. Manche Bodys decken nur den Hundekörper ab, andere besitzen zusätzlich verlängerte Ärmel. Diese decken auch die Beine des Hundes ab. Der Vorteil: Der Hund hat weiterhin freie Sicht und fühlt sich nicht eingeengt. Der Nachteil: Man benötigt meist mehrere von ihnen, falls die Wunde nässt und er ausgetauscht werden muss.
  • Hunde T-Shirt/Hundepullover: Je nachdem, wo sich die Verletzung befindet, sind auch Hunde T-Shirts oder -Pullover eine Alternative. Sie decken, ähnlich wie der Body, die Wunde ab, gewährleisten aber gleichzeitig eine gewisse Luftzirkulation. Leider haben Hundepullover oder -T-Shirts dieselben Nachteile wie der Hundebody. Außerdem ist es möglich, dass der Hund – je nach Lage der Wunde – dazu fähig ist, das Kleidungsstück wegzuschieben und trotzdem daran zu lecken.
  • Hundeschuhe/Hundesocken: Sie sind perfekt geeignet, wenn sich die Verletzung an einer der Pfoten befindet. Es gibt sie sowohl als Schutz für die Wohnung, als auch für den Spaziergang. Hundesocken und -schuhe decken die Wunde ab, lassen aber noch genügend Luft dran. Leider werden insbesondere Hundeschuhe von vielen Hunden nicht akzeptiert und sie streifen diese ab. Bei Hundesocken gibt es außerdem das Problem, dass diese richtig sitzen müssen, da der Hund sie andernfalls beim Laufen verliert.
  • Hunde Recovery Sleeve: Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Kleidungsstück, welches nur einen bestimmten Teil des Hundekörpers abdeckt. Sie werden zum Beispiel gerne eingesetzt, wenn sich die Wunde an einem der Beine befindet. Damit der Hund nicht daran leckt, wird der Recovery Sleeve über das Bein gezogen und zusätzlich um seinen Hals oder seine Hüfte gelegt. Trotzdem kommt noch immer genügend Luft an die Wunde und der Hund kann sie nicht belecken.