Hundeleine Leder - schöne Optik und lange Haltbarkeit

Aktualisiert am: 09.03.2022

Eine Hundeleine aus Leder überzeugt nicht nur mit einer schönen Optik und einer besonders langen Verwendbarkeit. Dazu kommen weitere Vorteile, von denen Halter und Hund profitieren. Allerdings ist der Kauf einer Lederleine für Hunde nicht immer einfach.

Sie werden zum Beispiel aus unterschiedlichen Arten von Leder hergestellt. Ferner fragen sich viele, wie sie korrekt gepflegt wird. Mit den richtigen Informationen ist die Wahl für die richtige Lederleine jedoch relativ einfach.

Hundeleinen aus Leder Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Führleine aus Leder, 3-fach verstellbar, genietet, verchromte Beschläge, max. 200 cm lang, 18 mm breit

Robuste Allzweckleine: Bei der Karlie Rondo Führleine

handelt es sich um eine Führleine aus Leder, die dreifach verstellt werden kann. Insgesamt besitzt sie eine Länge von 200 Zentimetern und gibt dem Hund somit eine relativ hohe Freiheit während des Spaziergangs. Ihre Breite beträgt 18 Millimeter, welches sich gut für mittelgroße und große Hunde eignet.
Die Ecken sind nicht abgerundet, weswegen davon auszugehen ist, dass es sich hierbei um Rindsleder handelt. Der Hersteller macht diesbezüglich jedoch keinerlei Angaben.
Die Verarbeitung ist laut vieler Nutzer sehr hochwertig. Die Verbindungen wurden mehrfach vernietet, sodass eine hohe Strapazierfähigkeit vorausgesetzt werden kann. Die Karabiner sind verchromt und daher nicht besonders anfällig für äußere Einwirkungen.
Was viele Käufer an der Leine schätzen, ist ihr genereller Aufbau. Sie wirkt schmal, wird aber trotzdem als sehr stabil empfunden. Sie liegt leicht in der Hand und rutscht auch in einem leicht feuchten Zustand nicht durch die Finger. Dass sie verstellt werden kann, sieht ein Großteil der Nutzer als großen Vorteil an.
In einem Fall wurde davon berichtet, dass die Karlie Rondo Führleine abgefärbt hat. In diesem Fall hinterließ die Leine auf der Jeans des Besitzers einen farbigen Streifen, nachdem sie nass geworden war. Ein paar andere Nutzer berichten unterdessen davon, dass die Leine bei ihnen nicht abgefärbt hat.
Unter den Bewertungen findet man hier und da auch immer wieder Berichte, dass der Karabiner gebrochen sei. Wichtig ist allerdings in diesem Fall zu erwähnen, dass man immer darauf achten sollte, dass die Leine das Gewicht und die Größe des Hundes unterstützen sollte. Denn nur dann kann man davon ausgehen, dass die Leine auch hält, was sie verspricht.
Von einem anderen Verwender wurde der Karabiner als zu groß im Verhältnis zur Leine empfunden. In einem Einzelfall war außerdem eine Niete nach kurzer Zeit aufgegangen, sodass die Leine nicht mehr genutzt werden konnte.
Ein Großteil der Käufer verwendet sie für die alltäglichen Spaziergänge und den Gang in die Stadt. Da sie dreifach verstellt werden kann, haben die meisten Hundebesitzer eine gute Kontrolle über ihr Tier und können ihm gleichzeitig die nötige Freiheit lassen, sofern dies möglich ist. Die Karlie Rondo Führleine hat bei zahlreichen Käufern einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Vorteile:
  • Allzweckleine für den Alltag
  • gute Verarbeitung
  • hochwertiges Leder
  • genietete Verbindungen
  • dreifach verstellbar
Nachteile:
  • Leine färbte auch nach einer Weile bei einigen Nutzern ab
  • Größenverhältnis zwischen Karabiner und Leine war nicht immer optimal

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Führleine aus Leder, 3-fach verstellbar, Flechtelemente, Rindsleder, max. 200 cm lang, 2 cm breit, für Hunde bis maximal 15 kg

Lederleine für den Alltag: Die CopcoPet Fettlederleine

ist insgesamt 200 Zentimeter lang und lässt sich dreifach verstellen. Somit hat der Hund sowohl in der Stadt als auch beim alltäglichen Spaziergang genügend Freiheiten. Sie ist außerdem zwei Zentimeter breit und der Hersteller empfiehlt, sie nur für Hunde mit einem Maximalgewicht von bis zu 15 Kilogramm zu verwenden.
Die Leine ist an manchen Stellen geflochten, was vielen Kunden gefällt. Sie ist übrigens aus Rindsleder gefertigt und besitzt somit relativ starre Kanten. Trotzdem fühlt sie sich griffig und weich in der Hand an.
Qualitativ und bezüglich ihrer Verarbeitung macht die CopcoPet Fettlederleine bei den meisten Käufern einen sehr soliden Eindruck. Viele sind mit ihr zufrieden und verwenden sie demnach auch sehr gerne bei ihren Spaziergängen.
Leider wurde von einem der Käufer berichtet, dass die CopcoPet Fettlederleine bei ihm abgefärbt habe. Selbst nach einer eingehenden Reinigung mit einer Sattelseife und leicht entfettenden Lösung sonderte sie noch immer Farbe ab.

Vorteile:
  • dreifach verstellbar
  • gute Alltagsleine
  • liegt weich in der Hand
  • gute Verarbeitung und hochwertige Qualität
Nachteile:
  • färbt in einigen Fällen ab

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Vario-Leine aus Elchleder, max. 200 cm lang, 1 cm Durchmesser, rundgenäht, Nyloneinlage

Runde Elchlederleine: Mit der HUNTER ROUND & SOFT ELK

ist man auf Alltagsspaziergängen gut ausgerüstet. Sie besteht aus einem Nylonkern und ist mit weichem Elchleder überzogen. Dieses ist rundgenäht, was von vielen Kunden lobend erwähnt wird.
Sie ist insgesamt 200 Zentimeter lang und etwa einen Zentimeter breit, was den Durchmesser angeht. Der Hersteller schreibt leider nicht, mit welchem Höchstgewicht sie belastet werden darf.
Die Leine ist dreifach in der Länge verstellbar. Somit hat man in der Stadt eine gute Kontrolle über den Hund, während man ihm auf dem Land ein klein wenig mehr Freiraum einräumen kann. Die HUNTER ROUND & SOFT ELK liegt gut in der Hand und wird von zahlreichen Käufern als sehr weich beschrieben.
In manchen Fällen wurde leider von einer schlechten Verarbeitung der HUNTER ROUND & SOFT ELK berichtet. Im Rahmen dieser Berichte war die Leine anfangs schön und hielt, was der Hersteller versprach. Leider ging sie nach etwa sechs Monaten kaputt.

Vorteile:
  • gut geeignete Alltagsleine
  • robuster Nylonkern
  • weiches, anschmiegsames Elchleder
  • dreifach verstellbar
  • kein übler Eigengeruch
Nachteile:
  • teilweise mangelhaft verarbeitet
  • färbte in manchen Fällen ab

Hundeleine Leder kaufen – welche Aspekte sind dabei wichtig?

Eine Leine gehört mit zur Grundausstattung, wenn man einen Hund besitzt. Allerdings gibt es diese in zahlreichen Ausführungen, gefertigt aus verschiedenen Materialien. Eines davon ist Leder.

Grundsätzlich wird Leder als sehr langlebiges Material eingestuft. Dazu besitzt es eine sehr schöne Optik. Um diese beiden Attribute jedoch zu erhalten, ist ein gewisses Maß an Pflege erforderlich.

Eine Lederleine für Hunde kann aus unterschiedlichen Ledersorten bestehen, doch worin bestehen die Unterschiede eigentlich? Welche Vor- und Nachteile hat eine Hundeleine aus Leder und worauf ist beim Kauf, neben der passenden Länge und Breite, noch zu achten?

Außerdem: Sollte bei einem Welpen gleich eine Lederleine angeschafft werden oder eignet sich Nylon hier womöglich besser? Zudem gibt es sicherlich die Frage, ob Lederleinen ausschließlich für die Verwendung bei großen Hunden vorgesehen sind oder ob man sie auch für kleinere Exemplare erwerben kann.

Was sind die Vor- und Nachteile einer Hundeleine aus Leder?

Eine Hundeleine aus Leder besitzt ihre eigenen Vor- und Nachteile im Gegensatz zu anderen Materialien. Wenn man sich für sie entscheidet, sollte man diese in jedem Fall kennen.

Die Vorteile einer Lederleine sind:

  • bei richtiger Pflege ist die Leine sehr langlebig und haltbar
  • es handelt sich um ein starkes Material, das auch unter starkem Zug hält
  • Leder ist sehr griffig und verursacht keinerlei Druckstellen in der Hand
  • Leder ist ein natürliches Material
  • Spritzwasser hält die Leine ohne Probleme aus
  • Material ist relativ pflegeleicht

Die Nachteile schlüsseln sich dagegen wie folgt auf:

  • die Konfrontation mit viel Wasser tut Leder nicht gut, da es sich vollsaugt
  • wird die Leine nicht gepflegt, wird das Material brüchig und porös
  • schlecht verarbeitetes Leder kann mit der Zeit reißen
  • die Pflegemaßnahmen könnten manchen Menschen zu aufwändig sein
  • Leder besitzt außerdem einen Eigengeruch, der nicht für jeden angenehm ist

Wie man sehr gut sehen kann, überwiegen die Vorteile einer Lederleine in jedem Fall. So gibt es zum Beispiel viele Hundebesitzer, die ihre Lederleine nicht nur bei einem Hund verwenden, sondern auch bei ihrem dritten oder vierten Hund. Ausschlaggebend für eine hohe Langlebigkeit und Schönheit ist jedoch auch die richtige Pflege.

Welche Lederarten werden für Hundeleinen aus Leder verwendet?

Leder ist nicht gleich Leder. Bei der Herstellung der Leinen werden unterschiedliche Arten eingesetzt. Geläufig sind dabei vor allem die Folgenden:

  • Rindsleder: Relativ häufig werden die Leinen aus Rindsleder gefertigt. Es wird als Nebenprodukt in der Fleischerzeugung gehandelt und besitzt gute Eigenschaften. Es ist weich und elastisch, aber auch sehr strapazierfähig. Es ist in unterschiedlichen Farben erhältlich und besitzt eine angenehme Optik.
  • Elchleder: Eine besonders edle Lederart. Sie ist besonders weich und gut zu handhaben. Dazu ist das Leder sehr hochwertig und hält mit der richtigen Pflege einige Jahre. Leinen aus Elchleder sind vor allem dafür bekannt, dass sie keinerlei harte Kanten oder Ecken aufweisen und sind auch deshalb relativ beliebt.
  • Yakleder: Das Leder stammt von einer Rinderart, welche vor allem in Zentralasien vorkommt und deren Leder sehr weich und strapazierfähig ist. Es ist allerdings hierzulande noch nicht so häufig im Handel erhältlich wie vergleichsweise Rinds- oder Elchleder.
  • Fettleder: Eine ganz klare Definition, von welchem Tier es stammt, gibt es nicht. Es handelt sich dabei jedoch um sehr fetthaltiges Leder, das einen sehr großen Vorteil aufweist: Es ist besonders wasserabweisend und sehr strapazierfähig. Außerdem ist das Material nicht anfällig für Kratzer.
  • Nappaleder: Hochwertig, weich und schmutzabweisend. Es ist wohl eine der edelsten Lederarten, die es auf dem Markt gibt. In der Regel stammt das Leder vom Schaf oder Kalb und ist sehr geschmeidig.
  • Kunstleder: Dieses soll an dieser Stelle erwähnt werden, doch entspricht es nicht dem typischen natürlichen Material der oben genannten Sorten. Es wird, wie der Name schon sagt, künstlich hergestellt und weist keine solche Langlebigkeit wie echtes Leder auf. Allerdings besitzt es den Vorteil, dass für seine Gewinnung keinerlei Tiere geschlachtet werden müssen.

Für welche Lederart man sich letzten Endes entscheidet, ist hauptsächlich Geschmacksache. All die genannten Arten besitzen gute Vorteile und weitgehend auch dieselben Nachteile. Wer sich jedoch eine Lederleine anschafft, wird bei ihr immer mit einer schönen Optik belohnt, die über Jahre erhalten bleibt.

Wie lang und breit sollte eine Lederleine für den Hund ausfallen?

Beim Kauf einer Lederleine stellt sich immer die Frage, wie breit und lang diese sein sollte. Glücklicherweise gibt es sowohl für kleine als auch größere Hunde die passende Hunde-Lederleine.

Ein Grundsatz, den man insbesondere bei der Breite anwenden kann, lautet: Je größer und schwerer der Hund, desto dicker oder breiter sollte auch die Leine sein. Bei einem Welpen oder kleineren Hund darf man hingegen auch auf ein etwas schmäleres Modell zurückgreifen.

Die Frage nach der richtigen Länge hängt hingegen davon ab, wie gut der Hund erzogen ist und wie viel Freiheit man ihm bieten möchte. Bei einem Welpen greifen die meisten Hundebesitzer auf eine Leine zurück, die etwa anderthalb Meter lang ist. Wird die Leine hingegen beim Hundesport eingesetzt, eignen sich Modelle mit einer Länge von bis zu einem Meter.

Im Alltag, wo der Hund etwas mehr Bewegungsfreiheit genießen darf, sind Modelle empfehlenswert, die zwischen zwei und drei Meter lang sind. Diese sind für den Besitzer noch gut zu handhaben und bieten eine gute Kontrolle über den Hund.

Worauf sollte man beim Kauf noch achten?

Neben der Lederart und der Länge, sowie Breite, gibt es noch andere Attribute beim Kauf zu beachten. Diese lassen sich wie folgt umreißen:

  • Verarbeitungsqualität: In der Regel sind viele Lederleinen so verarbeitet, dass sie entweder Nahtstellen besitzen oder vernietet sind. Beiderlei Verbindungen sollten qualitativ sein und keine Schwachstellen aufweisen.
  • Karabiner: Er wird beim Hund an dessen Halsband befestigt. Er sollte zwar leichtgängig sein, sich jedoch nicht selbstständig öffnen. Die meisten Karabiner sind aus rostfreiem Edelstahl oder Messing gefertigt. Allerdings gibt es auch Alternativen, die aus Stahl bestehen und Nickel enthalten. Bei Hunden die allergisch darauf reagieren, sollte ein solcher Karabiner selbstverständlich nicht zum Einsatz kommen.
  • Verstellbarkeit: Hundeleinen gibt es in unterschiedlichen Varianten. Manche von ihnen sind in der Länge verstellbar. Sogenannte Vario-Leinen, die auch als Führleine bezeichnet werden, lassen sich zwei- oder dreifach verstellen. Andere Lederleinen besitzen eine feste Länge und an einem Ende eine Handschlaufe.
  • Optik: Manche Lederleinen sind mit einer besonderen Optik versehen. So sind sie an manchen Stellen geflochten oder mit einer Punzierung des Namens versehen. Einige Hersteller bieten auch personalisierte Ausführungen an. In diese ist zum Beispiel neben dem Namen noch die Telefonnummer in die Leine eingebrannt.

Leder oder Nylon – was ist besser?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht so leicht zu finden. Denn prinzipiell kommt es auf den Verwendungszweck an, für welchen die Leine verwendet wird. Außerdem spielt der persönliche Geschmack eine Rolle. Es gibt Hundebesitzer, die Leder eindeutig bevorzugen, während andere lieber auf Nylon zurückgreifen.

Was sich allerdings sagen lässt, dass es zum Beispiel bei Welpen sinnvoll ist, sich anfangs auf eine Nylonleine zu beschränken. Diese beißen noch gerne in die Leine hinein und Nylon erweist sich hier eindeutig als bissfester. Leder wird dies zwar bis zu einem gewissen Punkt ebenfalls aushalten, doch sieht es später nicht mehr so schön aus.

Daher wäre es in einem solchen Fall sinnvoller, später eine Neuanschaffung zu tätigen und sich dann für eine Lederleine für den Hund zu entscheiden.

Über die Zeit hinweg hat sich allerdings gezeigt, dass Leder mit der richtigen Pflege eindeutig schöner bleibt als Nylon. Dieses zieht mit den Jahren Fäden und wirkt optisch vielleicht nicht mehr so ansprechend wie Leder.

Wie werden Lederleinen für den Hund korrekt gereinigt?

Leder gehört zu den Materialien, die etwas Wasser vertragen, aber nicht zu viel. Leder saugt sich voll, wenn es in Wasser gelegt und dort für eine Weile belassen wird. Daher ist es sinnvoll zu wissen, wie man es richtig pflegt.

Für gewöhnlich genügt es, Schmutz mit einem feuchten Lappen abzuwischen. Die eigentliche Reinigung, welche mindestens ein- bis zweimal pro Jahr vorgenommen werden sollte, erfolgt mit einer geeigneten Lederpflege.

Hierbei ist darauf zu achten, dass bestimmte Lederarten eine spezielle Lederpflege erfordern. In der Regel lassen sich hierfür jedoch entsprechende Produkte auf dem Markt finden.

Es gibt sogar Pflegemittel, die gezielt auf die Pflege von Lederleinen für den Hund ausgelegt sind. Mit der richtigen Pflege wird das Leder nicht brüchig oder porös und behält somit über Jahre hinweg seine Schönheit und Qualität.

Alternativprodukte

In manchen Fällen entscheiden sich Hundehalter in Bezug auf das Material für ein anderes als Leder. Hierbei wird vor allem immer wieder Nylon genannt. Doch inwiefern unterscheidet sich dieses Material vom Leder eigentlich?

  • Hundeleine Nylon: Eine Nylonleine ist flexibel, robust und widerstandsfähig. Es macht ihr auch nichts aus, nass zu werden. Wird sie dann allerdings falsch getrocknet, könnte sie etwas steif werden. Hundeleinen aus Nylon sind vor allem für Welpen sinnvoll, da diese noch oft in die Leine beißen. Nylon ist relativ bissfest und hält dieser Beanspruchung stand. Dazu gibt es sie in zahllosen Farben, Längen und Ausführungen. Nylon lässt sich übrigens ganz einfach in der Waschmaschine reinigen.