Hundebuggy – So sind auch alte und kranke Hunde immer dabei

Aktualisiert am: 21.01.2022

Der Hundebuggy ermöglicht auch kranken oder körperlich eingeschränkten Hunden regelmäßige Ausflüge an die frische Luft. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum der Hund keine langen Strecken laufen sollte oder laufen kann. Er muss deswegen aber nicht zuhause bleiben, wenn Sie eine weitere Strecke zu Fuß zurücklegen möchten.

Update vom 13.09.2021

Der Petique Breeze Große Hundebuggy wurde in den Vergleich aufgenommen.

Hundebuggies Testsieger* 2022

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Hundebuggy mit 3 Rädern, belastbar bis 32 kg, faltbar, 106,68 x 58,42 x 104,14 cm, 11,2 kg, Gestänge aus Stahlrohr, Bezug aus Nylon

Robuster Hundewagen mit einfacher Handhabung: Der TOGfit Pet Roadster

überzeugt die Käufer mit einer hohen Belastbarkeit und seinem kompakten Faltmaß. Dazu tragen auch die abnehmbaren Räder bei. So passt der Hundewagen auch in einen kleinen Kofferraum oder auf die Rücksitzbank, so die Nutzer.
Laut Hersteller ist das Modell für Hunde bis 32 kg geeignet und im Alltag enttäuscht das Herstellerversprechen nicht. Auch größere Hunde, die zum Tragen zu schwer sind, finden hier bequem Platz. Gut gefällt den Käufern auch der Stauraum im unteren Bereich des Hundebuggys.
Den guten Gesamteindruck rundet die einfache Handhabung ab. Der TOGfit Pet Roadster lässt sich mit wenigen Handgriffen zusammenklappen und ist den meisten Käufer trotz seiner 11,2 kg auch nicht zu schwer.
Insgesamt ist die Akzeptanz des Modells als sehr gut bewertet. Auch ängstliche Hunde, die bei anderen Transportmöglichkeiten schnell in Panik geraten, können mit diesem Hundewagen entspannt transportiert werden. Die Käufer berichten, dass sie ihren Hund ganz bequem in und aus dem Wagen heben können.
Mit seinen drei Rädern ist der TOGfit Pet Roadster bedingt geländetauglich, so die Käufer. Anders als die restliche Verarbeitung erscheinen die Räder einigen Käufern jedoch als etwas weniger stabil. Das Gestänge hingegen zeigt sich im Alltag als belastbar, wie die Nutzer berichten.
Überwiegend positiv äußern sich die Käufer auch über die Stoffqualität. Der Hersteller verarbeitet hier Nylon. Das Material ist laut der Rezensionen leicht zu reinigen und wasserabweisend.
Das Verdeck ist einfach in der Handhabung und schützt zuverlässig vor zu starker Sonneneinstrahlung. Mit robusten Reißverschlüssen lässt sich außerdem der Netzeinsatz verschließen, der für eine gute Belüftung und ausreichend Ausblick sorgt.
In älteren Rezensionen wird der TOGfit Pet Roadster von einigen Käufern wegen eines chemischen Geruches kritisiert. Auch die Reißverschlüsse konnten vor einigen Jahren nicht überzeugen; hier scheint der Hersteller inzwischen Abhilfe geschaffen zu haben. Selten kam es außerdem zu Defekten und Transportschäden.

Vorteile:
  • pannensichere Räder
  • Vorderrad schwenk- und feststellbar
  • höhenverstellbarer Griff
  • stufenweise verstellbares Verdeck
  • zwei Befestigungen für die Hundeleine
  • hochwertige und robuste Verarbeitungsqualität
Nachteile:
  • selten Defekte im Auslieferungszustand
  • vergleichsweise schwer (4,5 kg)

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Hundebuggy mit 3 Luftreifen, belastbar bis 30 kg, zusammenklappbar, Abmessungen: 100 x 63 x 94 cm, Gewicht: 10,8 kg, Gestänge aus Stahlrohr, Bezug aus Polyester

Auch als Fahrradanhänger verwendbar: Im Lieferumfang des Petique Breeze Große Hundebuggy

liegt ein Adapter-Set bei, mit dem dieser Hundebuggy auch als Fahrradanhänger verwendet werden kann. Sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß überzeugt das Modell mit einem angenehmen Fahrverhalten, zu dem auch die Luftreifen einen großen Beitrag leisten.
Für den einfachen Transport lässt sich der Petique Breeze Große Hundebuggy kompakt zusammenklappen. Auch die Räder können abgenommen werden, um Platz beim Einlagern zu sparen. Dass der Faltmechanismus mit einer Hand bedient werden kann, können viele Nutzer bestätigen.
Die Belastbarkeit gibt der Hersteller mit ca. 30 kg an. Viele Käufer zeigen sich in den Rezensionen überrascht von der hochwertigen Verarbeitungsqualität und dem robusten Eindruck, den der Petique Breeze Große Hundebuggy hinterlässt. Er wirkt sehr stabil und strapazierfähig und erfüllt seinen Zweck überwiegend zur vollsten Zufriedenheit der Nutzer.
Nur in Einzelfällen trübten Verarbeitungsfehler den guten Gesamteindruck, den dieser Hundebuggy überwiegend hinterlässt. Selten beklagen die Käufer Rost am Gestänge und gelegentlich erzeugen die Metallteile klapprige Geräusche, die beim Fahren Hund und Halter stören.

Vorteile:
  • auch als Fahrradanhänger verwendbar
  • mit einer Hand zusammenklappbar
  • Räder abnehmbar für platzsparende Lagerung
  • hohe Belastbarkeit (max. 30 kg)
  • Luftreifen für angenehmes Fahrverhalten
Nachteile:
  • in Einzelfällen Rost

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Hundebuggy mit 4 Rädern, belastbar bis 15 kg, zusammenklappbar, Abmessungen: 100 x 68 x 45 cm, Gestänge aus Stahlrohr, Bezug mit Mesh-Einsatz

Mit Sicherheitsgurten: Der display4top Pet Travel Kinderwagen

kann die Käufer unter anderem mit seiner Sicherheitsausstattung überzeugen. Er verfügt über Sicherheitsgurte und 2 Karabiner, an denen beispielsweise ein Hundegeschirr befestigt werden kann.
Eine Herstellerangabe zum Gewicht fehlt, allerdings bezeichnen einige Käufer den Hundebuggy als angenehm leicht. Er lässt sich gut eine Treppe hochtragen und für den Transport im Auto platzsparend zusammenlegen. Vorteilhaft ist auch der Aufbewahrungskorb im unteren Bereich des Hundebuggys.
Den Fahrkomfort beschreiben viele Hundehalter als gut, allerdings ist der display4top Pet Travel Kinderwagen nicht immer kippsicher. Weil der Schwerpunkt im hinteren Bereich liegt und er auch in diese Richtung zum Kippen neigt, empfinden einige Nutzer das nicht als großes Problem.
Viele Hunde akzeptieren den display4top Pet Travel Kinderwagen schnell und auch die Nutzer wissen die Erleichterung im Alltag zu schätzen. Dafür sehen sie auch gern über einige Kleinigkeiten hinweg, die bei der Verarbeitungsqualität nicht immer überzeugen können.
Dazu gehören unter anderem die Reißverschlüsse, die nicht immer ganz leichtgängig sind. Gelegentlich kam es zu vorzeitigen Verschleißerscheinungen der Räder und zu Transportschäden am Gestell.

Vorteile:
  • hohe Akzeptanz bei vielen Hunden
  • mit Sicherheitsgurten und Karabinern
  • geringes Gewicht
  • klein zusammenklappbar
  • komfortable Details wie Aufbewahrungskorb und Getränkehalter
Nachteile:
  • gelegentlich kleinere Fertigungsmängel, z. B. am Reißverschluss
  • Belastbarkeit der Räder nicht immer ausreichend

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Hundebuggy mit 4 Rädern, belastbar bis 15 kg, faltbar, 60,9 x 30,5 x 55,8 cm, 5,9 kg, Gestänge aus Stahlrohr, Bezug aus Nylon

Flexibler Hundewagen für die Stadt: Der Pet Gear Froh Trails

Hundebuggy lässt sich aufgrund seiner kompakten Faltmaße, seinem geringen Gewicht und der Klappfunktion vor allem in der Stadt sehr flexibel einsetzen. Laut der Rezensionen ist das Modell einfach und schnell aufgebaut und überzeugt auch im Alltag mit einer handlichen Bedienbarkeit.
Die Räder sind – wie bei diesen Modellen üblich – relativ klein, sodass der Hundewagen problemlos in fast jeden Kofferraum passt. Abstriche muss man hier jedoch bei unebenen Untergründen machen. Einige Käufer berichten, dass Grünflächen und unbefestigte Wege den Wagen schnell vor Herausforderungen stellen können.
Den Rezensionen lässt sich entnehmen, dass man schnell merkt, dass dieses Modell für den Einsatz auf asphaltierten und befestigten Straßen konzipiert ist. Laut der Nutzererfahrungen kann der Pet Gear Froh Trails Hundebuggy seine Vorteile hier voll ausspielen.
Das geringe Gewicht von nur knapp 6 kg fällt vielen Hundehaltern positiv auf und resultiert aus der Verarbeitung vieler Kunststoffteile. Vereinzelt sorgt das zwar für Kritik, insgesamt überzeugt das Modell jedoch mit einer hochwertigen Qualität und ist im Alltag ausreichend robust und standfest.
Eine der großen Schwachstellen – nämlich die Reißverschlüsse – umgeht der Hersteller hier ganz geschickt: Der Peat Gear Froh Trails Hundebuggy verfügt über einen Klippverschluss und macht Reißverschlüsse so überflüssig. Das fällt vielen Käufern positiv auf, weil sich dieses System zuträglich auf die Lebensdauer des Hundebuggys auswirkt.
In seltenen Fällen berichten die Käufer über einzelne Defekte wie beispielsweise unsauber verarbeitete Nähte. Der Karabiner zur Befestigung der Leine hielt in einigen Fällen der Belastung nicht stand.

Vorteile:
  • geringes Gewicht (5,9 kg)
  • kompakte Abmessungen
  • faltbar
  • verschließbar mit Clips statt Reißverschlüssen
  • erhöhte Pfotenablage für mehr Komfort
Nachteile:
  • viele Teile aus Kunststoff (z. B. Gelenke)
  • selten Materialfehler an der Bespannung
  • wenig strapazierfähige Karabiner

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Hundebuggy mit 3 Rädern, belastbar bis 15 kg, zusammenklappbar, Abmessungen: 75 x 45 x 97 cm, Gewicht: 5 kg, Gestänge aus Stahlrohr, Bezug aus 600D-Oxford und Nylon-Mesh

Klein zusammenklappbar: Der PawHut Hundewagen Hundebuggy

ist für ein Maximalgewicht von 15 kg ausgelegt und kann zum einfachen Transport im Auto kompakt zusammengeklappt werden. Besonders praktisch sind die um 360° drehbaren Räder, mit denen sich der Hundebuggy flexibel einsetzen lässt.
Auf unbefestigten Wegen und bei Unebenheiten im Boden zeigt sich der PawHut Hundewagen Hundebuggy erstaunlich stabil und kippsicher. Einige Erfahrungsberichte legen nahe, dass dieser Hundebuggy zumindest unter leichten Bedingungen auf Waldwegen verwendet werden kann.
Diese Meinung teilen jedoch nicht alle Nutzer. In einigen Fällen wird berichtet, dass der PawHut Hundewagen Hundebuggy nicht sehr kippsicher ist und dass er auch in engen Kurven einen Teil seiner Standfestigkeit einbüßt.
Die Akzeptanz ist bei vielen Hunden gut, wie aus den Rezensionen ersichtlich ist. Schon nach kurzer Eingewöhnungszeit fahren viele Hunde gerne im Buggy mit und verhalten sich ganz entspannt und ohne Angst.
Viele praktische Details wie z. B. ein Getränkehalter und ein Stauraum sorgen dafür, dass auch Hundehalter den PawHut Hundewagen Hundebuggy gerne verwenden. Lediglich die Höhe wird gelegentlich kritisiert: für Personen über 1,70 m ist er ein bisschen zu tief, wie einige Käufer anmerken.
Für Kritik sorgten in seltenen Fällen die Räder, die sich bei der Montage nicht richtig befestigen ließen. Bei längerer Nutzungszeit lösten sich die Räder bei einigen Käufern außerdem von der Achse. Selten kam es außerdem zu Verarbeitungsfehlern wie einem falsch eingenähten Reißverschluss.

Vorteile:
  • zusammenklappbar
  • kompaktes Packmaß für den Transport im Auto
  • 360° drehbare Räder
  • gute Akzeptanz bei vielen Hunden
  • strapazierfähige Bespannung aus 600D-Oxford
Nachteile:
  • in seltenen Fällen nicht ausreichend kippsicher
  • für große Personen gelegentlich zu niedrig

Hundebuggy kaufen – Praktischer Helfer im Hundealltag

Nutzer eines Hundebuggys haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Schnell ist abwertend von Hundekinderwagen die Rede. Dabei erfüllen Hundebuggys im Alltag vieler Hundehalter eine wertvolle Aufgabe: Sie ermöglichen es auch alten, kranken oder schwachen Hunden eine Runde an der frischen Luft zu drehen.

Wie der Hundebuggy ausgestattet sein muss, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Die Befestigung der Wege, der Einsatzort (Stadt oder Land) sowie die Größe und das Gewicht des Hundes spielen dabei eine zentrale Rolle.

Wie groß muss der Hundebuggy sein?

Hundebuggys sind in vielen verschiedenen Größen erhältlich und können für nahezu alle Hunde eingesetzt werden. Die Hunderasse, für die der Buggy also in Zukunft eingesetzt wird, ist eines der wichtigsten Kriterien, wenn man einen Hundebuggy kaufen möchte.

Während für die kleinen Hunderassen oft der Hundebuggy bis 10 Kilo ausreicht, muss es für mittelgroße Hunde schon eher der Hundebuggy bis 20 Kilo oder der Hundebuggy bis 30 Kilo sein.

Bei großen Hunderassen, die auch mal krank werden können oder an Gelenkproblemen leiden, ist das Angebot schon kleiner. So gibt es nur wenige Hersteller, die Hundebuggys bis 40 Kilo oder sogar bis 50 Kilo Belastbarkeit anbieten.

Kein Wunder, denn diese sind viel größer gebaut und müssen zudem auch viel stabiler sein als die kleinen Varianten. Das bedeutet, dass unter anderem das Gestell größer ist, die einzelnen Bauteile für ein höheres Gewicht ausgelegt wurden und auch die Streben wesentlich dicker sind als bei den Hundewagen für kleine Hunde. Zudem muss man hier wissen, dass diese auch schwerer zu verstauen sind, auch wenn sie zusammengeklappt werden können.

Die meisten Hundebuggys werden in drei Größenkategorien unterschieden. Eine einheitliche Empfehlung nach Rasse ist schwer, deswegen sollten Hundehalter ihre Hunde vor dem Kauf eines Hundebuggys wiegen und messen, damit man den Hund sicher transportieren kann.

  • Hundebuggy bis 10 kg: Der Hundebuggy für kleine Hunde weist in den meisten Fällen eine Belastbarkeit von maximal 10 kg auf. Er ist für Hunderassen wie West Highland Terrier, Yorkshire Terrier oder Malteser geeignet. Mit der geringen Belastbarkeit gehen relativ schmale Abmessungen einher.
  • Hundebuggy bis 20 kg: Hier finden auch größere Hunderassen bequem Platz. Vor allem Hunderassen mit sehr kurzer Schnauze, wie z. B. die Französische Bulldogge, sieht man häufiger im Hundebuggy für mittelgroße Hunde. Der Grund: Durch die kurze Schnauze ist ihre Atmung erschwert, sodass die Tiere nur über eine geringe körperliche Belastbarkeit verfügen.
  • Hundebuggy bis 30 kg: Diese Modelle gehen mit spürbar großen Abmessungen einher und weisen nicht selten eine Länge von einem Meter oder mehr auf. Im Hundebuggy für große Hunde ist z. B. für einen Golden Retriever geeignet.
  • Hundebuggy bis 50 kg: Für sehr große Hunde ist das Angebot deutlich begrenzt. Nur wenige Hersteller bieten Hundebuggys in XXL an. Sie punkten mit einer hohen Belastbarkeit und sind mit ihren ausladenden Abmessungen vergleichsweise wenig flexibel.

Hundebuggy für zwei Hunde

Viele Hundewagen können – je nach Hunderasse – problemlos für zwei Hunde genutzt werden. Vor allem bei den Modellen für die kleinen Hunderassen ist das nicht selten der Fall.

Wichtig ist allerdings, in diesem Fall nicht einfach zu einem größeren Modell zu greifen, sondern einen Hundebuggy auszuwählen, der extra für den Transport von zwei Hunden konzipiert ist. Das erkennt man zum Beispiel schnell daran, dass diese Modelle über zwei Anschnallmöglichkeiten für die Hunde verfügen.

Hundebuggys für zwei Hunde verfügen außerdem über eine größere Wanne oder sind sogar als Hundebuggy Doppeldecker, wo die Wannen voreinander, nebeneinander oder sogar übereinanderliegen, erhältlich. Wer auf der Suche nach einem Hundewagen für 2 Hunde ist, bekommt mittlerweile ein besonders großes Angebot unterschiedlicher Modelle geboten, sodass es sowohl die Hundewagen für 2 kleine Hunde als auf für größere Hunde gibt.

Fortbewegung mit dem Hundebuggy – Modelle für den Hundealltag in der Stadt und auf dem Land

Genau wie bei Buggys für Kleinkinder hängt der Fahrkomfort des Hundebuggys nicht unwesentlich von der Bereifung ab. Hundehalter können hier aus zahlreichen Varianten wählen und so das richtige Modell für die gewünschten Aktivitäten finden.

Hundebuggy für die Stadt

Nahezu jeder Hundebuggy ist für den Einsatz in der Stadt geeignet. Einem Spaziergang durch die Fußgängerzone oder einer gemütlichen Runde um den Block steht also nichts im Wege.

Wer vor der Gassirunde mit dem Auto unterwegs ist, sollte darauf achten, dass der Hundebuggy faltbar ist. Nur wenn er problemlos in den Kofferraum passt, lässt er sich im Alltag flexibel einsetzen.

Hundebuggys für die Stadt verfügen meist über vier Räder. Damit sind sie besonders standfest und kippen auch nicht so schnell um.

Das geht jedoch etwas zu Lasten der Wendigkeit. In öffentlichen Verkehrsmitteln oder in engen Geschäften ist unter Umständen ein Hundebuggy mit drei Reifen praktischer. Mit diesen Modellen lassen sich auch enge Kurven passieren und das Umfahren von Hindernissen wird zum Kinderspiel.

Hundebuggy für unebenes Gelände

Wer auf dem Land lebt oder regelmäßig zum Spazierengehen im Park oder im Wald unterwegs ist, benötigt einen speziellen Hundebuggy für unebenes Gelände. Die Offroad Modelle sind besonders robust konzipiert und damit unempfindlich gegen Verschmutzungen und Beschädigungen.

Zu beachten ist, dass der Hundebuggy mit Luftreifen zwar einen höheren Fahrkomfort mitbringt, jedoch im Gelände nicht pannensicher ist. Ein Hundebuggy für unebenes Gelände verfügt deswegen idealerweise über Gummi- oder Hartplastikreifen, weil diese pannensicher sind und von Unebenheiten im Boden nicht so schnell beschädigt werden.

Hundebuggy Jogger

Für sportlich aktive Hundehalter ist eine Joggingrunde mit dem Hund eine beliebte Freizeitaktivität. Nicht alle Hunde können dabei bezüglich des Tempos oder der Streckenlänge mit ihrem Halter mithalten. Gelenkprobleme, altersbedingte Verschleißerscheinungen, Verletzungen oder schlichtweg das Alter sorgen so regelmäßig dafür, dass der Hund die sportliche Aktivität ausbremst oder gar nicht mehr daran teilnehmen kann.

Ein Hundebuggy für Jogger löst dieses Problem: Dank guter Federung, einem ergonomischen Griff und leichtgängiger Räder kann der Hundewagen problemlos auch bei schnellerem Tempo geschoben werden. Ideal sind Modelle mit drei Reifen, weil sie das Manövrieren erleichtern.

Hundebuggy Jogger sollten über eine Handbremse verfügen, damit man auch bei höheren Geschwindigkeiten jederzeit die Kontrolle über den Wagen behält. Viele Jogging Hundewagen sind sowohl für befestigte Straßen als auch für Feldwege geeignet.

Fahrkomfort für Hund und Halter

Vor allem dann, wenn der Hundebuggy für den Transport eines kranken oder verletzten Hundes eingesetzt wird, spielt der Fahrkomfort eine große Rolle. Der Hund sollte im Hundewagen möglichst wenig Erschütterungen ausgesetzt sein und ausreichend Platz haben, damit der es sich bequem machen kann.

Wichtig ist, dass die eingelegten Matten schön weich sind. Zusätzlich kann eine Hundedecke für zusätzlichen Komfort sorgen.

Der Hundebuggy muss der Größe des Tieres angepasst sein, was nicht nur die Wannengröße betrifft. Auch die Höhe sollte ausreichend bemessen sein, sodass das Tier sowohl im Sitzen als auch im Stehen noch Luft nach oben hat.

Wie bereits erwähnt trägt auch die Bereifung zum Fahrkomfort bei. Ein Hundebuggy mit Luftreifen bietet dem Hund das angenehmste Fahrgefühl, weil sie einen Teil der Bodenunebenheiten absorbieren. Dafür sind sie empfindlich gegenüber Beschädigungen und damit nur bedingt für unbefestigte Wege und das Gelände geeignet.

Auch die Größe der Räder spielt eine wichtige Rolle. Ein Hundebuggy für unebenes Gelände sollte größere Räder aufweisen, mit denen man Hindernisse und Unebenheiten möglichst erschütterungsarm passieren kann.

Auf asphaltierten Straßen und in der Stadt haben sich kleine Räder bewährt. Sie sorgen für eine flexiblere Beweglichkeit und tragen nicht auf, wenn der Hundebuggy zusammengeklappt im Kofferraum transportiert werden soll.

Für einen höheren Komfort sorgt außerdem eine Federung, die Erschütterungen abfängt. Vor allem bei Hundebuggys für unebenes Gelände sollte man auf dieses Extra nicht verzichten. Auch zum Joggen sollte idealerweise ein Hundewagen mit Federung gewählt werden.

Wie ist ein Hundebuggy aufgebaut?

Der Hundebuggy wird nicht ganz zu Unrecht auch als Hundekinderwagen betitelt. Die Ähnlichkeiten mit den Modellen für Kleinkinder stechen sofort ins Auge.

Das typische Modell ist der Optik der normalen Kinderbuggys nachempfunden, wobei hier die zu tragende Last oftmals wesentlich größer ist. Im Aufbau sind sich alle Hundebuggys sehr ähnlich. Sowohl der XXL Hundebuggy als auch der Hundebuggy für kleine Hunde sind nach dem gleichen Schema aufgebaut und erfüllen denselben Zweck.

Alle Hundebuggys verfügen über eine bequeme Liegefläche, wo der Hund entweder sitzen oder liegen kann. Die Liegefläche ist normalerweise mit einer bequemen Matte versehen und kann zusätzlich mit einer Hundedecke oder einem Hundekissen noch bequemer gestaltet werden.

Fast alle Buggys für Hunde sind außerdem mit einem Verdeck ausgestattet, das bei starker Sonneneinstrahlung Schatten spendet. Schiebt man es zurück, kann der Hund einen herrlichen Ausblick genießen und sich den frischen Wind um die Nase wehen lassen.

Der Griff des Buggys kann bei einigen Modellen in der Höhe verstellt werden. Besonders praktisch ist das bei Hundebuggys für unebenes Gelände und dem Hundebuggy Jogger. Ein verstellbarer Griff trägt zur Ergonomie bei und verhindert bei längeren Ausflügen eine frühzeitige Ermüdung des Hundehalters.

Die Anzahl der Räder hängt vom gewählten Modell ab und sollte den häufigsten Einsatzorten angepasst sein. Hundebuggys mit drei Rädern sind besonders flexibel und bieten in engen Bereichen, wie z. B. im Bus, eine gute Wendigkeit. Verfügt der Hundebuggy über vier Räder, weist er eine besonders hohe Standfestigkeit auf.

Die vorderen Räder sind in der Regel flexibel eingehängt und erleichtern so das Umfahren von Hindernissen und das Passieren enger Kurven. Idealerweise lassen sich flexible Räder feststellen. Das ist vor allem beim Ein- und Aussteigen wichtig; aber auch bei Steigungen oder vielen Unebenheiten im Boden.

Hundebuggys mit Luftreifen sind in der Stadt besonders beliebt, weil sie Stöße von Kopfsteinpflaster und anderen harten Untergründen besonders gut abfedern. Im Gelände hingegen zeigen sie sich anfällig für Pannen und sollten hier deswegen nur mit Bedacht eingesetzt werden.

Soll der Hundewagen in einem kleinen Kofferraum transportiert werden, sorgen abnehmbare Räder für das platzsparende Verstauen. Fast alle Hundebuggys sind faltbar, sodass weiter entfernten Ausflugszielen nichts im Wege steht.

Zubehör und Ausstattungsvarianten

Die Anforderungen an einen Hundebuggy können sehr verschieden sein. Je nach Charakter, Gesundheitszustand und Hunderasse sollte der Hundebuggy über bestimmte Ausstattung verfügen, um so den Bedürfnissen von Hund und Halter gerecht zu werden.

Bewährt haben sich

  • Stauraum: Stauraum ist nicht zu unterschätzen und sollte daher auch bei dem Hundewagen vorhanden sein. Hierbei handelt es sich meistens um einen Korb oder ein Netz unten im Wagen. Diese sind dazu gedacht, die eigene Tasche oder aber Hundefutter unterzubringen. Auch Leckerlies oder etwas Wasser finden hier problemlos Platz. Vor allem beim Einkaufen aber auch bei längeren Ausflügen in die freie Natur leistet der Stauraum wertvolle Dienste.
  • Verdeck: Wer bei herrlichem Sonnenschein auf Tour gehen, sollte seinen Vierbeiner im Hundebuggy vor der Sonneneinstrahlung schützen. Aus diesem Grund sollte man einem Hundebuggy mit Verdeck den Vorzug geben. Das Verdeck schützt den Hund vor den gefährlichen UV-Strahlen und sorgt zudem dafür, dass er bei einem Regenguss nicht nass wird. Das Verdeck sollte einfach zu auf- und zugeklappt werden können, damit man es bei Bedarf schnell in Stellung bringen kann. Viele Hundebuggys verfügen neben dem Verdeck über ein Netz, um die Wanne, in welcher der Hund sitzt, komplett abzudecken.
  • Regenhaube für den Hundebuggy: Damit an einem regnerischen Herbsttag der gemeinsame Ausflug nicht sprichwörtlich ins Wasser fallen muss, kann der Hundebuggy mit einer Regenhaube geschützt werden. Einige Hersteller bieten diese bereits mit dem Lieferumfang an. In vielen Fällen muss die Regenhaube für den Hundebuggy jedoch separat gekauft werden. Wichtig ist, dass das gewählte Modell mit dem Hundewagen kompatibel ist, um es sicher befestigen zu können. In den meisten Fällen muss deswegen eine Regenhaube vom gleichen Hersteller gekauft werden. Bei Universalmodellen müssen häufiger Abstriche bei der Passgenauigkeit gemacht werden. Die Regenhaube für den Buggy muss über eine gute Belüftung verfügen, weil die eingesetzten, wasserdichten Materialien meist nicht sehr atmungsaktiv sind.
  • Bremsen: Sowohl beim Ein- und Aussteigen als auch beim Abstellen des Hundebuggys sollten die Räder sich mit einer Feststellbremse fixieren lassen. Das erhöht die Sicherheit des Hundebuggys und sorgt für zusätzlichen Komfort, wenn man beispielsweise etwas im Gepäckfach verstauen möchte. Ein Hundebuggy zum Joggen sollte sicherheitshalber über eine Handbremse verfügen. In unebenem Gelände und in steilen Steigungen erhöht eine Handbremse ebenfalls die Sicherheit.
  • Haltegurt: Je nach Modell verfügen Hundebuggys über einen oder mehrere Haltegurte im Innenraum. Hier kann der Hund mithilfe des Halsbandes oder an einem Geschirr befestigt werden. Der Haltegurt verhindert, dass der Hund unkontrolliert aus dem Hundebuggy springt und so z. B. im Straßenverkehr verletzt wird.

Material und Verarbeitungsqualität

Die vielen Hundebuggys unterscheiden sich schon längst nicht mehr nur im Design sowie in der Größe oder in der Form. Auch die Materialien, welche zur Herstellung der Buggys genutzt werden, sind sehr verschieden und bringen alle ihre Vor- und Nachteile mit.

Hundebuggys können gerade in unebenem Gelände starken Kräften ausgesetzt sein und müssen – je nach Modell – einiges an Gewicht tragen. Schon bei mittelgroßen Hundebuggys bis 20 kg machen sich Fehler in der Materialwahl oder in der Verarbeitungsqualität schnell bemerkbar.

Wichtig ist, dass es sich um Materialien handelt, die sehr robust und zudem auch wetterbeständig sind. Viele Hundebesitzer entscheiden sich aus diesem Grund für den Hundebuggy mit Stahlrohrgestänge.

Dieses kann nun sowohl Silber als auch in dunkleren Farben lackiert werden, sodass er auch optisch überzeugt. Ein beschichtetes Stahlrohrgestänge zeichnet sich durch eine hohe Stabilität und Belastbarkeit aus und ist Witterungseinflüssen gegenüber unempfindlich.

Kunststoff sollte im Hundebuggy nur sparsam eingesetzt werden. Selbst die kleinen Hundebuggys bis 15 kg unterliegen so starken Belastungen, dass ein hoher Anteil an verbautem Kunststoff die Lebensdauer und Belastbarkeit des Hundebuggys spürbar reduzieren können.

Kunststoff ist zwar wasserfest, häufig jedoch anfällig für UV-Strahlung. Er kann ausbleichen, porös werden und damit seine Stabilität verlieren. Wenig belastete Bauteile wie Griffe, Räder oder Verbindungsstücke sollten aus stabilem Hartplastik gefertigt sein, damit Stabilität und Haltbarkeit über einen längeren Zeitraum gegeben sind.

Bespannt sind Hundebuggys in der Regel mit einem Stoff. Die meisten Varianten sind aus wasserabweisender Kunstfaser wie z. B. Nylon oder Polyester gefertigt. Diese Materialien bleichen in der Sonne nicht aus, saugen sich bei einem Regenguss nicht voll und können einfach gereinigt und schnell getrocknet werden.

Zudem ist zu beachten, dass Hunde auch gerne mal etwas ablecken oder darauf herumkauen. Aus diesem Grund sollte der Stoff frei von Schadstoffen sein. Prüf- und Qualitätssiegel wie z. B. das OEKOTEX 100 Zeichen garantieren eine Unbedenklichkeit der verwendeten Textilien und reduzieren so das Gesundheitsrisiko, das von schadstoffbelasteten Stoffen ausgehen kann.

Alternativprodukte

Obwohl die Vorteile eines Hundebuggys nicht von der Hand zu weisen sind, kann das Konzept nicht alle Hundehalter überzeugen. Wer auf der Suche nach einer Alternative für den Hundebuggy ist, wird vielleicht hier fündig:

  • Hundeanhänger: Anders als der Hundebuggy wird der Hundeanhänger in der Regel mit dem Fahrrad gezogen. Einige Modelle lassen sich jedoch – ähnlich wie Fahrradanhänger für Kinder – mit wenigen Handgriffen umbauen und dann als Hundebuggy für einen Spaziergang verwenden. Im Hundeanhänger können sowohl Welpen als auch kranke Hunde weite Strecken zurücklegen, ohne durch die hohe Belastung gesundheitlich beeinträchtigt zu werden.
  • Bollerwagen für Hunde: Im Bollerwagen wird der Hunde nicht geschoben, sondern gezogen. Besonders praktisch sind diese Gefährte, weil man darin nicht nur einen Hund transportieren kann, sondern beispielsweise auch den Einkauf. Hoch belastbare Modelle sind auch für sehr große und schwere Hunde geeignet, bei denen der Hundebuggy an die Grenzen der Belastbarkeit kommt. Praktisch für Familien: In hochwertigen Bollerwagen für Hunde können auch Kleinkinder Platz nehmen.
  • Hunderucksack: Der Hunderucksack wird bequem auf dem Rücken getragen. Er eignet sich hervorragend für den Transport des Hundes, wenn die Hände unterwegs frei bleiben sollen. Die Belastbarkeit von Hunderucksäcken ist jedoch begrenzt, sodass hier vor allem kleine und mittelgroße Hunderassen mit auf Tour gehen können. Ein Hunderucksack ist sehr flexibel einsetzbar und kann bei Nichtgebrauch platzsparend verstaut werden.
  • Hundetrolley: Eine weitere Möglichkeit, um den Hund bequem zu transportieren, stellt der Hundetrolley dar. Mit Rollen ausgestattet kann er bequem gezogen werden und ist damit auch auf längeren Strecken ein praktischer Begleiter. Viele Hundetrolleys erfüllen die Vorgaben des Handgepäcks und können so im Flugzeug transportiert werden.

 

Derzeit nicht verfügbar

Nicht mehr verfügbar seit: 28.05.2021

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Hundebuggy mit 3 Rädern, belastbar bis 30 kg, faltbar, 87 x 58 x 40 cm, 10 kg, Gestänge aus Stahlrohr, Bezug aus Nylon

Hundebuggy für unebenes Gelände: Mit drei großen Reifen aus Vollmaterial ist der Innopet® Comfort EFA

perfekt für den Einsatz auf unbefestigten Wegen ausgestattet. Die Rezensionen bescheinigen dem Modell eine hohe Strapazierfähigkeit.
Trotz der hohen Belastbarkeit ist dieses Modell relativ sparsam in seinen Abmessungen und kann so einfach im Auto transportiert werden. Der Hundebuggy lässt sich mit einem Handgriff platzsparend zusammenklappen und fällt auch mit seinem durchschnittlichen Gewicht von 10 kg nicht negativ auf.
Der Aufbau ist laut der Rezensionen schnell erledigt. Schon bei der Montage fällt vielen Käufern die hochwertige Verarbeitungsqualität auf.
Einige wenige Nutzer bemängeln lediglich, dass die Reifen quietschen. Auf das Fahrverhalten hat das jedoch keine Auswirkungen. Häufiger wird erwähnt, dass sich der Innopet® Comfort EFA leicht schieben lässt und dass seine Akzeptanz in der Hundewelt kaum besser sein könnte.

Vorteile:
  • hohe Belastbarkeit bei sparsamen Abmessungen
  • durchschnittliches Gewicht (10 kg)
  • hochwertig verarbeitet und strapazierfähig
  • für unebene Straßen und Gelände geeignet
  • schwenkbares Vorderrad
Nachteile:
  • Reifen quietschen gelegentlich