Hundeanhänger – Für einen sicheren und komfortablen Transport des Hundes mit dem Fahrrad

Aktualisiert am: 10.09.2021

Um dem Vierbeiner während einer längeren Tour im Freien eine Möglichkeit zum Ausruhen anzubieten, eignet sich ein Hundeanhänger. Das ist vor allem für ältere, kleine oder junge Hunde empfehlenswert.

Dieser besitzt spezielle Eigenschaften, um den Hund sicher von zu transportieren und in manchen Fällen kann man ihn sogar noch für andere Dinge gebrauchen. Beim Kauf ist allerdings einiges zu beachten, um den besten Hundeanhänger für den eigenen Bedarf zu finden.

Hundeanhänger Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: 250 Liter Volumen, Maximalbelastung 40 kg, Kugel-Kupplung, rutschhemmender Kunststoffboden, Fliegengitter vorne, hinten und an den Seiten, optionaler Regenschutz vorne, inklusive Warnwimpel, Reflektoren, Deichsellänge 67 cm, 16 Zoll Reifen, Innenmaß: 54 x 60 x 80 cm, Außenmaß: 74 x 92 x 145 cm, 16 kg Eigengewicht, geeignet für Fahrräder mit 26 bis 28 Zoll, Nylonbespannung, pulverbeschichteter Stahlrohrrahmen

Stabiler Hunde-Fahrradanhänger: Dank des Duramaxx - King Rex, Fahrradanhänger, Hundeanhänger

können Hunde bis zu einem Maximalgewicht von 40 Kilogramm bequem mit am Fahrrad transportiert werden. Der Fahrradanhänger für Hunde besitzt ein Gesamtvolumen von 250 Litern. Kleine und mittelgroße Hunde finden hier genügend Platz.
Sein Grundgerüst besteht aus einem pulverbeschichteten Stahlrohrrahmen. Der Bezug ist dagegen mit einem Nylonstoff bezogen. Für eine ausreichende Belüftung sorgen die Fliegengitterfenster auf allen Seiten.
Das Innenmaß des Anhängers beträgt 54 Zentimeter in der Länge, 60 Zentimeter in der Breite und er ist 80 Zentimeter hoch. Mittels der 67 Zentimeter langen Deichsel wird er am Hinterrad des Fahrrads befestigt. Da sein Eigengewicht lediglich 16 Kilogramm beträgt, stellt er zur Freude der Nutzer keine große Herausforderung beim Hinterherziehen dar.
Geeignet ist der Anhänger für alle Fahrräder, die einen 26 bis 28 Zoll großen Rahmen besitzen. Der Haupteingang befindet sich auf der Rückseite, ebenso lässt sich vorne die Klappe öffnen, sodass der Hund seinen Kopf herausstrecken kann. Die Käufer loben, dass die Größe des Einstiegs optimal bemessen ist und einen einfachen Zugang ins Innere ermöglicht.
Für einen guten Halt im Wagen sorgt der wasserabweisende, mit Gummi beschichtete Kunststoffboden, der laut einiger Käufer sehr stabil ausfällt. Der Hund erlangt mit ihm einen sicheren Sitz. Fällt mal etwas Regen vom Himmel, ist der Hund dank des optional einsetzbaren Regenschutzes im vorderen Bereich geschützt.
Sicherheit vermitteln die integrierten Reflektoren, die sowohl vorne, hinten und an den Reifen des Duramaxx – King Rex, Fahrradanhänger, Hundeanhänger befestigt sind. Ferner liegt dem Set ein Warnwimpel bei, der sowohl an einer kurzen sowie 145 Zentimeter langen Fahnenstange befestigt werden kann.
Der Zusammenbau des Fahrradanhängers gestaltet sich laut Hersteller sehr leicht. Dies konnten auch zahlreiche Benutzer bestätigen. Die Räder werden einfach aufgesteckt, während das Dach zusätzlich mit einer Querstange stabilisiert wird.
Mit wenigen Griffen lässt sich der Fahrradanhänger für Hunde ganz einfach zusammenlegen. Dadurch ist er auch völlig unkompliziert im Auto zu transportieren. Durch das kompakte Packmaß passt er gut in den Kofferraum, so die Käufer.
Leider wurde in manchen Rezensionen bemängelt, dass der Duramaxx – King Rex, Fahrradanhänger, Hundeanhänger qualitativ nicht so sehr überzeugt. In Einzelfällen rieb sich er Nylonstoff rasch durch, womit der Anhänger unbrauchbar wurde.
In einem Fall berichtete der Hundehalter davon, ihm sei der Anhänger während der Fahrt zur Seite gekippt. Der Schwerpunkt sei für enge Kurven zu hoch und reduziere so die Stabilität. Für größere Hunde ist dieser Anhänger gänzlich ungeeignet.

Vorteile:
  • robustes Stahlgerüst
  • pflegeleichter Nylonstoff
  • integrierte Reflektoren und Sicherheitswimpel
  • inklusive Regenschutz
  • gute Belüftungseigenschaften
Nachteile:
  • für größere Hunde nicht geeignet
  • Material zeigte bei manchen Käufern nach kurzer Zeit Verschleißerscheinungen
  • Kann in engen Kurven kippen

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Hunde Fahrradanhänger mit Stahlrahmen, Steckachsen, großer Einstieg vorne und hinten, Anti-Rutsch-Matte, Innenmaß: 79 x 63 x 61 cm, Außenmaß: 82 x 80 x 90 cm, Maximalbelastung: 40 kg, Eigengewicht: 14,5 kg, Polyesterbezug, Reflektoren, faltbar

Fahrradanhänger für mittelgroße Hunde: Der Transport eines Hundes am Fahrrad ist dank des Monz/Kranich Hundeanhänger

kein Problem. Der Fahrradanhänger zeichnet sich durch seinen stabilen Stahlrahmen aus und ist mit einem pflegeleichten Polyesterbezug ausgestattet. Sein Eigengewicht beträgt 14,5 Kilogramm.
Der Monz/Kranich Hundeanhänger ist hauptsächlich für die Verwendung bei kleinen und mittelgroßen Hunden ausgelegt. Sein Innenmaß ist 79 Zentimeter lang, 63 Zentimeter breit und 61 Zentimeter hoch. Die Maximalbelastung liegt bei 40 Kilogramm.
Für die nötige Sicherheit sorgen integrierte Reflektoren an den Speichen und ein Wimpel, der dem Set beiliegt. Einen sicheren Sitz im Wagen erlangt er Hund dank der Anti-Rutsch-Matte, die auf den Boden gelegt wird.
Der Monz/Kranich Hundeanhänger ist faltbar und daher leicht im Auto mitzunehmen. Die Reifen werden einfach über die Steckachsen angebracht.
Ein paar der Verwender kritisierten, dass der Stoff sehr stramm am Metallrahmen sitzt und dadurch leicht reißt. Manchen war auch die Bodenplatte ein wenig zu dünn. Sie verstärkten sie zusätzlich mit einer Sperrholzplatte.

Vorteile:
  • leichter Zusammenbau
  • stabiler Stahlrahmen
  • pflegeleichter Nylonbezug
  • Reflektoren und Wimpel sorgen für mehr Sicherheit
  • Anti-Rutsch-Matte auf dem Boden
Nachteile:
  • Bezug sitzt sehr stramm am Rahmen und kann reißen
  • manchen Nutzern war die Bodenplatte zu dünn

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Fahrradanhänger mit Nylonbezug, wasserabweisend, Maximalbelastung: 40 kg, Außenmaß: 125 x 95 x 72 cm, Innenmaß: 77 x 52 x 67 cm, Regenverdeck, Netzeinsätze, Metallrahmen, Reflektoren, Sicherheitswimpel, mehrere Ein- und Ausgänge, faltbar, Eigengewicht: 16 kg

Standard-Fahrradanhänger für kleine und mittelgroße Hunde: Der Karlie Doggy Liner Economy

besitzt eine Maximalbelastung von 40 Kilogramm. Dies bedeutet, dass vor allem kleine und mittelgroße Hunde mitgenommen werden können. Bei schlechtem Wetter rollt man einfach das integrierte Regenverdeck im vorderen Bereich aus, der Rest des Nylonstoffs ist wasserabweisend.
Der Fahrradanhänger für Hunde besitzt eine innere Länge von 77 Zentimetern, er ist 52 Zentimeter breit und 67 Zentimeter hoch. Der Vierbeiner steigt bequem vorne oder hinten ein. Die Fenster sind mit Netzeinsätzen versehen und gewährleisten somit eine optimale Belüftung.
Der Karlie Doggy Liner Economy wird einfach bequem mit der beigelegten Kupplung am Hinterrad des Fahrrads angebracht. Er besitzt ein Eigengewicht von 16 Kilogramm. Außerdem lässt er sich ganz einfach zusammenfalten, sodass er problemlos ins Auto passt.
Ein paar der Verwender bemängelten den glatten Boden. Dieser muss zusätzlich mit einer Anti-Rutsch-Matte ausgestattet werden, da der Hund andernfalls keinen Halt auf ihm hat.
Ferner kam es in einem Einzelfall vor, dass die Reifen des Karlie Doggy Liner Economy stark ausdünsteten und sich ein Gummigeruch in der Garage verteilte. Andere berichten von einem starken chemischen Geruch in Bezug auf den Stoff.

Vorteile:
  • stabiler Stahlrahmen
  • pflegeleichter Nylonbezug
  • Ein- und Ausgänge vorne und hinten
  • faltbar und leicht zu transportieren
  • einfache Montage
  • Belüftung ist gewährleistet
Nachteile:
  • Stoff roch in mehreren Fällen stark nach Chemie
  • in einem Fall dünsteten die Reifen stark aus
  • Bodenplatte ist nicht rutschfest

Hundeanhänger kaufen – welche Aspekte sind dabei wichtig?

Wer im Begriff ist, einen Hunde Fahrradanhänger zu kaufen, dem stellen sich zunächst viele Fragen. Denn ein solcher Anhänger ist vor allem eines: nicht gerade günstig. Für wen bereits feststeht, dass es ohne Fahrradanhänger nicht mehr geht, sollte sich jedoch um ein paar weiter Dinge Gedanken machen:

  • Wie oft möchte man den Fahrradanhänger verwenden? – Je öfter er im Gebrauch ist, desto qualitativer sollte er sein.
  • Welche Strecken hat man vor, damit zu befahren? – Sind längere Strecken auf unwegsamem Terrain geplant, sind profilierte Reifen unerlässlich. Die Federung spielt hierbei ebenfalls eine Rolle. Auf asphaltierten Straßen hingegen kann man unter Umständen auf sie verzichten.
  • Möchte man Kinder mitnehmen oder damit Joggen gehen? – Für solche Zwecke gibt es besondere Mehrzweckanhänger, die sich rasch umbauen lassen oder spezielles Zubehör mitbringen.
  • Macht der Hund das überhaupt mit? – Ein ängstlicher Hund, der nicht still sitzen kann, bekommt im Anhänger womöglich Platzangst. Eigentlich ist dies sogar die wichtigste Frage, die man sich im Vorfeld beantworten sollte. Denn einen Hund, der panische Angst im Anhänger bekommt, wird diesen niemals benutzen können.

Wann ist der Einsatz eines Hundeanhängers angezeigt?

Die Gründe für die Verwendung eines Hunde Fahrradanhängers sind sehr unterschiedlich und können wie folgt definiert werden:

  • Alter des Hundes: Welpen werden langsam an das Laufen längerer Strecken gewöhnt. Neben dem Fahrrad sollten sie die erste Zeit gar nicht erst herlaufen. Daneben sind ältere Hunde schneller erschöpft und schließlich überfordert. Manche von ihnen leiden auch unter gesundheitlichen Problemen, die ihnen das Laufen längerer Strecken nicht mehr erlauben. Sowohl Welpen als auch ältere und gesundheitlich angeschlagene Hunde profitieren somit vom Gebrauch eines Hunde Fahrradanhängers.
  • Größe des Hundes: Es sollte klar sein, dass ein Jack Russel Terrier oder eine Deutsche Dogge nicht so lange laufen können wie zum Beispiel Windhunde oder eben Rassen, die zum Laufen geboren wurden. Auf längeren Strecken können sie im Fahrradanhänger ausruhen und später erneut eine weitere Teilstrecke mitlaufen.
  • Temperaturen: Der Sommer mit seinen hohen Temperaturen kann einem Hund unterwegs stark zusetzen. Im Anhänger findet er Möglichkeiten, um sich auszuruhen und den Fahrtwind zu genießen.
  • Neue Gegenden erkunden: Immer dieselbe Runde zu laufen ist für viele Hunde auf Dauer langweilig. Man muss jedoch nicht immer direkt mit dem Auto zu einem besonders schönen Platz fahren. Ist er mit dem Fahrrad leicht zu erreichen, bringt man den Hund einfach im Anhänger unter und lässt ihn erst später raus. So kann er interessiert schnuppern und sich mit der neuen Umgebung vertraut machen, ohne von Beginn an erschöpft zu sein.

In einigen Fällen kann die Anschaffung eines Fahrradanhängers für den Hund also durchaus sinnvoll sein.

Welche Arten von Hundeanhängern fürs Fahrrad gibt es?

Hundeanhänger fürs Fahrrad gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Grundsätzlich wird jedoch nach den folgenden Arten unterschieden:

  • Standard-Hundeanhänger: Sie sind für den reinen Transport eines Hundes konzipiert. Sie sind relativ einfach gestaltet, besitzen aber auch nicht besonders viel Zubehör.
  • Mehrzweckanhänger: Wer mehrere Hunde mitnehmen möchte oder sogar seine Kinder in dem Anhänger transportieren will, der sollte sich nach solch einem Modell umsehen. Diese Modelle verfügen über zusätzliche Ausstattung, zum Beispiel eine Rückenlehne. Sie lässt sich nachträglich in den Anhänger integrieren und bietet Kindern unterwegs einen bequemeren Sitz. Vielfach sind sie mit einem Polster ausgestattet, damit weder Hund noch Kind auf dem harten Boden ausharren müssen.
  • 2-in-1-Fahrradanhänger: Diese Fahrradanhänger sind nicht nur mit einer Kupplung ausgestattet, sondern lassen sich mit wenigen Handgriffen auch zum Jogger umbauen. Wer mit seinem Hund also gerne Joggen gehen möchte, dieser aber nicht nebenher laufen soll, könnte hiermit das richtige Modell erwerben.

Für welche Ausführung man sich entscheidet, hängt von diversen Faktoren ab. Zunächst ist dabei der vorrangige Verwendungszweck wichtig. Wird lediglich der Hund transportiert, genügt in der Regel ein Standard-Anhänger. Soll er etwas stabiler sein und mehrere Hunde oder sogar Kinder transportieren, bietet sich hingegen der Mehrzweckanhänger an.

Welche Größe ist die richtige?

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Hunde Fahrradanhängers ist seine Größe. In diesem Bezug spielt auch das Höchstgewicht eine Rolle. Um herauszufinden, für welche Größe man sich entscheiden sollte, ist das Vermessen des Hundes unerlässlich. Daher werden zunächst die folgenden Werte (am besten mit einem flexiblen Maßband) ermittelt:

  • Länge: Mit der Länge ist das Maß des Hundes, von der Nasenspitze bis zum Ende der Rute gemeint. Anschließend wird noch die Länge der Beine vermessen. Zur Berechnung der korrekten Länge nutzt man dann die folgende Formel: Halbe Beinlänge + Gesamtlänge
  • Breite: Für die Breite ist es wichtig, dass der Hundeanhänger etwa doppelt so breit ist wie der Hund, der darin sitzt oder steht. Außerdem sollte er noch immer dazu in der Lage sein, eine bequeme Liegeposition einzunehmen. Zu groß sollte er allerdings auch nicht sein, da dies auf Kosten der Sicherheit geht.
  • Höhe: Die korrekte Höhe wird mithilfe des Maßbandes ermittelt, welches von den Ohrenspitzen bis zu den Pfoten gezogen wird. Hierzu addiert man schließlich etwa drei bis fünf Zentimeter.
  • Gewicht: Für gewöhnlich kennt jeder Hundehalter das ungefähre Gewicht seines Hundes. Fahrradanhänger sind mit einer maximalen Belastbarkeit ausgezeichnet, die nicht überschritten werden sollte. Denn nur dann kann der Anhänger auch die notwendige Sicherheit liefern.

Neben dem Innenmaß und der maximalen Belastbarkeit kommt es darauf an, ob der Hund hauptsächlich in dem Anhänger sitzt, steht oder liegt. Denn einige sind flacher geschnitten als andere und bieten dem Hund somit nur die Möglichkeit, den Kopf oben herauszustrecken. Einige Modelle sind dagegen nur mit einer kleineren Liegefläche ausgestattet.

Worauf beim Kauf noch geachtet werden sollte

Neben der Größe sind selbstverständlich auch noch andere Kriterien entscheidend, wenn man einen Hunde Fahrradanhänger erwirbt. Anhand der folgenden Kriterien lässt sich leichter bewerten, ob der Anhänger für den eigenen Bedarf das Richtige ist:

  • Montage: Der Fahrradanhänger sollte möglichst einfach und unkompliziert zu montieren sein.
  • Material: Die meisten Hundeanhänger bestehen aus einem Metallrahmen, der mit einem strapazierfähigen Stoff bezogen wird. Neben Aluminium oder Stahl für das Gestänge wird beim Bezugsstoff auf Polyester oder Nylon zurückgegriffen. Diese Materialien sind besonders pflegeleicht und tragen auch dazu bei, das Eigengewicht relativ gering zu halten.
  • Eigengewicht: Das Eigengewicht des Hunde Fahrradanhängers ist so wichtig, weil es das Gewicht ist, das man logischerweise hinter sich herzieht. Dazu kommt selbstverständlich noch das Gewicht des Hundes, das man bedenken sollte. Eine besondere Rolle spielt das Eigengewicht auch beim Gebrauch eines E-Bikes. Denn je größer die Last, desto geringer fällt schließlich auch die Akkuleistung des Fahrrads aus.
  • Reifen/Federung: Je nachdem, auf welchen Untergründen man unterwegs ist, braucht der Fahrradanhänger eine einfache oder bessere Federung. Je besser diese ist, desto höher ist auch der Fahrkomfort. Leider besitzen heutzutage noch immer viele Fahrradanhänger gar keine Federung. Die Profilierung der Reifen kann für unterschiedliche Untergründe besser oder schlechter geeignet sein. Die meisten Reifen sind zwischen 16 und 20 Zoll groß. Außerdem sollten die Reifen einfach abzunehmen sein, wenn man den Anhänger im Auto transportieren möchte.
  • Kupplung: Für gewöhnlich wird der Anhänger mittels einer Kupplung am Fahrrad befestigt. Hierfür wird zumeist die hintere Fahrradnabe zur Rate gezogen. Die Befestigung ist zumeist unkompliziert.
  • Belüftung: Damit der Hund im Anhänger atmen kann, befinden sich rund um den Anhänger Fenster, die mit Fliegengitter verkleidet sind. Sie lassen sich in der Regel mit einem Reißverschluss öffnen und wieder verschließen.
  • Isolierung: Einfache Modelle besitzen eine Basis-Isolierung, während andere die äußeren Temperaturen etwas besser abhalten. Thermo Anhänger schaffen besonders in der kühleren Jahreszeit ein angenehmeres Klima unterwegs, können aber auch im Sommer für eine kühlere Temperatur im Inneren des Anhängers sorgen.
  • Bodenwanne: Viele Hundeanhänger sind mit einer stabilen Bodenwanne ausgestattet, auf der sich der Hund niederlassen kann. Sie lässt sich für die Reinigung idealerweise herausnehmen, sodass man auch an die darunterliegenden Bereiche des Anhängers gelangt.
  • Bodenbelag: Um auf der Bodenwanne den richtigen Halt zu erlangen, sind die meisten Böden mit einer rutschfesten Oberfläche versehen. Dank dieser ist der Hund sehr gut dazu in der Lage, sich unterwegs auch in Kurven auszubalancieren.
  • Polsterung: Damit sich der Hund im Anhänger wohlfühlt, sollte man auf eine entsprechende Polsterung achten. Die Böden mancher Anhänger sind mit Nylon bezogen. Alternativ kann man auch ein Kissen einlegen. Dieser Punkt wird besonders wichtig, wenn man regelmäßig Kinder mitnimmt. Denn auch sie sollen es unterwegs möglichst bequem haben.
  • Ein- und Ausstieg: Der Ein- und Ausstieg befindet sich bei vielen Anhängern auf der Rückseite. Wird er jedoch auch zum Transport von Kindern eingesetzt, sollte es vorne zusätzlich einen Eingang geben, durch den die Kinder in den Hänger gesetzt werden können. Für den Hund bietet dieser gleichzeitig die Option, den Kopf unterwegs herauszustrecken.
  • Faltmaß: Besonders wichtig ist das Faltmaß dann, wenn man den Anhänger im Auto mitnehmen will. Denn anhand dieser Angabe ist es möglich, zu prüfen, ob er überhaupt ins Auto passt.
  • Regenschutz: Bei schlechtem Wetter kann ein integrierter Regenschutz den Hund im Inneren des Anhängers trocken halten. Allerdings sind die meisten Fahrradanhänger für Hunde lediglich auf der Vorderseite mit einem solchen ausgestattet.
  • Zusatzfächer: Wer unterwegs Dinge wie Leckerchen oder Kotbeutel mitnehmen möchte, kann diese in den Zusatzfächern des Anhängers verstauen – Sofern dieser welche besitzt.

Diese Sicherheitskriterien sollte ein Hundeanhänger fürs Fahrrad besitzen

Die Einhaltung der Sicherheitsregeln ist beim Transport eines Hundes im Fahrradanhänger immer von Bedeutung. Um diese zu gewährleisten, sind die meisten Hunde Fahrradanhänger daher mit ein paar besonderen Eigenschaften ausgestattet. Diese umfassen:

  • Integrierte Leine: Idealerweise verfügt der Anhänger über eine Kurzleine, an welcher der Hund unterwegs befestigt wird. Dies sorgt dafür, dass der Vierbeiner unterwegs nicht aus dem Hänger springt und entwischt. Alternativ nutzen manche Fahrradanhänger auch einen integrierten Ring, an dem die eigene Hundeleine befestigt werden kann.
  • Kippschutz: Einige Hundeanhänger sind mit einer Sicherheitsdrehkupplung ausgestattet. Diese verhindert, dass der Anhänger nach hinten kippt, wenn das Fahrrad einmal umfällt. Ein tiefer Schwerpunkt ist ebenfalls ein gutes Merkmal, der in diesem Punkt eine Rolle spielt.
  • Reflektoren: Um unterwegs besser sichtbar für andere Verkehrsteilnehmer zu sein, sind viele Fahrradanhänger für Hunde mit Reflektoren ausgestattet. Bestenfalls befinden sich diese rund um den Anhänger.

Um noch mehr Sicherheit zu erlangen, sollte das Tier unterwegs mit einem Hundegeschirr gesichert werden.

Wie wird ein Hundeanhänger gereinigt?

Glücklicherweise setzt sich jeder Hunde Fahrradanhänger aus Bestandteilen zusammen, die einfach zu reinigen sind. In erster Linie sollte man sich an die Reinigungsempfehlungen des Herstellers halten.

Generell lässt sich jedoch sagen, dass es zunächst sinnvoll ist, die Bodenwanne aus dem Anhänger zu entfernen und alles gründlich mit einem Staubsauger zu reinigen. Dabei wird grober Schmutz und Sand entfernt.

Im Anschluss genügt es in der Regel, mit einem feuchten Tuchund einem milden Reinigungsmittel sämtliche Oberflächen abzuwischen. Die Wanne kann mit Wasser und einem Schwamm abgewaschen werden. Danach sollte alles an der frischen Luft trocknen, bevor der Anhänger wieder in Gebrauch genommen wird.

So gewöhnt man seinen Hund an den Fahrradanhänger

Ein so großes Ding wie der Fahrradanhänger ist für viele Hunde vor allem eines: unheimlich. Daher ist es umso wichtiger, ihnen die Chance zu geben, sich an den Anhänger zu gewöhnen.

Am besten öffnet man zunächst sämtliche Ein- und Ausgänge, damit der Hund den Anhänger eingehend beschnuppern und von allen Seiten inspizieren kann. Gleichzeitig bietet sich ihm eine Fluchtmöglichkeit, wenn es dann erst einmal ans Einsteigen geht.

In manchen Fällen hilft es auch, die Räder erst dann zu montieren, wenn der Hund seine Angst verloren hat. Ist erst einmal das Bewusstsein beim Hund vorhanden, dass dieser Gegenstand keine Gefahr darstellt und der Hund sich auch mal in den Anhänger setzt, kann man versuchen, die Eingänge zu schließen.

Sämtliche Vorgänge werden dabei positiv mit Leckerchen bestärkt und der Hund wird zusätzlich gelobt. Erst wenn der Hund sicher im Anhänger sitzt und damit zurechtkommt, dass sämtliche Ein- und Ausgänge geschlossen sind, sollte man damit beginnen, ihn zu bewegen.

Die ersten Touren fallen idealerweise kurz aus. Somit wird der Hund nicht unnötig überfordert. Während der Fahrten sollte jemand mitfahren und den Vierbeiner ein wenig beobachten. Wirkt er entspannt, darf die Tour schrittweise verlängert werden.

Ferner ist es wichtig, sein eigenes Fahrverhalten dem Hund anzupassen. Das bedeutet, keine engen Kurven zu fahren, die Bergabfahrt nicht zu schnell zu nehmen und auch sonst hektisches Verhalten zu vermeiden. Auf diesem Weg wird die gemeinsame Tour zu einem tollen Erlebnis für Mensch und Hund.

Alternativprodukte

Wenn der Kauf eines Fahrradanhängers für den Hund nicht infrage kommt, gibt es möglicherweise eine Alternative, die man in Anspruch nehmen kann. Hierfür kommen die folgenden Optionen infrage:

  • Lastenfahrrad für Hunde: Dieses ist besonders für den Transport größerer Hunde geeignet. Es ist so gebaut, dass sich im Bereich vor dem Lenker eine Box befindet, in dem einer oder mehrere Hunde Platz nehmen können. Ein großer Vorteil besteht darin, dass sich die meisten Lastenfahrräder sehr viel leichter lenken lassen. Im Stadtverkehr sind sie daher häufig beliebter als der Anhänger. Außerdem sind sie sehr robust gebaut und haben eine höhere Maximalbelastung.
  • Hundebox fürs Fahrrad: Mit einer solchen Box lässt sich ein Hund sicher auf dem Gepäckträger des Fahrrads transportieren. Sie sind aufgebaut wie eine gewöhnliche Hunde-Transportbox, sind jedoch mit einer speziellen Befestigungsmöglichkeit fürs Fahrrad ausgestattet. Der Vorteil besteht darin, dass die Kunststoffboxen relativ robust sind. Allerdings kann der Hund unterwegs für gewöhnlich nicht viel sehen, da rund herum lediglich Belüftungsschlitze integriert sind. Außerdem eignen sie sich nur für die Mitnahme kleinerer Hunde.
  • Hundekörbchen fürs Fahrrad: Sie lassen sich bequem am Lenker befestigen und es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen. Einige dieser Hundekörbchen bestehen aus robustem Nylon, andere aus Korbgeflecht. Beide bieten dem Hund unterwegs die Möglichkeit, nach draußen zu sehen. Hierfür sind im Nylon-Modell Fenster aus Fliegengitter integriert, die Rattan-Körbchen sind stattdessen mit einem Gitter ausgestattet.