Agility-Set – Hundesport im eigenen Garten

Aktualisiert am: 17.01.2022

Ein Agility-Set eignet sich besonders für Hundebesitzer, die ihre Lieblinge auch zu Hause im eigenen Garten geistig und körperlich beschäftigen möchten. Die Grundübungen können Sie mit einem Agility-Set bequem im Garten trainieren.

Agility Sets Testsieger* 2022

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Agility-Starter-Set mit vier Slalom-Stangen, einer höhenverstellbaren Sprunghürde bis 86 cm, Tunnel von 60 cm Durchmesser und 152 cm Länge, Markierung für den Ruhebereich

Agility-Set für Anfänger: Das Procyon Dog Agility Starter-Set

eignet sich perfekt für den Anfänger im Hundesport. Die einzelnen Geräte können problemlos ohne spezielles Werkzeug aufgebaut werden.
Durch die mitgelieferten Erdnägel werden sie einfach im Boden fest verankert. Eine Aufbau-und Spielanleitung verhilft dem Hundebesitzer zu einem schnellen Einstieg.
Käufer dieses Produkts beurteilen vor allem die Wetterfestigkeit der Geräte als äußerst positiv. So können die Geräte bei jedem Wetter und auch sogar im Winter draußen aufgebaut bleiben. Der Aufbau gestaltet sich zudem sehr einfach und kann auch von Laien ohne Werkzeug durchgeführt werden.
Wer mit dem Procyon Dog Agility Starter-Set mobil unterwegs sein möchte, freut sich über die beiden mitgelieferten Transporttaschen. So können die Stangen und auch der Tunnel bequem mitgeführt werden.
Für die Erdnägel-Spitzen werden sogar Plastikschoner mitgeliefert. Dadurch ist die Verletzungsgefahr von Hund und Mensch beim Transport sehr gering.
Besonders der mitgelieferte Tunnel wird von den meisten Käufern als sehr robust beschrieben. Mit dem Durchmesser von 60 cm können sowohl große als auch kleine Hunde bequem durchlaufen. Da die Länge des Tunnels mit ca. 1 Meter 50 cm überschaubar ist, haben auch ängstliche Hunde den Mut gefunden, ihn zu durchlaufen.
Der Tunnel kann auch notfalls in der Wohnung benutzt werden, da es nicht zwingend erforderlich ist, ihn mit Erdnägeln am Boden zu befestigen. Die Slalomstangen können allerdings nur im Freien auf weichem Boden/Rasen verwendet werden.
Die mitgelieferte Pausenbox kann auch gut zweckentfremdet werden, um dem Hund beizubringen, auf einem bestimmten Platz zu verweilen. Alles in allem können mit dem Procyon Dog Agility Starter-Set alle Grundübungen, die für diesen Hundesport wichtig sind, bequem zu Hause trainiert werden.

Vorteile:
  • inklusive Tunnel
  • wetterfest
  • mit den Taschen gute Transportmöglichkeit
  • für große und kleine Hunde geeignet
  • mitgelieferte Trainingsanleitung
Nachteile:
  • nur auf weichem Boden zu verwenden

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Agility-Set bestehend aus Slalomstangen, Hürde, Springreifen und Tragetasche

Agility-Set für Einsteiger: Das Momex Agility Set

bietet dem Hund vielseitige Trainingsmöglichkeiten wie Slalom, Hürden-Sprung und das Springen durch einen Reifen. Alle Geräte können durch ein einfaches Stecksystem zusammengebaut werden. Spezielles Werkzeug wird dafür nicht benötigt.
Die Sprunghöhe der Hürde kann stufenlos variiert werden. Somit ist das Springen auch für kleine oder sehr ängstliche Hunde möglich. Die Querstange wird auf Haltern einfach nur aufgelegt. Sollte der Hund dagegen springen, wird sie einfach nur auf den Boden fallen und der Hund kann sich dabei nicht verletzen.
Der Sprungreifen besteht beim Momex Agility Set Hunde Training aus einem Schlauch, der zu einem Reifen gesteckt wird. Einige Kunden bemängelten, dass diese Verbindung sehr schlecht halte und somit der Kreis oftmals auseinandergebrochen ist. Allerdings kann durch diese sanfte Steckverbindung mit Klettverschlüssen kein Hund verletzt werden, wenn das System bei einem Sprung nicht hält.
Der Sprungreifen kann in seinem Durchmesser nicht variiert werden. Für größere Hunde ist er daher nicht geeignet. Ebenfalls kann die Höhe des Sprungreifens nicht angepasst werden. Am besten eignet sich dieses Gerät daher lediglich für mittelgroße Hunde.

Vorteile:
  • ausgeklügeltes Stecksystem für den leichten Aufbau
  • gut zu transportieren mit den Transporttaschen
  • wetterfest
  • inklusive Schutzkappen für die Erdnägel
Nachteile:
  • Sprungreifen nicht sehr stabil
  • nur auf Rasen zu verwenden

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: Agility-Set mit 8 Kunststoff-Stangen, mit Erdnägeln von 1 Meter Länge, 1 Hürdenstange, 1 Sprungring, Aufbauanleitung

Agility-Set mit Sprungring: Das Wuzzmann Agility-Beginner-Set

eignet sich perfekt für den Agility-Anfänger. Der Parcours ist blitzschnell mit den durchdachten und leicht zu montierenden Halterungen aufgebaut.
Die Sprunghöhe der Hürde kann bis auf 95 cm eingestellt werden. Ebenso verhält es sich mit dem Sprungring.
Käufer des Wuzzmann Agility-Beginner-Set freuten sich über die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten dieser Geräte. Auch dass die Hürdenhöhe variabel eingestellt werden kann, wurde von vielen Anwendern positiv erwähnt.
Einzig und allein der Sprungreifen bereitete einigen Käufern beim Aufbau Probleme. Auf der mitgelieferten Aufbauanleitung soll der richtige Zusammenbau nicht richtig dargestellt sein. Allerdings wurde mit Kreativität der Aufbau in allen Fällen gemeistert.
Die Metallspitzen der Slalomstangen sind allerdings sehr stabil, sodass sie jedem Hund standhalten. Das Material der Stangen besteht aus einem weichen Kunststoff.
Dadurch ist es etwas schwierig, sie im Boden zu befestigen. Allerdings betonen die Käufer auch, dass die Weichheit der Stangen das Verletzungsrisiko beim Hund minimiert.

Vorteile:
  • leichter Aufbau der Stangen und Hürde
  • Wetterfestigkeit
  • kein Verletzungsrisiko für Mensch und Tier
  • gute Transportierbarkeit
Nachteile:
  • Sprungring lässt sich nur schwer formen
  • nur auf weichem Boden zu verwenden

Agility-Set kaufen – Auf den Inhalt kommt es an

Agility-Sets für Hunde bestehen aus einem oder mehreren Agility-Geräten, aus denen man im Garten einen Parcours aufbauen kann. Hindernisse, Rampen, Tunnel oder Slalom-Strecken müssen dabei vom Hund passiert oder überwunden werden. In einem offiziellen Wettbewerb kommt es dabei auch auf die Geschwindigkeit und Fehlerfreiheit an.

Wer Agility als Hobby ausübt oder nur einmal ausprobieren möchte, ob diese Sportart etwas für sich oder seinen Hund ist, kann ein paar anfängergeeignete Geräte in einem Agility-Set kaufen und im eigenen Garten aufbauen. Normalerweise besteht ein Agility-Parcours aus folgenden Geräten bzw. Hindernissen:

  • Hürden: Die Hürden bestehen üblicherweise aus drei Stangen. Zwei Stangen werden senkrecht am Boden befestigt und die dritte Stange wird quer als Hindernis angebracht. Die Höhe bzw. der Abstand vom Boden kann meistens variabel eingestellt werden. Somit ist eine Hürde für große und kleine Hunde gleichermaßen geeignet. Üblicherweise wird eine Hürde vom Hund übersprungen. Es sind aber viele Trainings-Variationen möglich wie beispielsweise auch ein Unterlaufen der Hürde vom Hund.
  • Tunnel: Der Tunnel soll vom Hund durchlaufen werden, während der Besitzer außerhalb nebenher läuft. Tunnel gibt es in verschiedenen Längen zu kaufen. Für den Trainingsbeginn empfiehlt sich eine kurze Variante mit einem großen Durchmesser. Längere Tunnel können aber wie eine Ziehharmonika gekürzt werden, so das auch Anfänger-Hunde sofort mit dem Training beginnen können.
  • Slalom-Stangen: Bei den Slalom-Stangen handelt es sich um Kunststoffstangen, die mithilfe einer Spitze senkrecht in den Boden gesteckt werden können. Der Abstand zwischen zwei Stangen beträgt üblicherweise weniger als 1 m. Der Hund soll den Parcours im Slalom durchlaufen – was sich im ersten Augenblick einfach anhört, ist eine der schwersten Agility-Übungen überhaupt.
  • Reifen: Ein Springreifen ist eine andere Variation zum Hürden-Sprung. Ein Reifen kann variabel in der Höhe angebracht werden und muss vom Hund durchsprungen werden. Je nach Durchmesser und Höhe des Reifens gestaltet sich der Schwierigkeitsgrad.
  • Transporttasche: Bei den meisten Agility-Sets sind geeignete Transporttaschen inklusive. Diese sind passgenau für die vorhandenen Geräte abgemessen. Eine Transporttasche ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Hundebesitzer nicht nur im Garten sondern auch mobil mit seinem Tier trainieren möchte. So können die Geräte bequem im Auto oder sogar auf dem Spaziergang mitgeführt werden.

Aus diesem Material bestehen die Geräte im Agility-Set

Fast alle Geräte in einem handelsüblichen Agility-Set sind aus Kunststoff gefertigt. Dadurch sind sie wasser- und wetterfest, leicht zu reinigen und für die Verwendung im Außenbereich geeignet. Durch das geringe Gewicht von Agility-Geräten aus Kunststoff lassen sie sich außerdem leicht transportieren und einfach auf- und abbauen.

Weiterhin sollte der Hundebesitzer darauf achten, dass sämtliches Material bruchsicher ist. Wenn der Hund ein Gerät anspringt, darf das Material nicht splittern, sodass sich das Tier verletzen könnte. Die meisten Hersteller garantieren aber mit einem Siegel, dass sowohl Mensch als auch Hund gesundheitlich nicht beeinträchtigt werden können.

Viele Geräte in einem Agility-Set verfügen über eine Konstruktion aus mehreren Stangen. Für eine sichere Befestigung in weichen Böden werden diese einfach in den Boden gesteckt und mit den häufig beiliegenden Erdnägeln gesichert. Auf diese Weise lassen sich viele Geräte im Agility-Set ohne Werkzeug montieren und aufstellen.

Funktional sind diese Agility-Sets vor allem bei Ausflügen in den Wald oder beim Training im eigenen Garten. Auf befestigten Untergründen können sie hingegen nicht verwendet werden.

Worauf kommt es beim Agility-Training an?

Beim echten Agility-Training kommt es vor allem auf Fehlerlosigkeit und Schnelligkeit beim Überwinden der Hindernisse an. Wer also Ambitionen hat, später an Turnieren teilzunehmen, sollte diesen Aspekt von Anfang an in das Training einbauen.

Grundsätzlich soll der Hund auf Anweisung seines Halters die Trainings-Geräte überspringen, durchlaufen oder auch überlaufen. Wichtig ist dabei, dass er keine eigenen Entscheidungen trifft, sondern während des Parcours permanent auf seinen Trainer achtet, der ihm das nächste Hindernis anzeigt.

Dabei hat es sich bewährt, dass der Halter seinem Hund durch Körpersprache anzeigt, welches Gerät als Nächstes dran ist. Die einzelnen Geräte können zwar mithilfe von Kommandos betitelt werden – beispielsweise das Wort „Tunnel“ für das Durchqueren eines Tunnels – aber die Laufrichtung oder von welcher Seite eine Hürde übersprungen werden soll, gibt der Mensch anhand seiner Körperhaltung vor.

Mensch und Hund werden durch die Ausübung des Sports „Agility“ zu einer wahren Einheit verschmelzen. Der Hund lernt dabei, sich auf seinen Menschen zu verlassen und ebenso auch umgekehrt. Der Mensch traut seinem Hund immer mehr zu und das wirkt sich positiv auf die Bindung zwischen beiden aus.

Für welche Hunde ist der Agility-Sport geeignet?

Für den Turniersport „Agility“ kommen selbstverständlich nur sehr sportliche und gesundheitlich fitte Hunde infrage. Die Vierbeiner sollten das erste Lebensjahr vollendet haben, weil durch die vielen Sprünge die Gelenke sehr belastet werden.

Das gleiche gilt für sehr alte Hunde. Im Zweifel sollte immer der Tierarzt zurate gezogen werden, ob der Hund bestimmte Übungen leisten kann.

Mit einem Agility-Set für Anfänger können Hunde auch fernab des Wettbewerbs im privaten Bereich sehr gut geistig und körperlich ausgelastet werden. Das Tempo dabei bestimmt der Besitzer und sollte es immer seinem jeweiligen Hund anpassen. Sehr niedrige Hürden können auch von älteren Hunden oder Tieren mit Handicaps einfach nur übergangen werden und durch einen Tunnel sollte nahezu jedes Tier laufen können.

Für das Training zu Hause sollte auf jeden Fall der Spaß im Vordergrund stehen. Sehr kreative Hundebesitzer wandeln einige Übungen einfach ab und nutzen die Geräte im Agility-Set so, dass es Mensch und Hund nur Freude macht. Die Vierbeiner sind durch die Abwechslung oftmals sehr dankbar, vor allem, da jedes hündische Erfolgserlebnis vom Hundebesitzer ausgiebig belohnt werden sollte.

Was kann mit den Geräten im Agility-Set zusätzlich trainiert werden?

Wer keinen sportlichen Ehrgeiz besitzt, kann trotzdem mit den einzelnen Geräten die Beziehung zu seinem Hund zum Positiven verändern. Eine gute Mensch-Hund-Beziehung zeichnet sich dadurch aus, dass sich beide gut verständigen können. Mit einer einzelnen Hürde als Trainingsgerät kann die Kommunikation zwischen dem Hundebesitzer und seinem Tier erheblich verbessert werden.

Hunde sind sehr schlaue Wesen und können gut konditioniert werden. Was sie einmal begriffen haben, wiederholen sie ohne nachzudenken immer wieder, in der Hoffnung, dafür eine Belohnung zu bekommen.

Geht der Hundebesitzer immer wieder mit seinem Hund an der Seite frontal auf eine Hürde zu, wird er sie vermutlich ohne vorheriges Kommando einfach überspringen. Das ist darin begründet, dass der Hund das Gerät an sich als Aufforderung sieht, es zu überspringen.

Der Hundebesitzer kann hier ansetzen und von seinem Vierbeiner einfach einmal etwas anderes verlangen. Der Hund wird dann zwar etwas irritiert sein, aber wenn er sich darauf einlässt, vollbringt er tatsächlich geistige Höchstleistungen. Auch die Impulskontrolle kann mit einem solchen Vorgehen sehr gut trainiert werden.

Folgende Möglichkeiten und Variationen bieten sich dabei an:

  • Hund soll vor der Hürde erst das Kommando „Sitz“ ausführen, bevor er springt
  • Hund soll vor der Hürde erst das Kommando „Platz” ausführen, bevor er springt
  • Hund springt von dem Besitzer weg über die Hürde
  • Hund springt auf den Besitzer zu über die Hürde
  • Mensch und Hund gehen einfach an der Hürde vorbei, ohne dass der Hund springt
  • Besitzer wirft Spielzeug über die Hürde, Hund springt hinterher und bringt es über die Hürde zurück
  • Mensch steht 10 Meter von der Hürde entfernt und schickt seinen Hund darüber

Welche Zubehörgeräte gibt es zum Agility-Starter-Set?

Haben Hund und Besitzer Gefallen am Agility gefunden, können weitere Übungsgeräte im Handel erworben werden. Dadurch kann das Agility-Set erweitert und der der häusliche Parcours deutlich verlängert werden.

Übliche Zubehörgeräte sind:

  • Wippe: Eine Agility-Wippe sieht optisch aus wie eine Wippe für Kinder, aber sie wird anders benutzt. Der Hund soll die Wippe überlaufen. Er beginnt an der Seite, die auf den Boden gelehnt ist. In der Mitte wird es für den Vierbeiner sehr wackelig, da das Gerät dann umschwenkt. Liegt die andere Seite auf dem Boden, kann der Hund bergab weiter laufen. Hier handelt es sich um eine konzentrierte Geschicklichkeitsübung.
  • Steg: Bei dem Steg handelt es sich um ein Gerät, welches ebenfalls überlaufen werden soll. Die Schwierigkeit besteht hierin, dass der Hund in der Höhe über ein schmales Brett laufen muss.
  • A-Wand: Eine A-Wand ähnelt optisch dem Buchstaben „A“ und muss vom Hund überwunden werden. Solch eine Wand kann sehr steil gestellt werden, sodass es sehr schwierig für den Hund werden kann. Dieses Gerät sollte nur angeschafft werden, wenn der Hund gesundheitlich fit und sehr sportlich unterwegs ist.
  • Weitsprung: Bei diesem Gerät kommt es nicht auf die Höhe an, sondern auf die Weite. Bei den meisten Produkten kann die Weite variabel eingestellt werden.