Leckerlibeutel – Die Belohnung immer griffbereit

Aktualisiert am: 10.05.2023

Ein Leckerliebeutel ist besonders beim täglichen Gassigehen und beim Hundesport ein praktisches Accessoire. Gerade im Welpenalter kommt nichts über Leckerli als Belohnung hinaus. Hunde lernen so am schnellsten Kommandos.

Doch wenn der Hund vor allem feuchte und bröselige Leckerlis mag, ist die Aufbewahrung in der Jackentasche keine gute Idee. Ein Leckerlibeutel muss her. Darin sind die kleinen Belohnungen immer griffbereit und nichts verschmutzt die Jackentasche.

Leckerlibeutel kaufen – Auf welche Aspekte kommt es an?

Mit der Hundeerziehung kann man nicht früh genug anfangen. Schon im Welpenalter sollte der tierische Freund auf die wichtigsten Kommandos folgen. Am besten funktioniert das Training mit einer Belohnung in Form von Leckerlis.

Wofür eignet sich ein Leckerlibeutel?

Viele Hundebesitzer führen die benötigten Leckerlis in ihrer Hosen- oder Jackentasche mit sich. Das ist nicht immer angenehm, besonders nicht, wenn man die Jacke oder Hose nicht nur für Spaziergänge mit dem Hund reserviert hat.

Wenn man noch andere Dinge wie Schlüssel oder Smartphone in der Jacken- oder Hosentasche aufbewahrt, wird es schnell unangenehm. Reste der Leckerlis können an allem kleben, was man in der Tasche verstaut. Auch ist es unangenehm, dauerhaft nach Hundefutter zu riechen.

Eine Leckerlitasche ist eine sehr gute Lösung. Sie bringt nur Vorteile für den Hundehalter, aber auch für den Hund. Viele Leckerlis riechen intensiv, sind bröselig oder feucht.

Ein weiteres Thema sind vergessene Leckerlis. Wenn man nicht alle Belohnungen wegtrainiert hat, sich eines in der Jackentasche verirrt und erst später gefunden wird, ist es trocken und hart. Der Hund mag es nicht mehr.

Das trockene Leckerli müsste nun entsorgt werden. Damit wird nicht nur Futter verschwendet, sondern auch Geld. Wer aber auf eine Futtertasche setzt, hat immer frische Leckerli parat. Auch wird keines einfach so vergessen.

Im Sommer ist eine Bauchtasche für Leckerlis am praktischsten. Wenn man keine Hosen- oder Jackentasche parat hat, weil man nur ein Kleid oder einen Rock trägt, kann man auf die Futtertasche setzen. So können alle benötigten Leckerlis ohne Probleme transportiert werden.

Welche Modelle der Leckerlibeutel gibt es?

Für welchen Futterbeutel man sich entscheidet, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Manche mögen es gern, wenn die Futtertasche am Gürtel hängt. Andere bevorzugen sie vor dem Bauch. Wieder andere wollen flexibel sein und die Leckerlitasche auch an eine Gürtelschlaufe, die Handtasche oder ans Fahrrad hängen können.

  • Gürteltasche für Leckerlies: Die Gürteltasche für Leckerlies kann mit einer Schlaufe durch den Gürtel gezogen werden. Manchmal kommt sie auch mit Klettverschluss daher. So hat man die Möglichkeit, die Tasche überall am Gürtel zu befestigen.
  • Bauchtasche für Leckerlies: Die Bauchtasche für Leckerlies ist eine komplette Tasche mit Befestigung, die um den Bauch gebunden werden kann. Mit einem Clip wird sie geschlossen und kann auf die eigene Bauchweite eingestellt werden. Vorteil dabei: Auch mit Rock und Kleid kann die Bauchtasche jederzeit getragen werden. Man ist nicht auf eine Hose angewiesen.
  • Leckerlibeutel für das Training: Der Leckerlibeutel für das Hundetraining kann überall mit einer Schlaufe oder einem Klettverschluss befestigt werden. Ob am Fahrrad, an der Einkaufs- oder Handtasche oder am Kinderwagen – der Beutel findet seinen Platz. So ist das Training frei, weil der Hund nicht weiß, wann er eine Belohnung bekommt.

Tipp: Für welche Variante man sich auch entscheidet, der Futterbeutel sollte ab und zu die Seite wechseln: Mal rechts, mal links, mal vor dem Bauch, mal über dem Po. So gewöhnt sich der Hund nicht daran, dass es auf einer speziellen Seite aus der Tasche die Belohnung gibt.

Welche Größen gibt es beim Leckerlibeutel zu kaufen?

Oft wird die Leckerlitasche in Einheitsgröße angeboten. Nun könnte man meinen, dass große Hunde auch größere Leckerlis benötigen. Tatsächlich macht es aber mehr Sinn, auch für sie kleine Leckerlis bereitzuhalten.

Wenn der Hund satt ist, will er nicht mehr trainieren. Dabei ist es egal, ob es sich um einen großen oder kleinen Hund handelt. Zu viele Leckerlis machen träge und müde.

Besser ist es also, auf kleine, weiche Leckerlis zu setzen. Das Training geht so besser vonstatten, da der Hund nicht lange Kauen muss und direkt wieder lernbereit ist. Außerdem machen kleine Leckerlis Hunger auf mehr und das bekommt die Fellnase, wenn sie Leistung bringt.

Es ist also Quatsch, für einen großen Hund eine extra große Leckerlitasche zu kaufen. Die Leckerlis sollten lieber klein gewählt und leicht zu kauen sein. So tut es auch ein Leckerlibeutel in Einheitsgröße.

Welche Materialien gibt es bei der Leckerlitasche?

Das Material für eine Leckerlitasche kann vielfältig gewählt werden. Es gibt nicht das eine Material, das die Lösung für alle Hundebesitzer ist. Nein, es kann nach Belieben frei gewählt werden.

Manch einer mag kein Leder, weil er Tierschützer ist. Ein anderer möchte einen Leckerlibeutel, der direkt in der Waschmaschine gewaschen werden kann.

Wieder jemand anders möchte einen Futterbeutel zum Ausspülen nach jedem Gebrauch. So vielfältig wie die Bedürfnisse der Hundebesitzer sind, so unterschiedlich sind auch die Futterbeutel.

Um einen guten Überblick zu bekommen, werfen wir einen Blick auf die gängigsten Materialien bei den Leckerlibeuteln:

Futterbeutel aus Silikon

Der Leckerlibeutel aus Silikon ist eine saubere Sache. Wer mit sehr wenig Aufwand den Futterbeutel reinigen möchte, greift zu einem Leckerlibeutel aus Silikon. Das Material ermöglicht es, den Futterbeutel einfach unter fließendes Wasser zu halten. Mit ein bisschen Spülmittel ist er schnell wieder sauber und rein.

Gleichzeitig hält er die Leckerlis frisch. Durch das Material halten sich Leckerlis in ihm besonders lange. Geschlossen wird er oft mit einem Magnet- oder Schnappverschluss, sodass jederzeit in ihn hinein gegriffen werden kann.

Der Futterbeutel aus Silikon ist oft aus einem Guss. Er wird am Stück gegossen und kann ohne Probleme am Gürtel getragen werden. So ist jede Belohnung immer griffbereit.

Futterbeutel aus Kunstfaser

Ähnlich gefragt wie der Leckerlibeutel aus Silikon ist auch der Futterbeutel aus Kunstfaser. Das Material ist robust und lange haltbar. Anders als die Silikon Futterbeutel sind sie aber aus Stoff hergestellt und nicht so starr.

Oft kommen diese Leckerlibeutel mit einem Kordelzug daher. Das ist teilweise praktisch, weil der Futterbeutel unterwegs immer gut geschlossen ist und nichts herausfallen kann. Teilweise ist der Umstand aber auch unpraktisch, weil nicht sofort ein Leckerli gegeben werden kann, weil der Kordelzug erst geöffnet werden muss.

Der Futterbeutel aus Kunstfaser ist abwaschbar unter fließendem Wasser. Er kann aber auch in die Waschmaschine gegeben werden. Eine kleine Trockenzeit sollte beiden Methoden eingeräumt werden.

Leckerlibeutel aus Leder

Der Leckerlibeutel aus Leder ist ebenfalls sehr beliebt. Bei allen Nicht-Veganern steht er ganz oben auf der Liste. Er ist robust, lange haltbar und abwaschbar.

Unter fließend Wasser kann er gereinigt werden. Oft ist er mit Magnetverschluss oder Kordelzug zu schließen. Je nach Verschlussart kommt man schneller oder langsamer an die Leckerlis heran. Was einem besser gefällt, muss man aber selbst herausfinden.

Im Gegensatz zu Silikon und Kunststoff nimmt Leder leider den Geruch der Leckerlis an. Auch wenn der Beutel regelmäßig gereinigt wird, kann er nach Hundefutter riechen. Oft hat Leder aber auch einen eigenen Geruch, womit der Hundefuttergeruch etwas überdeckt wird.

Welche Ausstattungsvarianten hat ein Leckerlibeutel?

Futterbeutel kommen in vielen verschiedenen Formen, Farben und Ausstattungsvarianten daher. Doch welche Leckerlitasche ist leicht in der Handhabung? Worauf sollte nicht verzichtet werden, gerade wenn man feuchte Leckerli füttert?

Wir verraten die verschiedenen Ausstattungsmerkmale:

Wasserdichte Leckerlibeutel

Der wasserdichte Futterbeutel ist besonders praktisch für Regentage. Die trockenen Leckerlis können im Inneren des Beutels nicht nass werden. So sind sie lange haltbar. Darüber hinaus können auch die feuchten Leckerlis nicht durch das wasserdichte Material nach außen treten.

Leckerlibeutel mit Magnetverschluss

Der Magnetverschluss ist besonders praktisch. Er ist leicht mit einer Hand zu öffnen. Oft klappt er von alleine zu, wenn er offengelassen wird. So wird nichts trocken oder nass.

Kleiner Nachteil: Mit dem Magnetverschluss schließt der Futterbeutel nicht luftdicht und die Leckerlis könnten trocken werden. Das dauert aber seine Zeit und so ist der Leckerlibeutel mit Magnetverschluss eine der beliebtesten Verschlussarten in diesem Bereich.

Leckerlibeutel mit Schnappverschluss

Der Schnappverschluss am Leckerlibeutel ist superpraktisch. Man braucht nur eine Hand, um ihn zu öffnen. Auch das Schließen lässt sich mit einer Hand vollziehen.

Dabei schließt der Schnappverschluss oft komplett zu, sodass die Leckerlis im Beutel frisch bleiben. Es kommt allerdings auch auf das Material an, aus dem die Futtertasche gefertigt wurde.

Leckerlibeutel zum Zuziehen

Der Klassiker unter den Leckerlitaschen zeigt sich mit einem Verschluss zum Zuziehen. Dieser wird per Kordelzug geschlossen. Die Handhabung wird oft gewählt, ist aber etwas umständlicher als mit einem Schnapp- oder Magnetverschluss.

Man benötigt beide Hände zum Öffnen dieses Verschlusses. Oft wird dieser Leckerlibeutel einfach offengelassen, solange trainiert wird. Die Leckerlis bleiben in ihm aber trotzdem frisch.