Hunderucksack zum Wandern: Rucksäcke, die der Hund tragen kann

Aktualisiert am: 19.12.2023

Als begeisterter Hundebesitzer und Outdoor-Liebhaber habe ich die Freude am Wandern mit Hunderucksack entdeckt. Diese Aktivität kombiniert die Liebe zu unseren vierbeinigen Freunden mit der Schönheit der Natur und bietet sowohl für Hund als auch für den Menschen zahlreiche Vorteile.

Zunächst einmal ist ein Hunderucksack zum Wandern eine hervorragende Möglichkeit, gemeinsam mit unserem Hund fit zu bleiben und gesundheitliche Vorteile zu genießen. Während der Wanderungen hat man die Chance, wertvolle Zeit mit dem treuen Begleiter zu verbringen und unvergessliche Momente in der Natur zu erleben. Zudem stärkt das gemeinsame Erkunden neuer Pfade und das Bewältigen von Herausforderungen die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Generell gibt es zwei Arten von Rucksäcken für Hunde. Hier geht es um Rucksäcke, die der Hund auf seinem Rücken trägt. 

Zusätzlich gibt es Tragerucksäcke, in denen der Hund beim Wandern transportiert werden kann. Das eignet sich für Hunde, denen die Wanderstrecken zu weit sind, zum Beispiel Welpen oder ältere Hunde: Hier geht es zu den Hunderucksäcken für Hunde bis 10 kg

Hunderucksack: Tragepacks für den Hunderücken

Als begeisterter Hundebesitzer und Wanderer habe ich viele verschiedene Hunderucksäcke ausprobiert. Solche Tragepacks ermöglichen es dem Hund, seine eigene Verpflegung, Wasser und Ausrüstung zu tragen. Das fördert das Verantwortungsbewusstsein des Hundes und entlastet zugleich meinen eigenen Rucksack. Allerdings sollte der Hund langsam an das Gewicht und den Rucksack gewöhnt werden, mehr dazu unten.

Ein Hund ist außerdem kein Packesel und kann auf dem Rücken nur ein sehr begrenztes Gewicht tragen. Das sollte man auf jeden Fall berücksichtigen.

Die beliebtesten Rucksäcke für den Hunderücken:

Auswahl des richtigen Rucksacks für Ihren Hund

Größe und Passform

Als Hundebesitzer möchte ich sicherstellen, dass der Rucksack, den ich für meinen Hund auswähle, die richtige Größe und Passform hat. Um dies zu tun, messe ich die Länge meines Hundes von den Schultern bis zur Rute und beachte das Gewicht meines Hundes, um die passende Größe des Rucksacks zu finden. Idealerweise sollte der Rucksack nahe am Körper des Hundes anliegen, ohne einzuschneiden oder zu scheuern.

Beim Anprobieren des Rucksacks stelle ich sicher, dass mein Hund genügend Bewegungsfreiheit hat, ohne dass der Rucksack verrutscht. Ein verstellbarer Rucksack ist oft von Vorteil, um eine optimale Passform zu gewährleisten.

Material und Haltbarkeit

Ich achte darauf, dass der Hunderrucksack aus strapazierfähigem, wasserdichtem Material besteht, um seinen Inhalt vor den Elementen zu schützen. Hier sind einige Materialien, die ich empfehle:

  • Nylon: leicht, wasserdicht und widerstandsfähig
  • Polyester: strapazierfähig, wasserdicht und leicht zu reinigen

Die Nähte und Verschlüsse des Rucksacks sollten von hoher Qualität sein, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, und der Rucksack sollte leicht zu reinigen sein.

Komfort und Sicherheit

Ich stelle sicher, dass der Rucksack für meinen Hund bequem und sicher ist, indem ich auf die folgenden Punkte achte:

  • Gepolsterte Schultergurte und Brustgurt, um Druckstellen zu vermeiden
  • Reflektierende Streifen oder Elemente, um die Sichtbarkeit meines Hundes bei schlechten Lichtverhältnissen zu erhöhen
  • Eingebaute Leinenbefestigung, um ein sicheres Führen meines Hundes zu ermöglichen
  • Belüftet oder aus atmungsaktivem Material, um meinen Hund kühl zu halten

Außerdem verteile ich das Gewicht im Rucksack gleichmäßig auf beiden Seiten, um eine ungleichmäßige Belastung meines Hundes zu vermeiden und die Wahrscheinlichkeit von Rückenproblemen zu reduzieren. Dabei achte ich darauf, dass das Gesamtgewicht des Rucksacks nicht mehr als 25% des Körpergewichts meines Hundes beträgt, damit er sich nicht überanstrengt.

Training und Gewöhnung an Rucksäcke, die der Hund selber tragen soll

Gewichtsverteilung

Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass es wichtig ist, die Gewichtsverteilung im Rucksack gleichmäßig aufzuteilen. Ich achte darauf, dass beide Seiten des Rucksacks ausbalanciert sind, um meinen Hund nicht einseitig zu belasten.

  • Leichte Gegenstände an der Oberseite
  • Schwere Gegenstände an der Unterseite

Trainingsplan für Rucksäcke, die der Hund beim Wandern selber tragen soll

Zur Gewöhnung an den Rucksack empfehle ich, meinen Hund schrittweise an das Tragen eines Rucksacks heranzuführen. Mein Trainingsplan sieht folgendermaßen aus:

  1. Leerer Rucksack: In den ersten Tagen lasse ich meinen Hund den leeren Rucksack tragen, damit er sich an das Gefühl gewöhnt.
  2. Geringes Gewicht: Nach ein paar Tagen erhöhe ich das Gewicht im Rucksack schrittweise.
  3. Steigerung des Trainings: Ich steigere das Gewicht und die Dauer des Tragens in den darauffolgenden Wochen langsam, bis mein Hund sich daran gewöhnt hat.

Wichtig ist auch, darauf zu achten, dass mein Hund während des Trainings genug Pausen bekommt und nicht überfordert wird.

Tourenplanung und Sicherheit

Routenauswahl

Bei der Planung meiner Wandertouren mit meinem Hund achte ich besonders auf die Auswahl der geeigneten Route. Es ist wichtig, dass die Distanz und Schwierigkeit des Weges auf die Fähigkeiten und Kondition des Hundes abgestimmt sind. Ich bevorzuge Wege mit natürlichen Schatten und wenig Asphalt, um die Pfoten meines Hundes zu schonen.

Wasserversorgung

Während der Wanderung achte ich darauf, dass mein Hund immer ausreichend Wasser zur Verfügung hat. Ich trage eine zusammenklappbare Trinkschale und eine ausreichende Menge Wasser in meinem Rucksack, um meinen Hund regelmäßig mit Wasser versorgen zu können. Vor der Wanderung informiere ich mich auch über Wasserquellen auf der Route, um zu wissen, wo ich unterwegs Wasser nachfüllen kann.

Erste Hilfe und Pfotenpflege

Um Verletzungen meines Hundes während der Wanderung zu vermeiden oder rasch behandeln zu können, trage ich stets ein Erste-Hilfe-Set für Hunde bei mir:

  • Verbandsmaterial (Mullbinden, elastische Binden, Pflaster)
  • Desinfektionsmittel
  • Zeckenzange
  • Einweghandschuhe
  • Fieberthermometer
  • Schere
  • Pinzette

Zusätzlich achte ich auf die Pfotenpflege meines Hundes und überprüfe sie regelmäßig auf Verletzungen oder Fremdkörper. Besonders bei längeren Wanderungen lege ich Pausen ein, um die Pfoten meines Hundes zu kontrollieren und bei Bedarf zu pflegen.

Tipps für ein gelungenes Hunde-Wandererlebnis

Als begeisterter Hunde-Wanderer möchte ich einige Tipps teilen, die mir und meinem treuen Vierbeiner dabei geholfen haben, unvergessliche Wanderungen zu erleben.

  1. Vorbereitung: Bevor wir loslegen, stelle ich sicher, dass mein Hund in guter körperlicher Verfassung ist, indem ich regelmäßige Tierarztbesuche einplane. Ich recherchiere auch die geeigneten Wanderwege und plane Pausen ein, um meinen Hund nicht zu überanstrengen.
  2. Ausrüstung: Eine gute Ausrüstung ist entscheidend für ein angenehmes Hunde-Wandererlebnis. Ich achte darauf, immer genug Wasser und einen zusammenklappbaren Trinknapf mitzunehmen. Auch ein passendes Hundegeschirr, eine Leine und gegebenenfalls Hundeschuhe zum Schutz der Pfoten sind wichtig.
Ausrüstung Beschreibung
Trinknapf Faltbar, leicht und einfach zu reinigen
Hundegeschirr Bequem und sicher, sollte gut sitzen ohne Scheuern
Hundeleine Länge variabel, je nach Umgebung und Hundeerziehung anpassen
Hundeschuhe Bei Bedarf zum Schutz vor rauen Oberflächen oder Hitze
  1. Rücksichtnahme: Um auf Wanderungen keine Konflikte mit anderen Wanderern oder Tieren zu provozieren, halte ich meinen Hund stets an der Leine, wenn wir uns unsicher sind, wie er auf andere reagiert. Zusätzlich achte ich darauf, dass mein Hund keine Wildtiere stört und ich seinen Kot stets entferne, um die Natur sauber zu halten.
  2. Training: Damit mein Hund dem Wandern entspannt entgegenblicken kann, übe ich regelmäßig Grundkommandos wie „Sitz“, „Bleib“ oder „Hier“, um sicherzustellen, dass er auch in neuen Situationen auf mich hört. Zudem gewöhne ich ihn schon früh an verschiedene Untergründe und Umgebungen, damit er sich auf unseren Wanderungen wohlfühlt.

Indem ich diese Tipps beherzige, genieße ich mit meinem Hund unbeschwerte Wanderungen und gemeinsame Abenteuer in der Natur.

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